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Montag, 11. Juni 2012

Kriminelles Genf - little africa

Lediglich ein paar Dutzend kriminelle Männer aus Marokko und Algerien seien es, die meisten abgewiesene Asylbewerber. «Die Polizei wird ihrer nicht Herr. Erwischt man sie bei einem Diebstahl, nimmt man sie mit, füllt dreissig Seiten Papierkram aus», sagt der Buchhändler. Danach würden sie irgendwann wieder freigelassen.

Die Crux sei, dass man diese Kriminellen mangels Rückführungsabkommen nicht ausschaffen könne. «Es herrscht Straflosigkeit», stellt Bittar fest. Das spreche sich im Herkunftsland herum. «Sie kommen hierher, weil sie Genf mit den vielen reichen Ausländern für ein Jagdrevier halten», sagt er und fügt an: «Sie ruinieren den Ruf der anständigen Araber.» Gemäss Polizeistatistik können etwa 40 Prozent der Kleinkriminalität wie Diebstähle und Autoeinbrüche auf Maghrebiner zurückgeführt werden.

Katharina Bracher in der NZZaS vom 10.06.2012, Seite 15.

Dienstag, 17. April 2012

Roma in Genf

Antwort des Regierungsrats auf einen parlamentarischen Vorstoss über die Tätigkeiten der Genfer Polizei während 3.5 Jahren:
  • 3mCHF Aufwand zur Bearbeitung von "Roma-Aktivitäten"
  • 13'634 einschlägige Bussen
  • an 1516 Personen
  • 1'629'380 CHF ausgesprochene Bussgelder
  • 35'177 CHF wurden beglichen
Philipp Gut und Kari Kälin in der WeWo14.12, Seite 24ff.

Samstag, 24. März 2012

Nigerianische Asylanten in der Schweiz

2010 wurden in der Schweiz 6522 Personen des Drogenhandels beschuldigt. Davon waren 962 Personen Asylbewerber (15%). Weitere 1623 Ausländer (25%) machten Kasse als Dealer, obwohl sie in der Schweiz gar kein Aufenthaltsrecht hatten. Zu einem bedeutenden Teil handet es sich dabei um abgewiesene und untergetauchte Asylbewerber. 
Auffällig häufig wurden Nigerianer wegen eines Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz beschuldigt. 2010 waren es 1006 Personen (15.5%), davon 541 aus dem Asylbereich und 378 Personen, welche die Schweiz längst hätten verlassen müssen.
  • 2010 wohnten 2161 Nigerianer in der Schweiz (ständig wohnhaft).
  • 1969 (91%) davon deponierten ein Asylgesuch.
  • Zwischen 2008 und 2011 wurden lediglich 6 Nigerianer als Flüchtlinge aufgenommen. Gleichzeitig reichten 6638 Nigerianer ein Asylgesuch ein. In keinem Jahr betrug die Anerkennungsquote mehr als 0.3%.
Kari Kälin in der WeWo12.12, Seite 20f.

Freitag, 25. November 2011

Neues Integrationsgesetz

Mit einem neuen Integrationsgesetz sollen 3 Punkte umgesetzt werden:

Willkommensveranstaltung
An einer Informationsveranstaltungen sollen die Immigranten begrüsst und über die Rahmenbedingungen in der Schweiz aufgeklärt werden.

Vergessen wurde, ob die Immigranten den Ausführungen auch wirklich folgen können: sprachlich und intellektuell. Die Befürchtung besteht, dass man viel erzählt und Apéros auftischt, doch nichts hängen bleibt, die Veranstaltung also umsonst war.

Obligatorische Sprachkurse
Dieser Punkt hat zwei Fehler:

1. Muss man sich nur für einen Sprachkurs anmelden. Ob man dann auch teilgenommen hat und ob es auch etwas genützt hat ist irrelevant.

2. Wie sinnvoll ist es einen fremdsprachigen Topmanager einer multinationalen Unternehmung zu einem Sprachkurs zu zwingen? Integration geschieht mehr über Arbeit und Leistung als über Sprache, wobei Sprache unbestritten oft ein Türöffner für eine Arbeit ist - doch eben nicht in allen Fällen. Folglich sollte der Nachweis einer Sprachkompetenz nur für leisungsschwache Immigranten gelten. Also auch für die Frau des englischen Hedge-Fonds-Managers in Pfäffikon?

Zwingende IntegrationsvereinbarungIm Anschluss an die Willkommensveranstaltung könnte man von allen Teilnehmern die Unterschrift auf einer Integrationsvereinbarung verlangen, der sie darauf hinweist, dass von ihnen erwartet wird, dass sie nicht kriminell werden oder dem Sozialstaat zur Last fallen. So ein Zettel ist schön und gut und kann auch als Grundlage heran gezogen werden, wenn es darum geht, ob der Aufenthaltsstatus des Immigranten verlängert werden soll.

Doch nun der Tagi, ts:
Die Pflicht zum Abschluss einer Integrationsvereinbarung schliesslich wird durch die Ausschaffungsinitiative relativiert: In Fällen, in denen die Initiative eine Ausschaffung gebietet, bleibt kein Raum für eine Vereinbarung mit dem Delinquenten.
Tagi
Und deshalb lese ich den Tagi nicht!
Was steht im Vordergrund? Dass man einen unterzeichneten Zettel hat oder dass kriminelle und Sozialhilfe beziehende Ausländer ausgeschafft werden? Die Logik des Tagesanzeiger lässt auf deren politische Haltung schliessen: wirkungslos, links, falsch.
Wie sollte also Sommarugas Vorschlag angepasst werden?
  • Willkommensveranstaltung mit anschliessendem Unterzeichnen der Integrationsvereinbarung zur Bestätigung, den Inhalt verstanden zu haben.
  • Sollten Leute, die weniger als 100'000 CHF versteuern nach einem halben Jahr in der Schweiz einen Sprachtest nicht bestehen, wird die Aufenthaltsbewilligung entzogen.
Die Integrationsvereinbarung darf durchaus in diversen Sprachen aufliegen und unterzeichnet werden. Und zum Willkommensanlass dürfen die Immigranten ruhig zum Znacht eingeladen werden mit dem Motto: Alles vom Schwein ;-)

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Versagerstaat Kosovo auf afrikanischem Niveau


Korruption (Index von Transperency International):
110. Kosovo, Gabun, Benin
Noch schlechter: Russland, Weissrussland, Ukraine
Von total 178 Ländern.

Geschäftsklima (Index von IFC, International Finance Corporation)
118. Swasiland
119. Kosovo
120. Uganda
Von Total 183 untersuchten Ländern.

Arbeitslosigkeit:
  • 1980er: 29%
  • 2011: mehr als 40%
  • Jugendarbeitslosigkeit 2011: ca. 75%
  • Durchschnittslohn: 300EUR/Monat, Ein Drittel der Bevölkerung verdient täglich weniger als zwei Euro.


Ausbildung (Quelle Weltbank)
  • Mehr als die Hälfte der arbeitsfähigen Bevölkerung hat keinen Oberstufenabschluss
  • 8% haben ein Hochschuldiplom
  • Ausbildung der Kosovaren in der Schweiz, gemäss Bundesamt für Migration
  • 4% machen die Matura (bei Schweizern sind es 22%)
  • Für 50% ist die höchste Ausbildung die obligatorische Schule (Schweizer: 18%)
  • 15% der Kosovaren besuchen Sonderschulen (Schweizer: 5%).

Der soziale Aufstieg von der ersten zur zweiten Generation ist bisher bescheiden geblieben. (BfM)

Handelsbilanz (2010)
  • 305 mEUR Exporte, Grossteil davon Rohstoffe (Kohle, Blei, Zink)
  • 2‘045  mEUR Importe, finanziert durch 500 mEUR Überweisungen von Verwandten aus der Schweiz oder Deutschland und Entwicklungshilfe


Entwicklungshilfe
Entspricht rund 10% der eigenen Wirtschaftsleistung und damit dem schwarzafrikanischen Mittel
Von Investoren wird die Geschäftskultur im Kosovo (d.h. Korruption, mangelhafte Infrastruktur und unzureichende Verlässlichkeit von Geschäftspartnern) oft als hinderlich wahrgenommen.Bundesamt für Migration Kriminalität, Diebstahl und Chaos stellen ein signifikantes Hindernis für kosovarische Firmen dar, viel mehr als in anderen Ländern der Region. Neun von zehn Unternehmen müssen Sicherheitsleute beschäftigen, wofür im Schnitt rund zehn Prozent des Umsatzes bezahlt wird.Weltbank
 In Anlehnung an Kurt Pelda in der WeWo34.11, Seite 22.

Nicht alle in der Schweiz lebenden Kosovo-Albaner sind kriminell. Doch es sind bei weitem keine Einzelfälle. Auffallend viele der rund 170‘000 kosovarischen Zuwanderer haben es auch nach Jahrzehnten nicht geschafft, sich zu integrieren.Andreas Kunz und Christoph Landolt ihn der WeWo34.11, Seite 20ff

Freitag, 8. Juli 2011

Afrikaflüchtlinge: Exodus des gesellschaftlichen Abschaums

Die meisten tunesischen Emigranten, mit denen wir sprachen, waren jung, ungebildet und arbeitslos. Sie stammten aus Tunesiens ärmsten und an Bildung rückständigsten Gegenden und sozialen Klassen.
Mohamed Jouili, tunesischer Soziologe

Manche klagten die tunesischen Behörden an, die Massen illegaler tunesischer Flüchtlnige absichtlich zu übersehen – vor allem in den ersten Wochen nach der Revolution -, um so viele Arbeitslose und Kriminelle wie möglich loszuwerden.

Die kaum geschulte Mehrheit der tunesischen Einwanderer verlangten politisches Asyl, obwohl sie mit Politik nichts zu tun hatten und nie verfolgt worden waren.

Die ungebildeten und sozial wenig gewandten Einwanderer wurden agressiv und kriminell.

Mourad Teyeb in der WeWo26.11, Seite 22.

Dienstag, 15. Februar 2011

Youth Bulge

Ein youth bulge liegt überall dort vor, wo die 15-24-Jährigen mindestens 20 Prozent, bzw. die 0- 15-Jährigen mindestens 30 Prozent der Gesamtgesellschaft ausmachen.
Gary Fuller

Zu viele Junge sind ein grundlegendes Strukturelement kollektiver Aggressivität.
Gaston Bouthoul

rückständige wirtschaftliche Strukturen (z.B. in Form hoher Arbeitslosigkeit)in Kombination mit grossem Jugendanteil mit mangelnden Zukunftsaussichten und einem schwachen politischen System stellen eine explosive Mischung dar.
Henrik Urdal
--> Unzufriedneheit, Enttäuschung, Frustration, Gewalt
Wenn große Teile der männlichen Jugend zwar ausreichend ernährt sind, aber keine Aussicht haben, eine angemessene Position in der Gesellschaft zu finden, stehe ihnen als einziger Weg die Gewalt offen.
--> Voraussetzungen für Bürgerkrieg, Völkermord, Imperialismus und Terrorismus
Gunnar Heinsohn
Klassischerweise schweift unser Blick diesbezüglich auf islamistische und afrikanische Staaten. Darin leben 2 Mrd. Menschen, wovon 300 Millionen junge Männer im Alter von 15 bis 30 Jahren sind.
Wikipedia
Das grosse Töten bei Revolutionen setzt erst nach dem Sieg ein. Wenn nicht genug gesellschaftliche Positionen frei werden für die jungen Revolutionäre, wenn die obsiegende Jugend merkt, dass man freie Wahlen nicht essen kann. Tatsächlich liegt da ein grosses Potenzial für Enttäuschungen. Bereits schwellen die Flüchtlingsströme aus Tunesion an.
Thomas Isler in der NZZaS vom 13.02.2011.

Skopje, Mazedonien Harte Jungs im Dooflauf. Albaner und Mazedonier nehmen den Streit um den Bau eines Museums zum Anlass für eine Art Gang-Krieg. Der Rüpel links hat ein Messer, jener rechts einen Schlagstock in der Hand. (Keystone, Blick)

Samstag, 25. Dezember 2010

autoritaerer(er) Umgang mit Auslaendern

Die ueberdurchschnittliche Vertretung von Auslaendern in der Kriminalitaetsstatistik bedeutet nicht dass diese Menschen schlechter waeren als wir. Es deutet jedoch darauf hin, dass sie ohne die autoritaere Repression ihrer alten Heimat nicht zurechtkommen und deshalb die Gemeinschaft ihrer neuen Heimat schaedigen.
Peter Ruch in der WeWo44.10, Seite 45.

Freitag, 12. November 2010

gewaltbereite, nationalistische, homophobe Serben


Das Phänomen ist nicht neu. Seit den neunziger Jahren existieren eine Reihe von Jungmännerbünden, die ihre Mitglieder aus den Fangemeinden der grossen Fussballklubs rekrutieren. Sie machen nicht nur die Stadien unsicher, sondern schlagen nach Laune auch Schwule, Roma, Muslime und Ausländer zusammen. Auch die Freischar-Kommandanten, die während der Jugoslawienkriege in Bosnien oder Kosovo die Drecksarbeit machten, fischten ihre Gefolgschaft vorzugsweise aus den Stadien. Dazu kommen ultranationalistische Jugend-Bünde wie Obraz (Ehre) oder Nasi (Unsere), die sich als Verteidiger der Nation und des orthodoxen Glaubens aufspielen.

Sehr lange wurde die Gewalt von der Justiz geduldet. Die Hooligan-Prozesse wurden regelmässig verschleppt, und die Urteile sind lächerlich. Das Jugendstrafrecht ist zahnlos, und die Richter mildern die Gewalttaten als jugendlichen Übermut ab. Anders als ihre Opfer haben die Hooligans, wenn sie abends ausrücken, wenig zu befürchten.
Andreas Ernst in der NZZaS vom 17.10.2010, Seite 7.

Outsourcing bei Bankräubern

Kundin musste Bank überfallen
Gladbeck (D). Ein Bankräuber hat gestern mit einem fiesen Trick eine Bank ausgeraubt: Er kettete einer Passantin eine Bomenattrappe an den Arm und zwang sie, damit in die Bank zu gehen: So konnte er eine sechsstellige Summe Geld erpressen. Den Geldkoffer übergab die Frau einem Taxifahrer, der davonfuhr.
Aus dem 20min vom 12.11.2010, Seite 13.

Donnerstag, 16. September 2010

kriminelle Ausländer in der Schweiz

Die Statistik basiert auf der polizeilichen Kriminalstatistik und wurde in Beziehung zur Anzahl, der in der Schweiz wohnhaften Personen der jeweiligen Gruppe gestellt. Im Falle von Angola beispielsweise stehen 37 Beschuldigungen wegen einer Verletzung des Strafgesetzbuches im Relation zur ständigen Wohnbevölkerung von 4 362 (2009); im Vergleich dazu wurden von 265 944 im Jahr 2009 in der Schweiz lebenden Deutschen, 447 eines Deliktes beschuldigt.

Die Statistik weist Nationalität, Zahl der Beschuldigten nach Strafgesetzbuch und die Kriminalitätsrate aus. Nicht aufgeführt ist die Bevölkerungszahl der jeweiligen Nation in der Schweiz. Das Bundesamt für Statistik war für die Details der Berechnung nicht erreichbar. Die Zahlen basieren auf den Angaben von «Sonntag» bzw. «Sonntagszeitung».

  1. Angola 37 / 6,3
  2. Nigeria 80 / 6,2
  3. Algerien 73 / 6,0
  4. Côte d’Ivoire 34 / 5,9
  5. Dominikanische Republik 103 / 5,8
  6. Sri Lanka 122 / 4,7
  7. Kongo (Kinshasa) 47 / 4,7
  8. Kamerun 66 / 4,4
  9. Marokko 99 / 4,3
  10. Tunesien 123 / 4,2
  11. Irak 82 / 3,7
  12. Kolumbien 37 / 3,2
  13. Türkei 796 / 3,2
  14. Serbien und Montenegro (inkl. Kosovo) 1922 / 3,1
  15. Brasilien 121 / 3,0
  16. Ägypten 31 / 2,7
  17. Kroatien 213 / 2,4
  18. Bosnien und Herzegowina 232 / 2,3
  19. Mazedonien 522 / 2,3
  20. Total Ausländer 8312 / 1,6
  21. Portugal 903 / 1,3
  22. Italien 808 / 1,2
  23. Spanien 190 / 1,1
  24. Schweizer 11 777 / 1,0
  25. Österreich 55 / 0,8
  26. Frankreich 212 / 0,7
  27. Deutschland 447 / 0,6

In die Statistik flossen ausschliesslich Delikte gegen das Strafgesetzbuch ein, welche Übertretungen bei welchen Nationen auftreten, wurde allerdings nicht ausgewiesen. Nicht berücksichtig wurden die Übertretungen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Donnerstag, 15. April 2010

Nigerianer: massiver Asylmissbrauch

  • 1800 Asylgesuche 2009 von Nigerianern - am meisten überhaupt
  • 99.5% haben nicht die geringste Chance auf Asyl
  • Sie kriegen dadurch aber die Möglichkeit in der Schweiz Geschäfte zu machen.
  • Ein grosser Teil von ihnen driftet in die Kleinkriminalität ab oder betätigt sich im Drogenhandel.
  • Nigerianer haben ein gutes Netz in der Schweiz, die zweitgrösste Kolonie von Landsleuten in Europa überhaupt.
Nigerianische Asylbewerber machen sich über die Naivität der Schweizer lustig und Nutzen die Schwächen des Asylverfahrens aus. (...) Wir sind zu attraktiv als Asyl-Land für missbräuchliche Gesuchsteller. Die Schweiz lässt diesen zu viel Zeit, hier krumme Geschäfte zu machen.

Alard du Bois-Reymond, der neue Direktor des Bundesamts für Migration, im Interview von Lukas Häuptli und Andreas Schmid in der NZzaS vom 11.04.10, Seite 11.

Mittwoch, 14. April 2010

kriminelles Millieu der Entwicklungsländer in Industrieländer exportiert

"Heute leben rund 9 von 10 Kindern, die jünger als 15 Jahre alt sind, in Entwicklungsländern", sagt Jack Goldstone. "Diese Länder weisen auch in Zukunft die höchsten Geburtenraten auf." Weil solche Nationen ökonomisch schwach sind und die Menschen dort wenig Chancen auf Bildung und einen Job haben, nehme die Migration in die Industrieländer massiv zu. Politisch brisant wird Goldstones Analyse, wenn er festgestellt, dass diese Mechanismen stark zum Tragen kommen.

"Wenn die Menschen in den Städten keine ökonomischen Perspektiven haben, gibt es Probleme", sagt Goldstone. "Verarmte und wuchernde Städte sind ein Nährboden für Kriminalität und internationalen Terrorismus."
Patrick Imhasly in der NZZaS vom 7.03.10, Seite 62f.

Montag, 8. Februar 2010

Datenklau bei Climategate

Hacker kamen an Mails von Klimafoschern, welche ihre Resultate schönten und etwas selektiv präsentierten. Dies wurde als Climagate bekannt.
Professor Stefan Rahmstorf, wie Stocker massgeblich an der Ausarbeitung des 4. Sachstandsberichts des IPCC ("Weltklimarat") beteiligt, sah "aus ethischen Gründen" davon ab, die durch einen "kriminellen Akt beschafften Mails" überhaupt zu lesen.
Hanspeter Born in der WeWo4.10, Seite 42ff.
Das wäre doch auch eine Lösung für die deutschen Steuervögte, nicht?

Freitag, 13. Februar 2009

gefährliche Gläubige

Es sind gerade die Gemässigten, die den Fanatikern den Boden bereiten, indem sie den Eindruck erwecken, Religiosität sei etwas Harmloses, und dauernd von Respekt und Toleranz schwafeln.
Sam Harris

In den USA gibt es 30 Millionen, die sich selber als Atheisten deklarieren. Sind sie alle Verbrecher?
Dave Silverman
Umgekehrt hat eine Studie ergeben, dass sich nur 0.02 Prozent aller Gefängnisinsassen in den USA als Atheisten bezeichnen.

Für richtigen Fanatismus braucht es immer etwas Religiöses. Oder haben Sie je von einem atheistischen Selbstmordattentäter gehört?
Eine Polizistin aus South Carolina

David Signer in der WW41.07, Seite 62.

Montag, 17. November 2008

Helg Sgarbi

  • *1965 als Sohn eines Direktors der Firma Sulzer
  • Kindheit in Brasilien
  • 1978: kommt nach Winterthur
  • 1992: Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften, Uni ZH
  • Einstieg bei der Kreditanstalt, schnell in eine Kaderposition
  • 1995: befördert zum Oberleutnant
  • 1997: aus "medizinischen Gründen" vom Dienst suspendiert
Helg gab jedem das Gefühl, etwas Besonderes zu sein; er hat die Leute in Sekundenschnelle gescannt und ihre Schwachstellen erkannt.
ein Arbeitskollege im "Spiegel"

Zweifellos ist Helg Sgarbi mit herausragenden Talenten gesegnet. Nach dem Abgang bei Sunrise betreibt der Mann, der sechs Sprachen beherrscht, ein Übersetzungsbüro in siner Wohnung. Mag sein, dass ihn die Arbeit unterfordert. Es würde ins Bild des Betrügers passen. Dass Wirtschaftskriminelle oft dieselben Fähigkeiten aufweisen wie Topmanager, diese aber nicht sinnvoll einsetzen können, gilt als gereichtsnotorisch.
Alex Baur in der WW46.08, Seite 26ff.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Samstag, 31. Mai 2008

Emrah E.

  • *1980 in der Türkei, im Alter von sechs Jahren in die Schweiz gekommen
  • mit 17 Jahren: Verurteilt wegen Diebstahls, Drohung und schwerer Verkehrsdelikte
  • mit 19 Jahren: nächste Verurteilung wegen "rund dreissig" Straftaten, die er als Mitglied einer Bande verübt hatte: Tätlichkeit, Diebstahl, Raub, Sachbeschädigung, Hehlerei, Drohung, schwere Körperverletzung.
  • 4 Monate später überfällt seine Gang unter seiner Führung eine Diskothek und verletzt einen Türsteher mit einem Messer. Der Täter konnte nie identifiziet werden --> Verurteilung wegen Landfriedensbruch und unerlaubter Waffenbesitzt
  • 2. Juli 2003: Ausweisung für 7 Jahre. Nach einem Rekurs spricht das Bundesgericht von "einer seltenen Arroganz" und keinem Zeichen von Reue - nie wirklich integriert, weder einen Beruf erlernt noch regelmässig gearbeitet, etc.
  • 2005: illegale Einreise in die Schweiz
  • 20.7.05: Verurteilung deswegen und wegen Nötigung seiner Freundin (Telefonterror), Landesverweis auf unbestimmte Zeit

Als der junge Mann begriff, dass die Ausschaffung mehr als eine leere Drohung war (2005), schlug seine Überheblichkeit in Selbstmitleid um. (...) Emrah E. drohte [in der Türkei] der Einzug zum Militärdienst.
Anfangs 2008 verfügt Strassburg nun die Rückkehr des mittlerweile bald 28-jährigen Emrah E. in die Schweiz und spricht ihm ein Schmerzensgeld von 3000 EUR zu. Sein Anwalt forderte 500'000 EUR.
Emrah E. sei durch die missbräuchliche Ausschaffung derart traumatisiert worden, dass er auch in Zukunft kaum mehr richtig arbeiten könne. Der Weg in die IV ist vorgezeichnet - Emrah E. hat in Strassburg vom Täter zum Opfer mutiert.
Alex Baur in der WW22.08, Seite 16