Bei der Zürcher Jugend macht sich zurzeit ein Dialekt breit, den man «Zürialbanisch» nennen könnte: ein beschränktes Züritüütsch-Vokabular, das in Rhythmus und Betonung «voll krass» die balkanischen Sprachen imitiert. Die gleiche Jugend lernt in der Schule brav Hochdeutsch, wendet die Sprache aber später nie mehr an. Sie schreibt ihre SMS in einem Idiom, das es nur auf Handys gibt.
Peter Rothenbühler in der NZZaS vom 18.04.10, Seite 19.
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Freitag, 23. April 2010
Sprachzerfall bei Schweizer Jugendlichen
Samstag, 27. März 2010
Was ich nicht mag am ÖV
- ausgeleerte Getränke
- herumliegende Essensreste
- stinkende, schwitzende Sitznachbarn
Mich stört, wenn Passagiere sich noch in den Bus oder das Tram drängeln, obwohl es bereits vollgestopft ist.
Gregor Stauffiger (18) Inkwil
Ich finde es störend, wenn Fahrgäste zu laut reden oder mit peinlichen Klingeltönen Aufmerksamkeit erregen.
Oliver Leemann (32) Bern
20min
Sonntag, 31. Januar 2010
Umsatz mit Handy-Applikationen
Letztes Jahr haben Handy-Besitzer (App-Store, Android und Windows Marketplace, App World, Ovi Store, etc.) für Applikationen 6.2 Milliarden Dollar ausgegeben. Gemäss einer Studie soll der jährliche Umsatz bis 2013 auf gegen 30 Milliarden Dollar anwachsen.
Mit über 100 Millionen bezahlten Downloads ist Tetris mit weitem Abstand das erfolgreichste Spiel fürs Mobiltelefon (5.50 CHF).
Raffael Schuppisser in der NZZaS vom 31.1.09, Seite 64f.
Sonntag, 7. September 2008
Happy Birthday Google!
Google wird 10 Jahre alt! Ich bin ein grosser Fan von vielen Google-Funktionen. Bedenklich bleibt der Datenschutz, bzw. der Verlust der Privatsphäre. Trotzdem freue ich mich auf viele weitere Jahre Google und v.a. auf das Google Phone.
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Montag, 31. März 2008
fortschrittlicher Handytarif
Kosten der Anmeldung beim Mobilnetz: 7 durchschnittliche MonatslöhneWo könnte man bei solchen Konditionen von einem Fortschritt sprechen? Genau, im kommunistischen Kuba, welches bis anhin Mobiltelefone gänzlich verboten hat. Raúl Castro setzt so die vorsichtige Liberalisierung im Land fort. (Matthias Knecht in der NZZaS vom 30.3.08, Seite 9)
1 Minute Gespräch im Lokaltarif: mehr als einen halben Tageslohn.
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Dienstag, 18. September 2007
Fehleinschätzungen zum Mobilfunk
Eine Studie schätzte das Potential für das Jahr 2000 auf nicht mehr als 20'000 Abonnementen.so Walter Heutschi, ehemaliger PTT-Mann, zu den Aussichten für potentielle Mobilfunkkunden in der Schweiz. Tatsächlich sind es nun aber über 4 Millionen Kunden (Faktor 200 verschätzt!).
Ausserdem werden jährlich eine Milliarde Handys gekauft und 7 Milliarden SMS verschickt.Die Karriere der "Telegramme für das Natel D", wie es der "Blick" Ende 1996 nannte, ist wohl einigen bekannt: Der ursprünglich als Abfallprodukt kostenlos angebotene SMS-Dienst entwickelte sich zu einem der wichtigsten Umsatzbringer. Ich schreibe ca. 150 SMS pro Monat, ca. 250 mal mehr als der weltweite Durchschnitt.
Michael Soukup in der SonntagsZeitung vom 16. September 2007, Seite 12.
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