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Dienstag, 17. April 2012

Verlorene Swissness der Miss Schweiz

Miss-Kandidatinnen sind wichtige Garantinnen für die Swissness. Wie sollen wir ohne sie ausmachen, was die Schweiz ausmacht? Wie uns abgrenzen von unseren deutschsprachigen Nachbarn?
Wer garantiert hier die Swissness?! Diese Überlegungen standen ernsthaft unmittelbar neben einem Foto. Wie die Wahlen die Schweiz ausmachen können? Indem wir eine Migrantin mit fremdländischen Gesichtszügen zur Miss Schweiz wählen. Diese Selbstverleugnung kennen nur Schweizer. Sowas würde nicht einmal den Deutschen einfallen.
Der Privatsender 3+ gewährt bereits der aus dem SF-Programm gestrichenen Mister Schweiz Wahl Asyl. Eine solche Migration könnte der Idee des klumschen Kandidaten-Bashings zugunsten der Einschaltquoten Auftrieb verleihen - Asylanten lassen sich hervorragend an den Pranger stellen. Das weiss eine politische Partei, die das Fertigmachen zum Programm hat und Swissness ähnlich zuverlässig eingrenzt, wie die Krönchen-Anwärterinnen.
Andrea Flopp in der BAZ vom 16.4.12, Seite 10.
Ach wie plump, dieser Seitenhieb auf die SVP - und dies aus der angeblich so SVP-treuen BAZ. Rein mit einem an den Haaren herbeigezogenen Wortspiel der SVP alles Wüste zu unterstellen. Keine inhaltliche Substanz, sehr dürftig.

Asylanten lassen sich schwerlich an den Pranger stellen. Diese sind nicht nur wie die Schweizer durch üble Nachrede geschützt, sondern zusätzlich noch durch die Antirassismusstrafnorm, wenn ihnen das gerade dienlich sein könnte (vgl. Roma).

Dieser BAZ-Kommentar ist links-naiv. Nichts da mit bürgerlicher Rationalität.

Sonntag, 18. März 2012

NZZaS: 10 Jahr Jubiläum

Durchschnittsleser NZZ am Sonntag: männlich, 46.5 Jahre alt, studiert, 9600 CHF Monatseinkommen, wohnhaft im Kanton Zürich. 


Die "NZZ am Sonntag" deckte auf, dass die "Basler Zeitung" zeitweise geistige und materielle Impulse einer prominenten Zürcher Unternehmerfamilie erhielt. Weil die Basler Milliardärinnen so geizig sind, dass sie ihre Zeitung lieber fremdgehen lassen. 
Ich würde nicht von zu geizig sprechen, sondern dass diese Basler Milliardärinnen lieber irgendwelchen Fussball-Migranten Millionen in den Allerwertesten schieben, als sich für eine vernünftige Politik in Basel einzusetzen. 
Ich und meine bürgerlichen Mitbürgerinnen und Mitbürger haben leider nur am Donnerstag, nicht aber am Sonntag ein Organ, von dem wir uns verstanden fühlen. Wir beschnuppern die "NZZ am Sonntag", während wir die "Weltwoche" inhalieren. Einzig an den Kolumnen von Szuette Sandoz und Beat Kappeler gibt's wenig zu mäkeln. 
Christoph Mörgeli in der Jubiläumsbeilage der NZZaS vom 18.3.2012, Seite 11.

Donnerstag, 31. März 2011

Frauen opfern Unanbhängigkeit von Roche

Innert 4 Jahren verlor Maja Oeri die Hälfte ihres Vermögens (1bn CHF). Jetzt tritt sie aus dem Aktionärspool aus. Damit verliert die Allianz der Roche-Erben das alleinige Sagen.

Paul Sacher galt als autoritärer Familienherrscher und war während 20 Jahren an der Macht. Gemäss Basler Klatsch befand er Frauen nur für eines als wirklich brauchbar. Zusammen mit Fritz Gerber als Konzernchef und Verwaltungsratspräsident garantierte er die Stabilität von Roche. In all den Jahren unter Sacher und Gerber hatte die junge Generation nichts zu sagen, die Frauen schon gar nicht. Das hat schon zu Frustration geführt.

In Anlehnung an Birgit Voigt in der NZZaS vom 27.03.2011, Seite 37.

Samstag, 25. Dezember 2010

Basels Versagen in Zahlen

überbordernde Staatsbürokratie und soziale Vollkaskomentalität

Einwohner Basel Stadt
1970er: 200'000 Schweizer / 44'000 Ausländer
heute: 130'000 Schweizer / 62'000 Ausländer (32.6%)

Verwaltungsausgaben
2000: knapp 200 mCHF
2008: 800 mCHF (x4)

Nettoverschuldung (gem. Finanzplanung des Regierungsrats)
2009: 2.5 bnCHF
2014: 3.4 bnCHF (+38%)

kantonale Sozialhilfeausgaben
1997: 106 mCHF
2009: > 200 mCHF (x2)

Sozialhilfequote
6.1% (Schweizermeister)
8.8% bei Zuwanderern
17% bei Ausländern bis zum Alter von 17 Jahren

IV
2000: > 100 mCHF
2009: 225 mCHF (+90%; 10'112 Invalide)

Kurt Pelda in der WeWo47.10, Seite 12f.

Dienstag, 24. August 2010

Polizistenmangel

Eine Dokumentation auf Telebasel kann durchaus als Webung verstanden werden: "Die Polizei fürs Grobe - der Basler Einsatzzug greift durch" soll eine entsprechende Sendung heissen. Gezeigt werden der Gesellschaft dienende, Ruhe und Ordnung herstellende Helden.

Die Realität sieht anders aus - und deshalb wird man auch täglich mit Inseraten für die Polizeischule umworben. In Luzern verfolgte ein Polizeiauto einen Mann, weil er eine Zigarette aus dem Fenster geworfen hat (Busse CHF 40; 20min vom 24.08.2010, Seite 6). Weil die Polizeikommandanten keine Abwägung machen, wo wie viele Polizisten sinnvoll, bzw. am wirkungsvollsten sind und was die grossen Baustellen der aktuellen öffentlichen Situation sind, versanden viele Polizisten in der Funktion eins Aufpassers für Bagatellen. Nicht sonderlich attraktiv - und selbst verschuldet.

Freitag, 13. Februar 2009

Sozialmoloch Basel

Rund 300'000 Menschen sind in der Schweiz ganz oder teilweise von der Sozialhilfe abhängig. Kantone und Gemeinden geben für sie pro Jahr rund drei Milliarden Fanken aus.

Die Sozialhilfeausgaben der Schweizer Gemeinden sind in den letzten zwei Jahren im Schnitt um 30 Prozent gestiegen..

Laut dem Sozialalmanach 2005 des Hilfswerks Caritas verdoppelten sich zwischen 1990 und 2001 die Ausgaben für Sozialhilfe, vor allem wegen der vielen ausgesteuerten Arbeitslosen und der Jugendlichen, die den Einstieg ins Berufsleben nicht schaffen.
Reto Gerber, Armin Müller und Marco Morell in der SonntagsZeitung vom 23.1.05, Seite 17.

Knapp 10 Prozent der 18- bis 26-Jährigen, nämlich 96 von 1000 jungen Erwachsenen, bezogen im Jahr 2003 Geld von der Basler Sozialhilfe.
Michael Lütscher in der SonntagsZeitung vom 23.1.05, Seite 19

btw: Basel-Stadt hat auch die höchste Untauglichkeitsrate der Schweiz.

Ein Musterfall, Juan Aleixandre, absolvierte nach der Primarschule lediglich die Orientierungsschule, dann die Weiterbildungsschule. Im letzten Schuljahr, so erzählt der schlaksige junge Mann, habe er "viele Absenzen" gehabt. "Ich hatte eine 'Läck-mer-am-Arsch-Stimmung'."

Dann sollte der Staat nun auch von dieser Stimmung Gebrauch machen: "Schau selbst zu Dir."

Jobs gefielen ihm nicht: Ist das wirklich ein Grund, Sozialhilfe zu beziehen?!

Dienstag, 9. Dezember 2008

unfriendly takeover der Sozis

Die Despotie beginnt auf leisen Sohlen. An kleinen Staatswesen lässt sich studieren, wie der Point of no Return überschriten wird. In Basel-Stadt, wo der Kanton 20'000 Arbeitsplätze bei 185'000 Einwohnern bietet, lebt faktisch die Hälfte der Stimmbürger von der öffentlichen Hand. Hinzu kommt die Anziehungskraft solcher Gemeinwesen für Sozialbezüger, die den Trend an der Urne unterstützen. (...) In Deutschland scheint sich die Waagschale bereits grossflächig auf diese Seite gesenkt zu haben.
Peter Ruch in der NZZaS vom 7.12.08, Seite 21.

Dienstag, 16. September 2008

hoffnungslos linkes Basel-Stadt

Der Kanton Basel-Stadt ist nichts als Stadt. Das heisst vor allem: hohe Sozialausgaben, drückende Steuerlasten, rot-grüne Mehrheiten.
Urs Paul Engeler in der WW36/08, auch als Podcast abrufbar.

Montag, 30. Juni 2008

Kurden im Basler-Parlament

Mustafa Atici, Sibel Arslan, Gülsen Oeztürk, Talha Ugur Camlibel, Hasan Kanber: allesamt türkischer Herkunft, allesamt kurdisch, allesamt alevitischen Glaubens. Aus dem rot-grünen Lager im Herbst 2004 ins Basler Kantonsparlament gewählt.
Christine Brand in der NZZaS vom 29.6.08, Seite 17.

Samstag, 2. Februar 2008

Gehört Basel zur Schweiz?

Und ich dachte immer, der "richtige" Basler sei Türke --> little Istanbul.
  • mangelhaftes Deutsch, totz 13 Jahren Aufenthalt
  • fragwürdige Selbstständigkeit
  • in eine Flugzeugentführung verwickelt
  • "interessante" Auslegung von "humanitären Gründen"...

Sozialhilfequote

Das Verhältnis der Sozialhilfebezüger zur gesammten Bevölkerung:
  1. Basel-Stadt: 6.4%
  2. Neuenburg: 5.4%
  3. Waadt: 4.6%
  4. Bern: 4.2%
  5. Genf: 4.2%
  6. Zürich: 4.0%

    CH-Schnitt: 3.3%!!! = 237'000 Personen, die untauglich sind, selbstständig ihren Alltag zu bewältigen! Die Schweiz, eine Nation der Untauglichen?
NZZaS vom 27.1.08, Seite 27, Quelle BFS, Sozialhilfestatistik 2005.
Wie vermutet wäre die Romandie und Basel-Stadt ein Paradies für Sozialdetektive. Da ist Zürich noch gar nichts dagegen.

A propos Zürich: Was macht Frau Stocker, nachdem sie nun in der tubulentesten Zeit eine Woche ins Wellness-Spital ging? Jetzt wo eine klare Führung unabdingbar wäre um den Missständen zu begegnen, macht sie Ferien bis zum 25. Februar. Ein Beispiel aus dem Lehrbuch, dass linke Frauen nicht für Führungspositionen taugen. Um dieses Voruteil zu widerlegen, sollte mal das Gegenteil bewiesen werden.