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Mittwoch, 7. April 2010

Jerusalem-Syndrom

Das Jerusalem-Syndrom ist eine akute Psychose, die Dutzende Pilger jedes Jahr heimsucht. (...) Bald tragen sie lange weisse Gewänder und glauben, sie seien der Messias, die Jungfrau Maria, ein Apostel oder auch Gott selbst.

«Es ist ein sehr dramatischer Zustand, der aber nach ein paar Tagen mit Beruhigungsmitteln abklingt.»

Rund um das Jahr 2000 waren es so viele, das die geschlossene Psychiatrie Kfar Shaul einmal drei Jungfrauen Maria gleichzeitig beherbergte. Auch ein Messias wurde schon einmal zu einem anderen aufs Zimmer gelegt. Sie beschuldigten sich dann gegenseitig, Betrüger zu sein.

Katz unterscheidet zwei Typen der Kranken: Das sind diejenigen, die Jerusalem verrückt macht, und andererseits die Verrückten, die es nach Jerusalem zieht. Erstere leiden am reinen Jerusalem-Syndrom, sie sind Touristen ohne psychiatrische Vorgeschichte. Die zweite Gruppe sind Menschen, die bereits krank sind. Vom Jerusalem-Syndrom spricht Katz nur bei der ersten Gruppe. Krank werden meist gläubige Protestanten aus ländlichen Gebieten in Skandinavien und den USA. Bei den amerikanischen Gläubigen sind besonders oft Mitglieder der Pfingstgemeinden betroffen.
Gregory Katz, dem Direktor der psychiatrischen Notaufnahme des Kfar-Shaul-Spitals gab Auskunft an Silke Mertins, in der NZZaS vom 4.4.10, Seite 6.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Abschaffung der Kirchensteuer

Das Evangelium lehrt uns, dass Jesus das Priesterwesen als Vermittlung zwischen Mensch und Gott aufgehoben hat. Er proklamiert, jeder Mensch könne selber vor Gott treten.
Peter Ruch, sinngemäss, in der NZZaS vom 7.12.08, Seite 21.
Damit verliert die Kirche jegliche Legitimation, sogar für Gläubige. Sehr stossend ist weiterhin, dass juristische Personen in der Schweiz zu über 1 Mrd. CHF jährlich an Kirchensteuern verdammt sind. Das muss sofort ändern!

Montag, 31. März 2008

Karfreitagsgebet und die Juden

"Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat: er bewahre sie in Treue in seinem Bund und in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem sein Ratschluss sie führen will."
Paul VI. und auch Johannes Paul II.

"Lasst uns auch beten für die Juden. Dass unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen ..."
Benedikt XVI.
...und der Zentralrat der Juden in Deutschland sieht rot. Ts, diese beschränkten, peinlichen Gläubigen!

Dienstag, 2. Oktober 2007

Jesus wohnt im Türmlihuus

Ein wirklich gutes Foto :-D In einem Monat ist Frackwoche... Alle sind herzlich eingeladen!