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Montag, 16. Juli 2012

Staatshaushalt Schweiz v.a. für soziale Wohlfahrt und ÖV

Der ganz grosse Brocken der Ausgaben liegt bei der sozialen Wohlfahrt mit über 20 Milliarden Franken. Damit liessen sich problemlos viereinhalb Schweizer Armeen parallel finanzieren. Jeder dritte Franken fliesst in den Sozialstaat. Dazu gehört die breitabgestützte Altersversicherung (AHV) mit 10,1 Milliarden. Eine ewige Baustelle bildet dagegen die Invalidenversicherung mit 4,6 Milliarden, die der Bund zurzeit einschiesst. Die IV lässt sich mit den dafür vorgesehenen 1,4 Lohnprozenten (je zur Hälfte vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlt) schon lange nicht mehr finanzieren. Neben dem ordentlichen Beitrag von 37,7 Prozent der IV-Ausgaben übernimmt der Bund die gesamten Zinskosten der IV und zieht die zusätzlich beschlossenen 0,4 Mehrwertsteuerprozente ein (zusammen rund eine Milliarde).

Von 1993 bis 2002 stand dem zuständigen Departement des Innern Ruth Dreifuss (SP) vor. In dieser Zeit summierten sich die Defizite der IV auf über 5 Milliarden. Die jetzt anstehende 6. IV-Revision ist ein weiterer Kosmetikversuch, um die unter Dreifuss aus dem Ruder gelaufene Sozialversicherung wieder einigermassen ins Gleis zu bringen. 2011 weist die ­Statistik des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) 450 000 IV-Leistungsbezüger aus. Die jährlichen Ausgaben belaufen sich auf 9,4 Milliarden Franken (1990: 4,1 Milliarden).

Ebenfalls unter den Titel «soziale Wohlfahrt» fallen die Ausgaben für «Migration», namentlich das Asylwesen: mit 937 Millionen gegenüber 885 Millionen im Jahr 2010. Das ist ein Zuwachs von 52 Millionen oder 5,9 Prozent. Tendenz weiter steigend. Der Zustrom von Pseudoflüchtlingen aus Nordafrika hält unvermindert an. Dazu kommen die steigenden Kosten im Bereich Sozialhilfe (plus 40 Millionen allein im letzten Jahr). Nur ein kleiner Anteil der anerkannten Asylanten geht einer geregelten Arbeit nach. Zum Vergleich: 1990 beliefen sich die Kosten für das Asylwesen auf 324 Millionen. Faktor drei innerhalb von zwanzig Jahren.

In den Erläuterungen zur Staatsrechnung im Bereich Asyl beruhigt der Bundesrat: «Kostenmindernd wirkte sich [. . .] der sogenannte Dublin-Effekt aus: Auf das Gesuch einer Person, welche bereits in einem Dublin-Staat um Asyl ersucht hat, wird in der Schweiz nicht eingetreten, und es ist keine Anhörung notwendig. Dies ermöglichte Einsparungen beim Verfahrensaufwand sowie bei den Vollzugskosten von je ca. 1 Million.» Was der Kommentar verschweigt: Man hatte sich und der Bevölkerung weit höhere Einsparungen versprochen. Die Einsparungen decken nicht einmal den zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Hinzu kommt, dass vor allem Italien das Dublin-Abkommen systematisch unterläuft, indem Asylanten ­ohne Registrierung nach Norden durchreisen können oder weil es die Rückübernahme durch bürokratische Verschleppungstaktik verhindert.



Der nächste grössere Posten ist der Verkehr, wobei sich die Strasse und der öffentliche Verkehr die 8,06 Milliarden ungleich teilen: 5,34 Milliarden fliessen (vor allem) in die Bahnen und lediglich 2,58 Milliarden in den Privatverkehr – obschon die Strasse überfinanziert ist: Die Mineralölsteuern spülen 5,02 Milliarden in die Kasse, die Automobilsteuer 408 Millionen, die Nationalstrassenabgabe 360 Millionen und die Schwerverkehrsabgabe 1,55 Mil­liarden. Das sind total rund 7,3 Milliarden Verkehrs­abgaben, die mehrheitlich in die Bundeskasse oder in die Bahninfrastrukturen fliessen (Neat, Finöv). Umso wackliger ist die Begründung für die Erhöhung der Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken, wie sie in der laufenden Session beantragt wurde: Ohne ­diese zusätzlichen Erträge, wurde wiederholt eingewendet, könnten verschiedene Nationalstrassenprojekte nicht realisiert werden. Mit diesen zusätzlichen Abgaben sinkt jedoch nur der Druck, die milliardenschwere Zweckentfremdung der Strassenabgaben zu korrigieren.

Peter Keller in der WeWo23.12, Seite 26ff.

Samstag, 19. Mai 2012

Jugoslawen und der Schweizer Sozialstaat

306 658 Menschen aus Ex-Jugoslawien lebten 2011 in der Schweiz, mehr als Italiener (290 000) und Deutsche (276 000). 103 000 stammen aus Serbien, 72 000 aus dem Kosovo, 61 000 aus Mazedonien, je 33 000 aus Kroatien und Bosnien, 2700 aus Slowenien und 1800 aus Montenegro. 
Das Image der Ex-Jugoslawen leidet auch darunter, dass überdurchschnittlich viele am Tropf des Sozialstaates hängen. 2010 bezogen rund 24 000 Sozialhilfe. Zum Vergleich: Aus Italien stammten 8800, aus Deutschland ­gerade mal 3600 Bezüger. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Invalidenversicherung (IV). Ex-­Jugoslawen weisen zusammen mit ­türkischen Staatsangehörigen die höchste Invaliditäts­rate auf. Laut einer Statistik des Bundesamtes für Sozialversicherungen ist die Quote dreimal höher als bei Schweizern. 
Die IV-Quote liegt bei Ex-Jugoslawen bereits in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen deutlich über dem Durchschnitt. Rund 75 Prozent der Renten für Ex-Jugoslawen werden zudem mit seelischen und körperlichen Schmerzen begründet, die sich nicht überprüfen lassen (Weltwoche Nr. 51/52/11).

Lucien Scherrer in der WeWo20.12, Seite 28ff.

Mittwoch, 25. April 2012

Jugendliche IV-Rentner

Die Zahl junger Erwachsener, die eine IV-Rente beziehen, nimmt zu. Der Grund ist in den meisten Fällen ein psychisches Leiden.
 
 
Quelle: NZZ
 
Zugesprochen werden diese IV-Renten in hohem Masse jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren, die vor der IV-Rente nicht die Möglichkeit hatten, ein Erwerbseinkommen zu erzielen.
  • diagnostizierten Geburtsgebrechen
  • Sonderschulmassnahmen eine Ausbildung im geschützten Bereich
  •  Sprung in die freie Wirtschaft nicht schaffen
Die ausserordentliche IV-Rente sei gut gemeint, sagt Bänziger. «Aber das System setzt fragwürdige Anreize.» Es zeige sich, dass «Rentnerkarrieren» schon früh vorgespurt würden. Damit sei niemandem gedient, am wenigsten den jungen betroffenen Menschen. Tatsächlich belegen zahlreiche Studien, dass der Weg aus der Rente sehr schwierig ist. Die Ausstiegsquote liegt bei unter 1 Prozent. In anderen Ländern, die im Kampf gegen die zunehmende Invalidisierung der Gesellschaft auf temporäre Renten setzten, zeigt sich, dass die Renten auf Zeit häufig in ordentliche Renten umgewandelt werden. «Gerade bei jungen Menschen mit psychischen Problemen sehe ich den Sinn einer Berentung nicht», sagt Niklas Baer, der Leiter der Fachstelle für psychiatrische Rehabilitation an der Psychiatrie Baselland. Jungen Menschen sei zu signalisieren, dass man ihnen etwas zutraue. Die ausserordentliche IV-Rente tue das Gegenteil.
 
Die IV wandelt sich immer mehr zu einer Versicherung, die Menschen unterstützt, die aus psychischen Gründen nicht am Erwerbsleben teilnehmen können. Die Berentungen aus psychischen Gründen nehmen zu. So auch bei jungen Menschen. In den meisten Fällen werden leichte psychische Störungen – etwa Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen – diagnostiziert. Zahlen des BSV zeigen, dass im Zeitraum von 2001 bis 2010 eine Zunahme um 54 Prozent der Personen mit einer als Geburtsgebrechen diagnostizierten Aufmerksamkeitsdefizit-Störung (ADHS) zu verzeichnen ist.
 
ADHS kann alles und nichts heissen, und oft handelt es sich um eine andere psychische Störung. Damit tut man den IV-Versicherten keinen Dienst.
Niklas Baer
 
Kindern wird das Ritalin oft in bester Absicht verschrieben. (…) Die Psychopharmaka stellen die Kinder weitgehend ruhig, Eltern und Pädagogen werden kurzfristig entlastet. (…) Doch die Folgen können fatal sein.
Oskar Bänziger
 
Michael Schoenenberger in der NZZ am 31.03.2012

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Ausländeranteile


22.1% der Bevölkerung 2010
43.9% bei den Arbeitslosen im Mai 2011
32.8% der IV-Rentner 2010
45.3% der Sozialhilfebezüger
Yvette Estermann und Luzi Stamm in SVP-Klartext Juni 2011, Seite 8.

Sonntag, 25. September 2011

Migration und Sozialhilfe


  • Wie kommt es, dass – sofern man Eingebürgerte und Asylanten mit einrechnet – rund drei Viertel der Fürsorgebezüger einen sogenannten Migrationshintergrund haben?
  • Wa­rum sind die Quoten just bei Zuwanderern aus Ländern, in denen es einen Sozialstaat in unserem Sinne gar nicht gibt, besonders hoch?
  • Wovon haben diese Menschen gelebt, bevor sie in unseren Sozialstaat integriert wurden?
  • Wie lässt sich erklären, dass über 40 Prozent der Immigranten aus der Türkei und aus dem Balkan bei der IV andocken, bevor sie ins AHV- Alter kommen? 
  • Wie lange kann sich die Schweiz in Anbetracht der Personenfreizügigkeit ihre im europäischen Vergleich exorbitant hohen Sozialleistungen noch leisten?
  • Wann ist der Punkt erreicht, an dem unser Sozialsystem derart ungerecht wird, sodass er den sozialen Frieden im Land gefährdet?

Das möchte Alex Baur (WeWo37.11, Seite 12) und ich gerne wissen. Doch auch das Sozialhilfemeeting "Migration und Sozialhilfe" lieferte leider keine Antworten darauf. :-(

Freitag, 5. August 2011

IV-Simulanten aus dem Balkan und der Türkei

40 bis 45% der arbeitenden Immigranten aus dem Balkan oder der Türkei verabschieden sich via IV in die Altersrente, bevor sie 65 Jahre alt sind.

Bei den erwähnten Bevölkerungsgruppen leiden 75-80% der Renter an Gebrechen wie diffusen Schmerzen, Schleudertraumata oder psychischen Problemen, welche objektiv nicht nachweisbar sind.

Alex Baur in der WeWo28.11, Seite 24.

Samstag, 25. Dezember 2010

Basels Versagen in Zahlen

überbordernde Staatsbürokratie und soziale Vollkaskomentalität

Einwohner Basel Stadt
1970er: 200'000 Schweizer / 44'000 Ausländer
heute: 130'000 Schweizer / 62'000 Ausländer (32.6%)

Verwaltungsausgaben
2000: knapp 200 mCHF
2008: 800 mCHF (x4)

Nettoverschuldung (gem. Finanzplanung des Regierungsrats)
2009: 2.5 bnCHF
2014: 3.4 bnCHF (+38%)

kantonale Sozialhilfeausgaben
1997: 106 mCHF
2009: > 200 mCHF (x2)

Sozialhilfequote
6.1% (Schweizermeister)
8.8% bei Zuwanderern
17% bei Ausländern bis zum Alter von 17 Jahren

IV
2000: > 100 mCHF
2009: 225 mCHF (+90%; 10'112 Invalide)

Kurt Pelda in der WeWo47.10, Seite 12f.

Samstag, 25. September 2010

entering australia

If you are granted an eVisitor the following conditions will apply to you:
  • you must not engage in any studies or training for more than three months;
  • you are free from tuberculosis when you travel to, and enter, Australia; and
  • you have no criminal convictions for which you have been sentenced for a total combined period of 12 months or more, whether or not the sentence/s were served.
aus den Bedingungen zur Beantragung eines Visums für Australien. So sollte dies die Schweiz auch handhaben. Die Folgen wären:

--> Keine teure Finanzierung ausländischer Studenten
--> keine Kranken, massive Reduktion der Gesundheits- und IV-Kosten
--> 80% geringere Gefängnisauslastung

Donnerstag, 16. September 2010

Schleudertrauma nicht mehr per se ein IV-Fall

Eine IV-Rente wegen eines Schleudertraumas kann künftig wie bei Schmerzstörungen ausnahmsweise nur dann zugesprochen werden, wenn der betroffenen Person eine «willentliche Überwindung ihre Leidens und der Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess nicht zuzumuten ist».

Dazu muss eine fachärztliche Diagnose vorliegen. In dieser müssen psychische oder körperliche Begleiterkrankungen von gewisser Dauer und Schwere beziehungsweise längerfristig erfolglose Behandlungsbemühungen aufgezeigt werden.

Kommt ein Arzt zum Schluss, dass eine Person nicht mehr arbeitsfähig ist, dürfen dies die IV-Behörden und die Gerichte laut Urteil nicht unbesehen übernehmen. Besonders sorgfältig sei zu prüfen, ob auch IV-fremde Faktoren berücksichtigt worden seien, wie «psychosoziale oder soziokulturelle» Belastungsfaktoren.

Urteil 9C_510/2010 vom 30. August 2010; BGE-Publikation in 20min

Freitag, 1. Januar 2010

Probleme der Sozialversicherungen

Wiedereingliederung
Es ist wichtig, dass die [IV-]Renten nicht lebenslänglich gesprochen werden. Wir haben es mit einer Krankheit zu tun, die auch temporär sein kann. Diese Menschen sollten so begleitet werden, dass sie wieder zurück in den Arbeitsprozess kommen.

Finanzielle Ansprüche
Das Kerngeschäft der IV macht mir tatsächlich weniger Sorgen. Das Problem liegt vielmehr darin, dass durch die Ergänzungszahlungen und die Renten der Pensionskassen so hohe Gesamtleistungen herauskommen. Damit wird es finanziell wenig attraktiv, wieder hinaus aus der Verrentung zu kommen. Ich habe bei mir nachgerechnet: Mit den Leistungen aus der Pensionskasse und den Kinderrenten, die mir im Invaliditätsfall zustünden, käme ich auf 95 Prozent meines heutigen Nettoeinkommens.

Kontrolle
Ich selber habe nichts gegen Kontrollen, auch nicht gegen unangemeldete. Das ist eine Art Gegenstück zum Recht, Leistungen zu beziehen.

Gegenleistung für Leistungen
Das Prinzip Gegenleistung für Leistungen müsste ohnehin noch verstärkt werden. Das hiesse aber auch, dass den Leistungsempfängern Gelegenheiten zur aktiven Teilnahme am (Arbeits-)Leben gegeben würden. Bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) gilt dieses Prinzip schon seit langem. Wer arbeitslos ist, hat kein ruhiges Leben, er muss Bewerbungen schreiben, sich Beratungen unterziehen und anwesend sein. Wenn ein solcher Druck besteht, kann der Staat auch relativ grosszügige Leistungen zahlen, wie das bei der ALV der Fall ist.

Monika Bütler, VWL-Professorin an der UniSG, im Interview von Peter Keller in der WeWo52/53.09, Seite 70f.

Samstag, 24. Oktober 2009

somatoforme IV-Bezüger

Der Bundesrat plant, IV-Bezügern mit somatoformen Schmerzstörungen, die Rente zu reduzieren oder zu streichen. Betroffen wären rund 4500 IV-Bezüger, die über Schmerzen klagen, für die es keine organische Erklärung gibt.
Das ist eine Diskriminierung einer ganzen Patientengruppe.
Jacques de Haller, FMH-Präsident
Ja, hoffentlich!
Die FMH argumentiert, dass somatoforme Schmerzen von der WELTgesundheitsorganisation (WHO) als Diagnose anerkannt seien.
Das war Homosexualität auch - und tut ebenfalls nichts zur Sache.
Diffuse Schmerzen waren in den 1990er Jahren ein wichtiger Grund für das starke Ausgabenwachstum bei der IV.
Markus Häfliger in der NZZaS vom 11.10.09, Seite 10.

Montag, 13. Juli 2009

immer mehr Psycho-Renten


Infografik von Helmut Germer in der WW23.09, Seite 25, gestützt auf das Bundesamt für Statistik

Donnerstag, 25. Juni 2009

Probleme der IV

Die Verfahrenswege bei der IV gehen zu lange, sind zu kompliziert und beschäftigen in der Folge einen aufgeblähten Administrationsapparat: Downsizing.

Die Leistungen von hiesigen Zahnärzten und Firmen kosten bis zu 60% mehr als im Ausland: Behandlungen sind beim günstigsten Anbieter vorzunehmen.

IV-Rentner die im Ausland wohnen sind unkontrollierbar: Keine IV-Renten mehr ins Ausland auszahlen. Es ist nicht Aufgabe des Schweizer Staates, Invalide im Ausland zu unterhalten.

Ein Vorschlag hierzu:

Jeder IV-Bezüger muss sich einmal pro Monat bei der Gemeinde melden. Die Einwohnerkontrolle bestätigt den rechtmässigen Aufenthalt per Computereintrag der IV. Diese zusätzliche Kontrolle kostet nichts und ist effektiv.


Ich wäre für einen IV-Pranger. Alle Invaliden werden im Internet mit Adresse publiziert. Was die Allgemeinheit bezahlt, kann auch der sozialen Kontrolle unterstellt werden.

5% sind invalid - viel oder wenig?

Seit Mitte der 80er-Jahren hat sich der Anteil der IV-Renter an der Schweizer Bevölkerung rund verdoppelt: Heute bezieht jede 20. Person eine Invalidenrente. (20min)

Schleudertrauma

6 Männer und 3 Frauen aus Serbien-Montenegro im Alter von 23 bis 36 Jahren inszenierten innert dreieinhalb Jahren vier Verkehrsunfälle in den Kantonen Zürich und Schwyz. Damit ergaunerten sie 1 Mio. CHF. Wäre man Ihnen nicht auf die Schliche gekommen, hätten sie 5 Mio. CHF kassiert. Sie spielten dem Arzt Symptome eines Schleudertraumas vor. Er diagnostizierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit. (20min vom 7.7.05)
Da ein Schleudertrauma nicht abschliessend belegbar ist, dürfte es auch nicht als Unfall oder IV-Grund anerkannt werden. Sonst bewegen wir uns wieder im Bereich des "Transmedizinischen", des Homöopathischen, der Willkür.

Sonntag, 24. Mai 2009

Betriebskultur im Sozialamt

Beim Sozialamt herrscht ein eklatantes Desinteresse, den grassierenden Missbrauch zu bekämpfen.

Die Missstände im Sozialwesen wurden von Monika Stocker stets ignoriert, dementiert oder schöngeredet.

Die Betriebskultur sorgt dafür, dass Missstände tabuisiert, Realitäten ignoriert, bestehende Kontrollsysteme nicht umgesetzt und Kritiker diskriminiert und kaltgestellt werden.
In Anlehnung an Ester Wyler in der WW20.09, Seite 14.

Mittwoch, 20. Mai 2009

142.4 Mrd. CHF Sozialausgaben in der Schweiz

Die Gesamtausgaben für die Soziale Sicherheit stiegen 2007 auf 142,4 Milliarden Franken (2006: 137,2 Milliarden Franken). (Tagi)

Die IV macht jährlich 1.4 Mrd. CHF Verlust und hat mittlerweile 13 Mrd. CHF Schulden. (News vom 20.5.09, Seite 3.)

Dienstag, 3. März 2009

Pflegeheim Entlisberg

Wir kennen die Geschichte eigentlich schon:
  • In der Schweiz haben wir ein kleines Problem mit Schweizer Rasern: Wir haben ein grösseres Migrationsproblem.
  • In der Schweiz haben wir ein kleines Problem mit kriminellen Schweizern: Wir haben ein grösseres Migrationsproblem.
  • In der Schweiz haben wir ein kleines Problem mit der zunehmenden Invalidität von Schweizern: Wir haben ein grösseres Migrationsproblem.
  • In der Schweiz haben wir ein kleines Problem mit Schweizer Pflegepersonal: Wir haben ein grösseres Migrationsproblem.

reminder: Migration wäre etwas Gutes. Doch die Schweiz macht es gerade falsch: Es braucht eine Selektion, vgl. Australien.

Dienstag, 10. Februar 2009

"Invaliditätsrisiko" immigrierter Balkanesen

Statistisch gesehen werden Ausländer, verglichen mit den Schweizern, etwa doppelt so oft invalid. Bei den Zuwanderern aus dem ehemaligen Jugoslawien ist das "Invaliditätsrisiko" laut einer Studie aus dem Kanton Zug sogar dreimal höher (Eingebürgerte nicht miteingerechnet).

Zwischen 1993 und 2007 stieg die Zahl der IV-Bezüger aus jener Region von 4000 auf 24'000. Der Schaden geht in die Milliarden.

Weiter lehrt uns die Statistik, dass vier Fünftel der Invaliden an einem Gebrechen leiden, das sich nicht objektiv nachweisen lässt.
Alex Baur in der WW6.09, Seite 12f.

Samstag, 31. Januar 2009

Weniger IV-Bezüger und niedrigere IV-Renten

Die hoch verschuldete IV soll mit 0,4 mehr Mehrwertsteuerprozenten saniert werden. Da jetzt keine Mehrheiten für Steuererhöhungen gefunden werden dürften - überhaupt stossend, dass es solche in anderen Zeit gibt - will Doris Leuthard die entsprechende Volksabstimmung verschieben, obwohl von Bundesrat und Parlament bereits terminlich fixiert.

Es versteht sich von selbst, dass es keine neuen Einnahmen für die IV braucht. Auf der Einnahmeseite ist nicht das Problem. Das Problem ist die Ausgabeseite. Also ob es immer mehr Invalide geben würde, ts! Es gibt einfach immer mehr IV-Bezüger, das ist alles.

Nebst der Anzahl Leute, welche IV beziehen, müsste man auch über den Umfang der Leistungen sprechen. Der aktuelle Ansatz, nachdem die Höhe der Zahlungen am letzten versicherten Lohn gemessen wird, ist falsch. Richtig wäre, wenn man sich über das Existenzminimum Gedanken machen würde. Und dies liegt definitiv nicht bei 3'000 CHF pro Monat...

Weniger IV-Bezüger und niedrigere IV-Renten und das Problem wäre gelöst - ohne kollektivstrafende Steuerbelastungen.