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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Steuerzahler sind eine Minderheit


Deutschland hat 82 Millionen Einwohner, aber nur 26 Millionen Steuerzahler. Deshalb ist die Mehrheit für Steuererhöhungen. Steuersenkungen sind ein Minderheitenprogramm. 
1980 betrug der Anteil des Sozialministeriums am Bundeshaushalt 16 Prozent. Zehn Jahre später 20 Prozent. Im Jahre 2010, also zwanzig Jahre später, sind es 55 Prozent von insgesamt 320 Milliarden Euro, die von Frau von der Leyen verwaltet werden. De Fürsorgestaat hat sich durchgesetzt mit allen seinen lähmenden Folgen.Edmund Stoiber im Interview von Roger Köppel in der WeWo30/31.10, Seite 20ff.

Montag, 26. Januar 2009

Pauschalbesteuerung

gut daran ist:
- einfach zu erheben (Lebenskosten (5xJahresmiete) werden besteuert)
- "tief" für ein Einzelnen (nicht tiefe, sondern hohe Steuern müssen gerechtfertigt und sonst abgeschafft werden)
- viel für die Kantone (teilweise 2% der kantonalen Steuereinnahmen bei total gut 4000 Zahlenden; 2006: 4146 Pauschalbesteuerte bezahlen 392 Mio. CHF Steuern (95'000 pro Kopf)
- zieht Reiche in die Schweiz, welche hier mit ihren Steuern den Staatshaushalt finanzieren

schlecht:
- Ungleichbehandlung von Ausländern und Inländern, von Reichen und Armen - so wie auch die kalte Progression bei der Besteuerung der Reichen dieselbe Ungleichheit darstellt.



Wieso besteuert man eigentlich das Einkommen? Damit wird Arbeiten doch bestraft - was im Gegenteil - eigentlich belohnt werden müsste.

Die Antwort: Man holt es sich von denen die es haben. Doch dies dürfte höchstens die zweite Stossrichtung zur Steuereintreibung darstellen. In erster Linie müsste man das Geld von jenen holen, die auch viel Steuern bezahlen wollen, d.b. jene für mehr Staatsausgaben votieren und ihn unverantwortlich damit in Schulden stürzen. Und jene, die jeweils für Steuererhöhungen stimmen. Diese WOLLEN ja mehr bezahlen - das sollen sie auch tun dürfen.