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Donnerstag, 5. November 2009

zahlen statt absitzen


Quelle: NZZaS vom 1.11.09, Seite 11.

Immer mehr Leute bezahlen ihre Strafen und müssen diese nicht absitzen.
Pro: Das ist doch gut. So finanzieren die Zahlenden die Kosten der Einsitzenden.
Contra: Doch die Abschreckende Wirkung von Strafen geht verloren.
Pro: Kriminologen bestätigen durchs Band, dass nicht niedrige Strafen zu einer Tat verführen, sondern die Einschätzung, mit vermeintlich geringer Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden. Ausserdem sind nicht alle Strafen so entsetzlich, dass sie unbedingt Haftstrafen bedürfen.

Montag, 26. Januar 2009

Pauschalbesteuerung

gut daran ist:
- einfach zu erheben (Lebenskosten (5xJahresmiete) werden besteuert)
- "tief" für ein Einzelnen (nicht tiefe, sondern hohe Steuern müssen gerechtfertigt und sonst abgeschafft werden)
- viel für die Kantone (teilweise 2% der kantonalen Steuereinnahmen bei total gut 4000 Zahlenden; 2006: 4146 Pauschalbesteuerte bezahlen 392 Mio. CHF Steuern (95'000 pro Kopf)
- zieht Reiche in die Schweiz, welche hier mit ihren Steuern den Staatshaushalt finanzieren

schlecht:
- Ungleichbehandlung von Ausländern und Inländern, von Reichen und Armen - so wie auch die kalte Progression bei der Besteuerung der Reichen dieselbe Ungleichheit darstellt.



Wieso besteuert man eigentlich das Einkommen? Damit wird Arbeiten doch bestraft - was im Gegenteil - eigentlich belohnt werden müsste.

Die Antwort: Man holt es sich von denen die es haben. Doch dies dürfte höchstens die zweite Stossrichtung zur Steuereintreibung darstellen. In erster Linie müsste man das Geld von jenen holen, die auch viel Steuern bezahlen wollen, d.b. jene für mehr Staatsausgaben votieren und ihn unverantwortlich damit in Schulden stürzen. Und jene, die jeweils für Steuererhöhungen stimmen. Diese WOLLEN ja mehr bezahlen - das sollen sie auch tun dürfen.