Es waren viele Frauen dort, manche davon gut (oder auf jeden Fall sexy) gekleidet. Das ist eine Entwicklung, die seit einiger Zeit auffällt in unserer Stadt – Mädchen ziehen kleine Kleider und Schuhe mit hohen Absätzen an, wenn sie abends ausgehen. Nicht einmal MvH meint, das sei nur Ergebnis seiner ungefähr 150 Artikel, in denen er sich beschwerte, dass das oft nicht so sei in Zürich (doch vermutlich ist seine Kolumne schon ein wenig mitverantwortlich für das Upgrade des Bildes. Falls die Verantwortlichen von Zürich Tourismus einmal dazu kommen, neben ihrem infighting, wäre er bereit, eine Dankesbotschaft anzunehmen).
Mark van Huisseling in der WeWo30/31.11, Seite 101.
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Samstag, 13. August 2011
besser gekleidete Zürcherinnen dank MvH
Dienstag, 2. August 2011
Warum sich Sluts aufreizend kleiden
Klar hat jeder das Recht, sich so zu bekleiden, wie er(m/w) es will. Meine Frage war: WARUM will man sich sexuell aufreizend bekleiden, ohne dass man dabei mit aufgereizten Männern Sex haben will? Was ist der Sinn? Was steht hinter dieser Haltung „Ich reize Dich auf, Du darfst mich aber nicht anfassen, und wie Du mit Deiner Aufregung klar kommst, ist eben Dein Problem“?
Nun, in meinen Augen sind es ganz banale Machtspielchen. "Ich habe die Macht (nicht nur körperliche, sondern auch gesetzlich und sittlich anerkannte), Dich zu aufreizen, und ich habe die Macht, Dich zuverweisen. ICH habe DEINE Gefühle im Griff und entscheide darüber, wie die Situation sich entwickelt."
Geht es bei der Emanzipation um die SELBSTBESTIMMUNG der Frau oder um ihre Fähigkeit, den Mann zu manipulieren und die Macht über ihn zu ausüben?
Fahrenheit 451 auf der Freitag
Mittwoch, 4. August 2010
Handhabung der Verschleierung in der Schweiz
Es sollte ein grundlegender Unterschied gemacht werden, je nachdem, ob das Kleidungsstück das Gesicht verdeckt oder nicht.
Wird das Gesicht nicht verhüllt, wäre die Lösung die folgende: Hält man sich an einem Ort auf, wo man sich nach Belieben kleiden kann, zum Beispiel auf der Strasse, dann ist das Kopftuch, wie jedes Kleidungsstück, legitim wie irgendeine Kopfbedeckung oder Kleidung. Hält man sich an einem Ort auf, wo entweder eine Uniform vorgeschrieben ist, zum Beispiel in einem Unternehmen, oder wo keine Kopfbedeckung getragen wird (weder Schirmmütze noch Hut noch Mütze noch Kopftuch noch Kapuze usw.), zum Beispiel im Schulzimmer, dann hält jedermann diese Regel im Namen der Gleichheit ein. Punkt. Schluss. Ausnahmen wären nur in ärztlich bescheinigten Fällen zulässig, etwa im Fall einer Chemotherapie.
Bedeckt das Kleidungsstück das Gesicht, wird das Problem zur eigentlichen Wertefrage. Unsere westliche Gesellschaft beruht nämlich auf der Achtung der Identität der Person. Und das Gesicht ist der Ausdruck der unverwechselbaren individuellen Identität. Es ist das Gesicht, das lacht, empfängt, Gefühle zeigt, dem anderen begegnet.
(...) stellt die Verhüllung des Gesichts einen Angriff auf die Würde der Person dar. In unserer Kultur bedeutet sie Misstrauen, Verweigerung der Solidarität und des Lebens in einer Gemeinschaft. Wer eine solche Haltung einnimmt, manifestiert seine Verachtung den anderen gegenüber.
Suzette Sandoz in der NZZ am Sonntag vom 4. Juli 2010, Seite 14.
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Donnerstag, 13. August 2009
"Burkini" im Schwimmbad nicht erlaubt
In Frankreich wurde einer muslimischen Frau das Baden in einem "Burkini", einem Ganzkörper-Badeanzug, untersagt. Der Bademeister hatte der Frau "aus Hygienegründen" verboten, mit dem Burkini zu schwimmen. Daraufhin ging die Frau zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Weil das Baden mit Kleidung in Schwimmbädern aber verboten sei, habe die Polizei dies verweigert, so dass die Frau den Fall lediglich zu Protokoll geben konnte. Der Bürgermeister hat den Behörden Recht gegeben. Ein Burkini besteht aus langer Hose, überhüftlanger Tunika und einem badehaubenartigen "Schleier". (news.search.ch)
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