…wenn man sich umhört, kennt fast jeder jemanden, der weggegangen ist oder es vorhat, weil er keine Lust mehr hat, das halbe Jahr für das Finanzamt zu arbeiten und einen Apparat zu unterhalten, der Leistung bestraft und Nichtstun belohnt.
Henryk M. Broder in der WW49.08, Seite 18.
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Donnerstag, 11. Dezember 2008
Wählen mit den Füssen (D)
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Mittwoch, 23. April 2008
parteiische Parteipositionen
Parteien sollten sich nicht dadurch auszeichnen, dass sie möglichst viele und möglichst gegensätzliche Positionen einnehmen. Parteien haben unterschiedlich und, wie der Name eben sagt, parteiisch zu sein. Was der Tages-Anzeiger als «Mangel an Toleranz» kritisiert, nennt der Wähler Verlässlichkeit. Er muss die Positionen ja nicht teilen, aber er muss wissen, wofür Parteien stehen. Dann kann er sie wählen oder eben nicht.
Roger Köppel in der WW 17.08.
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Samstag, 2. Februar 2008
Stimmgeheimnis
Christian Wasserfallen, FDP Bern, wird seitens der Weltwoche unterstellt, Christoph Blocher nicht gewählt zu haben. Dieser wehrt sich mehrmals öffentlich dagegen, u.a. auch in einem Leserbrief in der Weltwoche. Doch er bekennt sich immer noch nicht dazu, was er nun gestimmt hat und beruft sich dabei auf das "Stimmgeheimnis". Was soll das? Wieso gibt es sowas? Und wieso "muss das Stimmgeheimnis für alle gelten"? Ich bin ein Fan der absoluten Transparenz. Ich will wissen, was "meine Politiker" dort oben abgestimmt haben und ob sie würdig sind, mich dort zu vertreten.
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