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Samstag, 19. Mai 2012

Merkmale einer Weltstadt

War in Madrid, die 3. grösste Stadt Europas mit gut 3 Mio. Einwohnern. Fazit: Madrid ist eine Weltstadt, Zürich ist keine. Was macht den Unterschied?

  • riesige Parkanlagen
  • Trinkwasser nur in Flaschen
  • rücksichtslos schliessende Metrotüren
  • geringere Lebenserwartung für Radfahrer
  • Sportstadion für mehr als 50'000 Zuschauer
  • mehr als 1 Mio. Einwohner
  • tägliche Müllabfuhr

Was sonst noch?

Mittwoch, 29. April 2009

Untauglichkeit



Von gut hundert Rekursen gegen UC-Entscheide im letzten halben Jahr waren mehr als zwei Drittel gegen Untauglichkeitsentscheide gerichtet. Es rekurrieren also wesentlich mehr untauglich als tauglich erklärte Personen.


Die Statistiken geben solche Hinweise. Aktuelle Spitzenreiter für Untaugliche knapp über 50% sind die Kantone Zürich, Schaffhausen, Jura und Basel Stadt. Stellungspflichtige aus den Kantonen Graubünden, Schwyz, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden erreichen eine Tauglichkeitsrate von über 70 Prozent. Es hat aber immer Schwankungen auch innerhalb der Kantone gegeben, obwohl die Tauglichkeit im Allgemeinen bei den ländlichen Kantonen höher liegt als bei den
städtischen.
Brigadier Walter Knutti im Interview mit Hansjürg Klossner in ARMEE aktuell 2/2005, Seite A 14

Und mit der hohen Zahl an Untauglichen, sind die Steuern, wie auch die Sozialversicherungskosten höher. Tststs.
Mittlerweile gibts keine UC mehr und die Zahl der Drückeberger steigt wieder an.

Sonntag, 29. März 2009

US Gefängnis

Die meisten der 2,3 Mio. Häftlinge stammen aus ein paar wenigen Vierteln in den grössten Städten des Landes.
Patrick Imhasly in der NZZaS vom 29.3.09, Seite 72

Dienstag, 16. September 2008

hoffnungslos linkes Basel-Stadt

Der Kanton Basel-Stadt ist nichts als Stadt. Das heisst vor allem: hohe Sozialausgaben, drückende Steuerlasten, rot-grüne Mehrheiten.
Urs Paul Engeler in der WW36/08, auch als Podcast abrufbar.

Freitag, 11. Juli 2008

Law & Order bei der SP?

Neuerdings sieht auch die SP - zumindest wahlkampftaktisch - die Notwendigkeit der öffentlichen Sicherheit ein. Das verwundert, betrachtet man das smartvote-Profil z.B. der Zürcher SP:


Folglich gebe ich Koni Loepfe völlig recht:
Das Papier [die SP-Massnahmen für mehr Sicherheit] suggeriert doch, dass in den Städten, wo sich die Sicherheitsfrage manifestiert, unhaltbare Zustände herrschen. Die grossen Schweizer Städte werden von einer links-grünen Mehrheit regiert.
Koni Loepfe, Präsident der Stadtzürcher SP, im Interview mit Michael Furger in der NZZaS vom 6.7.08, seite 26f.
Richtig! Und sie sind eine Fehlbesetzung. Wobei sie wohl eher unwillig als unfähig sind, eine Stadt effektiv und kostengünstig zu führen.

Dienstag, 8. Juli 2008

typisch linke Grossstadt

Winterthur hat Steuereinnahmen von Fr. 307 Mio. und Schulden von Fr. 928 Mio. Es lebt seit Jahren über seinen Verhältnissen.
Klaus J. Stöhlker

Dienstag, 24. Juni 2008

Städte

Ende 2008 leben erstmals mehr Menschen in den Städten dieser Welt als auf dem Land.

Die Demografen der UNO haben berechnet, dass mehr als 95 Prozent der weltweiten Bevölkerungszunahme in den Städten von Entwicklungsländern stattfinden werden, besonders in Afrika und Asien. Rasant näher sie sich der Urbanisierungsrate der Industrienationen, wo bereits heute rund 80 Prozent der Menschen in Städten leben.

Städte nehmen nur 3 Prozent der Eroberfläche ein, verursachen aber 78 Prozent des globalen Energiekonsums. Städter leben auf Kosten anderer: London zum Beispiel verbraucht 300-mal mehr an Ressourcen, als seine eigene produktive Fläche hergibt.
Patrick Imhasly in der NZZaS vom 27.4.08, Seite 84.

Sonntag, 19. August 2007

15 Ständeratssitze mehr?

Die 10 kleinsten Kantone der Schweiz haben weniger als 600'000 Einwohner und 16 Ständeräte. Die 10 grössten Städte haben über 1.2 Mio Einwohner und haben keinen Ständeratsitz. So fordert der Präsident der SP Schweiz, Hans-Jürg Fehr, 2 Ständeratssitze für die fünf grössten Städte und einen Ständerat für die "zweiten fünf grössten" Städte. Eigentlich eine gute Idee - und auch gerecht, denn das Ständemehr scheint mir schon etwas überholt zu sein, v.a. wenn man die Tendenzen der Urbanisierung kennt. Doch für Fehr geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern um die Macht der linken Politik. Denn je grösser die Stadt ist, desto rot-grüner ist sie.