Stellen Sie sich ein Lagerfeuer ohne Whisky vor. Ein Abendessen mit Freunden ohne Rotwein. Eine Fussball-WM ohne Bier. Oder stellen Sie sich Whisky und Wein ohne den wundersamen Wirkstoff vor, der das Herz wärmt und die Seele streichelt. Stellen Sie sich also Trinken ohne Rausch vor. Wie das wäre? So vernünftig, so gesund, so klar. Mit anderen Worten: Ganz und gar nicht lustig.
Für die ersten Kulturen war das Bier eine Art Instant-Mahlzeit, nährend und berauschend zugleich. Und bis vor zweihundert Jahren kannte man das Konzept des klaren Kopfs gar nicht. Der Durst wurde mit Alkohol gelöscht, Wasser war kein sauberes da. Und man musste ja auch trinken, um Beschlüsse zu treffen oder Geschäfte abzuschliessen. Und so war Trunkenheit eben lange nicht Ausnahme, sondern Normalität. Dafür ist der Westen im Grunde ganz gut gediehen. Während die Menschen in den von Mohammed trockengelegten Ländern gerade um Werte wie Freiheit und Gleichheit kämpfen müssen, ist das den trinkfreudigen Ländern etwas völlig Selbstverständliches.
Carole Koch in der NZZaS vom 13.03.2011, Seite 72 über das Buch von Peter Richter: Über das Trinken. Goldmann-Verlag. 224 S., Fr. 21.90
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Mittwoch, 16. März 2011
Überlegenheit von Alkoholgesellschaften
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Montag, 23. August 2010
Was rechtfertigt hohe Löhne? Heute: Pilot
Das soziale Leben unterwegs kann grossartig sein: wilde Partys im Hotelzimmer, nächtliches Nacktbaden, Drogen, Alkohol. Ich habe schon Momente erlebt, da dachte ich: Nur gut, sehen uns jetzt die Passagiere nicht. Zum Beispiel, als wir morgens um fünf am Pool in Zypern lagen und unser stockbetrunkener Pilot versuchte, eine Stewardess abzuschleppen. Ich dachte: «Der Mann muss in vier Stunden ein Flugzeug fliegen!» Immerhin: Wir flogen an diesem Tag Airbus, was bedeutet, dass der Pilot sowieso kaum mehr etwas tun muss. Der Computer übernimmt das Fliegen für ihn.
eine englische Stewardess im Gardian, bzw. der NZZaS vom 22.08.2010, Seite 75 aus dem Englischen von Christoph Zürcher.
Dienstag, 1. Dezember 2009
Prostitutionsrealität
- 20 Prozent aller Frauen in der Schweiz haben mindestens schon einmal sexuelle Gefälligkeiten gegen Geld angeboten
- 11 Prozent geben an, sich gelegentlich für Geld hinzugeben
- 5.5 Prozent geben zu, sich auf diese Weise regelmässig ein Zubrot zu verdienen.
- Über die Hälfte aller Frauen mit einschlägigen Erfahrungen im horizontalen Gewerbe hat dies aus Spass getan.
Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage unter 11'300 Usern von 20 Minuten Online
- 40 Prozent aller Männer in der Schweiz haben schon einmal für Sex bezahlt.
- 25 Prozent sogar schon mehrmals
- Laut Aids-Hilfe Schweiz nehmen in der Schweiz jährlich 350'000 Männer die Dienste einer Prostituierten in Anspruch.
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