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Dienstag, 3. November 2009

Steigerungsformen

Ich möchte abermals auf die Steigerungsformen hinweisen im Umgang mit einer fremden Kultur:

Das Abweisendste ist die Ignoranz. Ja, sogar die Verfolgung oder Eliminierung. Es folgt der entscheidende Schritt der freien Meinungsäuserung, der Möglichkeit des andern, etwas zu sagen. Dass man eine andere Meinung toleriert. Noch zugewandter ist es, wenn man dem anderen auch zuhört, in ernst nimmt, ja, sogar akzeptiert. Die Krönung des interkulturellen Auskommens ist die gezielte Förderung im Vergleich zur eigenen Kultur.

In der Schweiz spricht die Medienlandschaft gerne von der "mangelnden Toleranz" gegenüber dem Islam, obwohl das Recht auf Kopftücher und Minarette bereits Alltag ist und immigrierte Minderheiten in der Integration gezielt gefördert werden.
doch niemand spricht von der Pressefreiheit im Islam...
Kurt W. Zimmermann in der WW43.09, Seite 31

Samstag, 24. Oktober 2009

Ignoranz - freie Rede - Toleranz - Akzeptanz - Respekt

Der Toleranzbegriff verliert in dieser Gegenüberstellung seinen Sinn. Keine Ordnung kann tolerant sein gegenüber einer anderen, die ihr feindlich gegenübersteht. Der heutige Islam ist die politische Verneinung des säkularen Rechtsstaats. Die Muslime müssen ihren Glauben reformieren oder aufgeben, um im Westen wirklich anzukommen. Niemand kann einen Anspruch darauf erheben, für den Unsinn, den er unter Umständen verbreitet, respektiert zu werden. Das Recht auf freie Meinungsäusserung ist unbestritten. Den Respekt für die geäusserte Meinung aber muss man sich zuerst verdienen.

Toleranz aus Angst ist keine Toleranz, sondern Angst.
Roger Köppel in der WW43.09

Sonntag, 24. Mai 2009

Betriebskultur im Sozialamt

Beim Sozialamt herrscht ein eklatantes Desinteresse, den grassierenden Missbrauch zu bekämpfen.

Die Missstände im Sozialwesen wurden von Monika Stocker stets ignoriert, dementiert oder schöngeredet.

Die Betriebskultur sorgt dafür, dass Missstände tabuisiert, Realitäten ignoriert, bestehende Kontrollsysteme nicht umgesetzt und Kritiker diskriminiert und kaltgestellt werden.
In Anlehnung an Ester Wyler in der WW20.09, Seite 14.