Sonntag, 28. Februar 2010

Deutscher Braindrain

Die Auswanderer sind in der Regel die „Leistungsfähigsten, die Flinken, jene, die sich das zutrauen.
Reiner Eichenberger, Wirtschaftsprofessor, zitiert von Pierre Heumann in der WeWo5.10, Seite 26.

Es sind die Besten und Jüngsten, die genug haben und gehen. Im Gegensatz zum 19. Jahrhundert verlassen nicht etwa Analphabeten, Bauern und verzweifelte Arbeiter das Land. Deutschland erlebt einen Exodus des gebildeten Mittelstands.

Der Mittelstand fühlt sich bedrängt im eigenen Land. Sie zahlen immer höhere Abgaben, erleben Wohlstandsverluste, werden von Radarfallen und Steuererklärungen schikaniert und schicken ihre Kinder an schlechte Schulen.

Die Auswanderer revoltieren nicht, sie haben keine Gewerkschaftskampagne hinter sich, sie gehen einfach still und leise fort.
Wolfram Weimer in der WeWo6.10, Seite 33.

Deutschland bestraft, vertreibt und verfolgt die Leistungswilligen

[Die Deutschen in der Schweiz] fliehen vor einem bürokratischen Monster namens „Sozialstaat“, das sich in alle Lebensbereiche seiner Bürger einmischt: sie wollen Steuern zahlen, aber nicht ausgeraubt werden.

Aber sie müssten dennoch in der Lage sein zu unterscheiden: zwischen einer Regierung, die Datendiebstahl belohnt und mit Hehlern Geschäfte macht, und Bürgern, die sich von einer solchen Regierung nicht mehr regieren lassen wollen. Den Deutschen, die in die Schweiz ziehen, ist wohl bewusst, was in Deutschland schief läuft. Sie artikulieren ihren Protest mit den Füssen.
Mit der aktuellen Politik hat Deutschland keine Zukunft. Demokratische Mehrheiten, dies zu ändern lassen sich nicht mehr finden.
Deutschland wandert aus. Und das deutsche Fernsehen geht mit. «Goodbye Deutschland! – Die Auswanderer» heisst eine Serie auf Vox; «Mein neues Leben» findet auf Kabel 1 statt; «Umzug in ein neues Leben» verspricht RTL; die ARD sagt zum Abschied leise «Deutschland ade».
Henryk M. Broder in der WeWo5.10, Seite 9.

Schweiz ungleich Deutschland

Die Schweizer Identität definiert sich auch dadurch, nicht deutsch zu sein: „Wir sind anders und wir bestehen darauf.“

Für die Schweiz ist die Abgrenzung überlebenswichtig: Begänne sie, die Gesetze, Institutionen und Verhältnisse Deutschlands zu kopieren, verlöre sie ihre Raison d’être.

Der Schweizer Dialekt ist eine politische Angelegenheit: Er ist zum Zentralmassiv schweizerischen Selbstverständnisses geworden. Denn das, was die Schweiz von Deutschland real unterscheidet, ist unsichtbar: die völlig anderen Institutionen, die direkte Demokratie, ein radikaler Föderalismus und vor allem ein Staat, der sich von unten her aufbaut, wo fast alle irgendwie mitreden können.
Markus Somm in der WeWo5.10, Seite 24ff.

Maastricht-Vertrag

PIIGS: Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien diese Länder missachten die Bestimmungen des Maastricht-Vertrags am meisten und sorgen damit nebst einem schwachen Euro für Instabilität und Unsicherheit in Europa.

Ein Land kann nur dem europäischen Währungssystem beitreten, wenn
  • Inflationsrate und Zinssätze bewegen sich in der Nähe des EU-Durchschnittes
  • Defizit der öffentlichen Hand ist unter drei Prozent
  • maximale Verschuldung des Staates ist unter sechzig Prozent des Volkseinkommens
Immer weniger Euro-Länder kümmern sich inzwischen um diese Vorgaben.
Kurt Schiltknecht in der WeWo6.10, Seite 12ff.
Siehe EU-Konvergenzkriterien

Steueranwalt Sarkozy

Vor seinem Aufstieg in die höchsten französischen Staatsämter und vor seinem populistischen Aufruf zur Finanzmoral, zur Erstellung schwarzer Listen und zur Einführung drakonischer Strafen gegen «Steueroasen» war Nicolas Sarkozy Anwalt im noblen Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine. Spezialgebiet seiner Kanzlei war die Beihilfe zur Geldflucht; Sarkozy reiste höchstpersönlich regelmässig nach Genf, um die Transaktionen vorzunehmen.
Urs Paul Engeler in der WeWo6.10, Seite 24ff.

Grund für die Kapitalflucht

Nicht die Steueroasen im Ausland sind die Hauptursachen zur Steuerhinterziehung in Deutschland und Österreich, sondern ein zu kompliziertes, zu undurchschaubares und als ungerecht und unfair empfundenes Steuersystem.
Friedrich Schnieder, Professor an der Universität Linz zitiert von Roger Köppel in der WeWo6.10, Seite 5.

Warum Frauen weniger Karriere machen

Die Zahlen sind eindeutig. «Bei der Allgemeinbildung auf Sekundarstufe II liegen die Quoten der Frauen deutlich höher als jene der Männer», weiss das Bundesamt für Statistik (BfS). 58 Prozent der Jugendlichen, die eine gymnasiale Matura ablegen, sind weiblich. Während die Maturaquote (der Anteil der Jugendlichen eines Jahrgangs, die ein Gymna- sium abschliessen) im Jahr 2008 bei den Männern bei 16,3 Prozent lag, betrug sie bei den Frauen 23,3 Prozent, also satte 7 Prozent mehr. Bereits seit 1993 bringen die Gymnasien mehr Mädchen als Knaben hervor. Das BfS geht davon aus, dass die Entwicklung in Richtung einer Feminisierung der Gymnasien weitergeht und die Maturaquote bei den Frauen bis in acht Jahren 25 Prozent betragen wird.
Frauen...
  1. wählen die falschen Studien.
  2. sind weniger präsent auf dem Arbeitsmarkt.
  3. meiden Vollzeitjobs
  4. widmen sich Kindern und Familie
  5. sind weniger mobil
  6. haben weniger Selbstbewusstsein
  7. scheuen die persönlichen Kosten einer Karriere
  8. weichen Konflikten und harten Entscheiden aus
  9. fühlen sich in Grossfirmen weniger wohl
  10. haben alternative Aufstiegsmöglichkeiten

1. Frauenanteil verschiedener Studienrichtungen
  • bildnerisches Gestalten: 78%
  • moderne Sprachen: 76%
  • Philosophie, Pädagogik und Psychologie: 75%
  • Musik: 69%
  • Physik und Mathematik: 21%
  • Wirtschaft und Recht: 42%
  • Gesundheitlich-soziale Richtungen: 80%
3. Teilzeitarbeit
  • bei Frauen: 57%
  • bei Männern: 13%
  • Gefordert für Topjobs: über 100%...
10. Alternativen
Doch statistisch ist das Bild klar und einseitig: Frauen, die einen Mann heiraten, der weniger verdient als sie, sind höchst selten. Sie orientieren sich auf dem Heiratsmarkt ökonomisch und sozial nach oben – ein Weg, der für Männer praktisch verschlossen ist.
Philipp Gut in der WeWo7.10, Seite 30ff.

Schweizer Begeisterung für Deutschland (1912)


Harvard kopierte die deutschen Vorbilder: Berlin, Heidelberg, Göttingen, Breslau. Es waren Namen, die klangen wie heute Yale, Stanford oder Princeton.

Niemand wurde in der Schweiz daher mehr bewundert als der deutsche Professor, der deutsche Ingenieur, der deutsche Unternehmer, aber auch der deutsche Offizier. (…) Im deutschschweizerischen Bürgertum, das sich zwar nach wie vor für liberal hielt, gehörte es bald zum guten Ton, alles Deutsche zu imitieren. (…) deutsche Architekten (…) Dienstmädchen aus Deutschland
Markus Somm in der WeWo7.10.

Ein bezeichnendes Zeichen für das Erlahmen des schweizerischen Nationalgefühls ist das Verhältnis der sogenannten besseren Kreise zur ihrer Mundart – dem Schwyzer-Dütsch. Dieses ist eine schöne, altertümliche, männliche Sprache mit viel dichterischer Ausdruckskraft. [] In der jetzigen Zeit beginnen einige fortschrittliche Schweizer sich des Schwyzer-Dütsch zu schämen.
Am 27. November 1909 schrieb der britische Militärattaché in Bern, Oberst Delmé-Radcliffe, nach London

Oh, sie dürfen nicht glauben, wir seien so ungebildete Bauern, dass wir in der Schriftsprache nicht ebenso zuhause wären.
Ein schweizerischer Artillerie-Oberst entschuldigt sich bei einem anwesenden englischen Offizier

Amerikoliberianer

Nach Afrika zurück gekehrte Sklaven werden selber zu Sklavenhaltern und schaffen so die Grundlage der Apartheid der Buren.
1821 legte ein Schiff der American Colonization Society (ACS) in Monrovia an, der heutigen Hauptstadt Liberias. Ihr Agent: Robert Stockton.

«Diese Amerikoliberianer kennen aus eigener Erfahrung nur einen Typ von Gesellschaft – die Sklavengesellschaft in den Südstaaten Amerikas.» Liberia setzt die Sklavenordnung fort – mit dem einen Unterscheid, dass die ehemaligen Sklaven die Herren sein werden und die Angehörigen der einheimischen Stämme versklaven.

Die Beziehungen zwischen der autochthonen Bevölkerung und den Afroamerikanern waren von Anfang an schwierig und feindselig. Nach der Unabhängigkeit reklamieren die Amerikoliberianer exklusiv für sich das Recht, Bürger des Landes zu sein. Den übrigen Menschen – das sind 99 Prozent der Bevölkerung – sprechen sie diesen Status ab. «Nach ihren Gesetzen sind die Einheimischen nur tribesmen, Menschen ohne Kultur, Wilde und Heiden.»
Peter Keller in der WeWo7.10, Seite 68f.

9 Mitnahmesuizide mit der Armeewaffe in 23 Jahren

Eine Nationalfondsstudie betrachtete Mitnahmesuizide zwischen 1984 und 2004:
  • Anzahl: 75
  • Schusswaffen im Einsatz: 57 (3/4)
  • Armeewaffe im Einsatz: 14 Fälle (19, bzw. 25%), und hier dürften sich die Autoren verzählt haben. Richtig wären 13 Fälle
In 3 Fällen richtete der Täter nur sich selbst, nicht aber die Opfer mit der Armeewaffe.

Alex Baur in der WeWo7.10, Seite 37 zitiert die Nationalfondsstudie Silke Grabherr et al.: Homicide-Suicide Cases in Switzerland and Their Impact on the Swiss Weapon Law. American Journal of Forensic Medicine and Pathology. Volume 31, Nummer 1, 2010

Männer lieben leidenschaftlicher

Um zu verstehen, warum Männer sich leichter verlieben als Frauen, muss ein weiterer Aspekt berücksichtigt werden: Spielen für die Frau die Ressourcen eines Mannes sowie seine ehrenwerten Absichten die entscheidende Rolle (sein Aussehen ist nicht ganz so wichtig) und lassen sich diese kaum beim ersten Date kritisch prüfen, ist für den Mann – aus evolutionärer Perspektive – die Fruchtbarkeit der Frau das ultimative Kriterium. Und dafür liefern Frauen dem Männerauge genügend Hinweise: glatte Haut, glänzendes Haar, attraktives Gesicht, günstige Körperfettverteilung, ein bestimmtes Taille-Hüft-Verhältnis. Da ist es für Männer einfach, sich auf den ersten, spätestens auf den zweiten Blick zu verlieben.

Männer pflegen ein leidenschaftliches Verständnis von Liebe, während Frauen auf ein eher kameradschaftliches Konzept setzen.
Beverley Fehr in „The New Psychologie of Love“.

Männer, die sich leicht verlieben, sind so gesehen das Produkt weiblicher Wünsche.
Kai Michel in der WeWo6.10, Seite 40f.

Homo-Armee?


In den USA wird eine Debatte darüber geführt, ob bekennende Homosexuelle nicht mehr aus der Armee ausgeschlossen werden sollen. Auf den Punkt gebracht:
Verfügt ein schwuler General über genügend Ansehen, Autorität und militärische Strahlkraft?

Die in jüngster Zeit gern verteufelte oder gar verlachte Macho-Kultur gehört zur Armee wie die Gymnastik zu einem Damenturnverein. In der politischen Diskussion warf man Grenadieren und anderen Elitetruppen vor, sie gebärdeten sich als „Rambos“. Aber was, bitte, sollten sie denn sonst sein?
Philipp Gut in der WeWo6.10, Seite 9.

Moderne Fussballer

Die neuen, überwiegend ausländischen Spieler haben andere Wertvorstellungen als ihre alten englischen Kollegen. Früher gab es zwei Sorten Fussballer: den einen, der gern mal ein Glas trank, und den Trinker. Die Besten waren oft Alkoholiker – George Best, Paul Gascoigne und Jim Baxter beispielsweise, während Bobby Moore und Bryan Robson, die grossen Kapitäne der Nationalmannschaft, Grenzfälle waren. Doch die neuen ausländischen Trainer wie Arsène Wenger brachten auch so radikale Vorstellungen wie jene mit, dass gelegentlicher Verzehr von Gemüse nicht schade und dass man nüchtern generell besser spiele. Viele ausländische Fussballer, selbst Nichtmuslime, trinken keinen Tropfen Alkohol. Wenn Fussballspieler heute eine Therapie machen, dann eher wegen ihres Hangs zum Glücksspiel als wegen Trunksucht.
Simon Kuper in der WeWo6.10, Seite 42ff.

SP-ZH: Untätig gegen linke Randalen

Massnahmen, um die Chaoten abzuschrecken und zu bestrafen, wären vorhanden. Die Teilnahme an einer Kundgebung, die zu Sachbeschädigungen führt, wäre schon heute per Strafgesetz verboten. Es gibt ein Vermummungsverbot, mit dem anonyme Demonstranten bestraft werden könnten. Und auf einen konkreten Tatverdacht hin dürfte jederzeit verdeckt recherchiert oder könnten Telefone abgehört werden.
Andreas Kunz in der WeWo6.10, Seite 37.
Die Verantwortung liegt bei Polizeivorsteherin Esther Maurer (SP). Sie macht nichts.

Schädliche Entwicklungshilfe

Die internationale Gemeinschaft setzt seit Jahrzehnten unbeirrt auf Geldtransfers, deren Wirksamkeit nie erwiesen wurde. Nach wie vor gilt die OECD-Norm als Plan-soll, wonach jedes reiche Land 0,7 Prozent seines Sozialproduktes in staatliche Entwicklungsprojekte investieren soll.

Die Uno beschloss mit der „Millenniums-Deklaration“, die Armut auf der Welt bis ins Jahr 2015 zu halbieren. Keines der Ziele wurde bislang auch nur annähernd erreicht, obwohl die Industrienationen allein im Rekordjahr 2007 gemäss OECD-Statistik 427 Milliarden Dollar an privater und staatlicher Hilfe in die armen Länder transferierten (die kleine Schweiz steuerte 35,6 Milliarden bei).

Mitleid ist das wichtigste Exportprodukt Haitis.

Im Übermass und auf die Dauer macht jede Hilfe Bedürftige zu abhängigen „Klienten“.

Am Willen zu helfen, mangelte es offenbar nicht. Für die Empfänger ist die Wirkung der Hilfe jedoch vergleichbar mit jener von Morphin: In der Not ist die Droge ein Segen, auf die Dauer aber macht sie abhängig und wird schnell zum Fluch. Was nicht nützt, schadet.

Bei den wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklungs- und Schwellenländern in Lateinamerika (Brasilien, Chile, Peru, Mexiko) und in Asien (Indien, China, Taiwan, Südkorea, Singapur, Thailand) fällt auf, dass Entwicklungsgelder nie eine entscheidende Rolle spielen.

US-Beitrag zum Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg: 12.4 Mrd. USD
- 3.6 Mrd. für Grossbritannien
- 3.1 Mrd. für Frankreich
- 1.5 Mrd. für Italien
- 1.4 Mrd. Für Deutschland
Alex Baur in der WeWo5.10, Seite 30f
Es folgte das Wirtschaftswunder Deutschland, was zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg keine Frage der finanziellen Umverteilung ist, sondern eine Frage der Kultur und Mentalität, der Leistungsbereitschaft.

Kritik an Umverteilung ist Volksverhetzung

Wer es wagt, darauf hinzuweisen, dass Umverteilung kein Allheilmittel und unter Umständen sogar kontraproduktiv ist, wird als „herzlos“ gebrandmarkt. Und wenn es ein alter und erfahrener Sozialdemokrat wie der Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky ist, der sich mit der Feststellung, die Hilfen für die Unterschicht würden „versoffen“, ein Verfahren wegen Volksverhetzung einfing.
Henryk M. Broder in der WeWo5.10, Seite 17.

Wenige Nachrichtenlose Konti

Ed Fagan forderte 1996 im Namen jüdischer Organisationen mit einer Sammelklage 7 Mrd. USD von den Schweizer Banken.

Während zweier Jahre durchkämmte Paul Volcker mit 420 Buchprüfern anschliessend über sechs Millionen Konti,
die in den dreissiger und vierziger Jahren eingerichtet worden waren. Schliesslich stellten sie nach dem behördlich bewilligten Bruch des Bankgeheimnisses 25 000 fragliche Namen und Daten ins Internet. Das Resultat der Übung, die, zusammen mit bankinternen Abklärungen, über 800 Millionen Franken gekostet hatte: 5559 verwaiste Konten, die meisten mit Bagatellbeträgen. Der «nachrichtenlose» Gesamtbetrag belief sich auf genau 66,3 Millionen Franken, Zins und Zinseszinsen eingerechnet. Das ist weniger als ein Promille der behaupteten und geforderten Summe.

Das «Komitee eminenter Personen» hielt 1999 in seinem Schlussbericht, den niemand mehr interessierte, fest, dass die Schweizer Banken weder diskriminierend noch pflichtwidrig gehandelt hätten. Lediglich in einzelnen Fällen habe es an der nötigen Sensibilität und Kooperation gemangelt. Zum Vergleich: Insgesamt kostete der im Sand verlaufene Angriff die Banken und den Schweizer Staat 2,9 Milliarden Franken.
Urs Paul Engeler in der WeWo6.10, Seite 24ff.

Vom Vorteil von Kleinstaaten

[Grosse Staaten konnten Kleinstaaten früher militärisch, heute wirtschaftlich und politisch unter Druck setzen.] Schaut man sich die Geschichte an, so zeigt sich, dass in der Regel jene Kleinstaaten erfolgreich waren, die eine liberale Wirtschaftsordnung hatten. Sie haben Handel getrieben, kluge Köpfe angezogen und verfügten so über einen komparativen Vorteil gegenüber Grossstaaten.

Europa zum Beispiel ist ein Grossgebilde, das zu protektionistischen Massnahmen neigt, was in einer globalisierten Welt nur Nachteile bringt.

Als junger Mensch hatte ich die Hoffnung, dass der Staat die meisten Probleme lösen könne, und habe festgestellt, dass in den meisten Fällen der Staat das Problem ist.
Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein zum automatischen Datenaustausch in einem Interview von Carmen Gasser und Philipp Gut in der WeWo6.10, Seite 30ff.

Anteil „Migrationshintergrund“ in der Schweiz

Die Schweizer möchten unter sich bleiben. Das ist verständlich. Dabei ist der Anteil der „Bürger mit Migrationshintergrund“ in der Schweiz dreimal so hoch wie in Deutschland.
Henryk M. Broder in der WeWo5.10, Seite 9.

linke Diebe

Die FDP bringt sich ins Gespräch. Find ich gut.