"Heute leben rund 9 von 10 Kindern, die jünger als 15 Jahre alt sind, in Entwicklungsländern", sagt Jack Goldstone. "Diese Länder weisen auch in Zukunft die höchsten Geburtenraten auf." Weil solche Nationen ökonomisch schwach sind und die Menschen dort wenig Chancen auf Bildung und einen Job haben, nehme die Migration in die Industrieländer massiv zu. Politisch brisant wird Goldstones Analyse, wenn er festgestellt, dass diese Mechanismen stark zum Tragen kommen."Wenn die Menschen in den Städten keine ökonomischen Perspektiven haben, gibt es Probleme", sagt Goldstone. "Verarmte und wuchernde Städte sind ein Nährboden für Kriminalität und internationalen Terrorismus."Patrick Imhasly in der NZZaS vom 7.03.10, Seite 62f.
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Mittwoch, 14. April 2010
kriminelles Millieu der Entwicklungsländer in Industrieländer exportiert
Dienstag, 24. Juni 2008
Städte
Ende 2008 leben erstmals mehr Menschen in den Städten dieser Welt als auf dem Land.
Die Demografen der UNO haben berechnet, dass mehr als 95 Prozent der weltweiten Bevölkerungszunahme in den Städten von Entwicklungsländern stattfinden werden, besonders in Afrika und Asien. Rasant näher sie sich der Urbanisierungsrate der Industrienationen, wo bereits heute rund 80 Prozent der Menschen in Städten leben.
Städte nehmen nur 3 Prozent der Eroberfläche ein, verursachen aber 78 Prozent des globalen Energiekonsums. Städter leben auf Kosten anderer: London zum Beispiel verbraucht 300-mal mehr an Ressourcen, als seine eigene produktive Fläche hergibt.
Patrick Imhasly in der NZZaS vom 27.4.08, Seite 84.
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