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Mittwoch, 20. April 2011

Wie US-Präsidenten die aktuellen Staatsschulden verschulden

Präsident George W. Bush übernahm von Bill Clinton wohlgeordnete Staatsfinanzen, trieb sie durch masslose Ausgaben für medizinische Garantien zugunsten der Mittelschicht (Medicare), Kriege und Steuersenkungen ins Defizit.

Präsident Obama erwies sich in der Finanzkrise als traditioneller Linker, der mit noch viel massiveren Ausgabenprogrammen die Nachfrage anzukurbeln hoffte. Doch die Bankensanierung und die Geldpumpe der Notenbank waren wohl entscheidender.

Im letzten Dezember schliesslich schlossen die erstarkten Republikaner und Obama einen verheerenden Pakt auf grösstem gemeinsamem Nenner: Die Republikaner konnten die Bush-Steuersenkungen für zwei Jahre weiterführen, Obama senkte die Rentenprämien für alle Arbeitnehmer um zwei Prozentpunkte und verlängerte die Arbeitslosengelder um ein Jahr. Das kostet fast 900 Mrd. $.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 17.04.2011, Seite 31.

Samstag, 19. März 2011

Postal: Vision Weltfrieden

Was ist nur los mit euch Leuten? lhr beschäftigt euch mit nichts anderem, als die Welt zu zerstören im Namen Gottes. lhr erbärmlichen Vollidioten, Gott braucht eure Hilfe nicht. Er ist Gott! Und er, sie oder es… hat euch das Leben geschenkt. Und ihr verschwendet es. Seht euch doch mal um. Seht euch um. Seht euch um, verdammt noch mal! Seht ihr? Wir sind nicht so verschieden, denn wir alle stammen aus derselben Familie, die man die Menschheit nennt. Und was tun Familien? Streiten sie? Ja, sicher, aber sie finden eine Lösung, denn sie lieben einander, und sie wissen, dass sie verbunden sind miteinander, so wie wir alle es sind. Hier, auf diesem Super-Riesen-Schlammball, den wir Erde nennen. Denkt mal nach, kommt schon! Lasst uns versuchen, etwas Gemeinsames zu finden.

Na ja, wir alle hassen die Juden!
Ja, das stimmt.
Tja. Na ja, das weiß doch wohl jeder.
Nein, nein, nein. Nein, kein Hass-Ding.
Na ja, dann...
Ein Liebhab-Ding.

lch denke, es ist Zeit, dass wir die Waffen aus den Händen legen, damit wir uns umarmen können. Wenn ihr dieses kostbare Geschenk, das wir Leben nennen, wegwerfen wollt, kann ich euch nicht aufhalten. Also, nur zu. Schießen oder umarmen.

Erschießt ihn.

Samstag, 25. Dezember 2010

Bushs Scheitern im Irak

Mutiges Einstehen für Freiheit, Sicherheit und Demokratie oder katastrophale Fehlkalkulation? Unbestritten ist, dass der Blitzkrieg zu einem raschen Ende des Schreckensregimes führte und dass viele der befürchteten Folgen – brennende Ölfelder, Flüchtlingsströme, Aufstand der arabischen Völker – ausblieben.

Ebenso unbestritten ist, dass nach dem anfänglichen militärischen Erfolg das amerikanische Bemühen um Wiederherstellung der Ordnung und um den Aufbau eines friedlichen, demokratischen Irak kläglich scheiterte. Mitte 2006 war das Land praktisch in Anarchie verfallen und steuerte auf einen blutigen Bürgerkrieg zu.
Hanspeter Born in der WeWo46.10, Seite 52ff.

Mittwoch, 21. Januar 2009

GWB

Seine antiintellektuelle God-Gays-Guns-Strategie versagte.
Aus der NZZaS, irgendwo.

Freitag, 16. Januar 2009

Being W

Being W lief gestern auf ORF. Auch wenn der Film polemisch gedreht ist (vgl. Michael Moore), verdeutlicht er den fatalen Fehler, George W. Bush zum Präsidenten der Vereinigten Staaten erhoben zu haben.

Im Wahlkampf:
George Herbert Bush: Er wird alles geben für dieses Amt, sich voll und ganz einsetzten
--> GWB hat mit über 30% die höchste Ferienquote überhaupt

GWB: Man solle auf die Engel hören, nicht die dunklen Geister heraufbeschwören.
Er versetzte die USA in eine tiefgehende Angst vor dem Terror und rechtfertigte damit so einiges Desaströses.

GWB: Problematisch am Vietnam-Krieg war, dass Politiker militärische Entscheidungen trafen. Das sollte der nächste Präsident bedenken.

Während der Amtszeit:
Dick Cheney und wollen eine friedliche Welt
Ja genau.

Saddam hat Massenvernichtungswaffen.
Ja genau.

Freitag, 20. Juni 2008

katastrophal defizitärer GWB

Bill Clinton habe einen Haushaltsüberschuss von 5,6 Billionen Dollar hinterlassen - und Bush daraus ein Defizit von vier Billionen Dollar gemacht.
Christoph von Marschall in der WW24(?).08, Seite 12.

Donnerstag, 14. Februar 2008

"Elite"

Some people call you the elite. I call you my base.
George W. Bush
Das finde ich das einzige sympathische Zitate von GWB. Dieser Hang zum Elitären gründet aber weniger in der Bewunderung für eine abgehobene Oberschicht, sondern in der Abscheu vor dem immer tiefer sinkenden Pöbel.

Die Dummen werden immer mehr und damit mächtiger. Einen Film, den ich diesbezüglich noch sehen muss ist Idiocracy. Macht schon nachdenklich...

Dienstag, 30. Oktober 2007

Staatspräsidentinnen

In Sachen Emanzipation dürfte man aus meiner Sicht ruhig wieder etwas zurückhaltender fortfahren. Ein akzeptables Konfidenzniveau ist erreicht.
  • Angela Merkel: Im November 2005 wurde sie zu Deutschlands erster Bundeskanzlerin ernannt.
  • Mary McAleese: Die Journalistin und Politikerin ist bereits seit 1997 Präsidentin Irlands.
  • Gloria Arroyo: Die Philippinin ist seit dem Sturz von Joseph Estrada 2001 Präsidentin.
  • Tarja Halonen: So heisst die erste Frau im Amt des Staatsoberhaupts Finnlands.
  • Luísa Diogo: Ministerpräsidentin von Mosambik seit 2004.
  • Pratibha Patil: Die 72-Jährige ist seit Juli 2007 indische Präsidentin.
  • Michelle Bachelet: Die Kinderärztin steht seit März 2006 als erste Frau an Chiles Spitze.
  • Helen Elizabeth Clark: Die 57-Jährige wurde 1999 Premierministerin Neuseelands.
  • Ellen Johnson-Sirleaf: Die ehemalige Harvard-Studentin ist seit 2006 Staatsoberhaupt von Liberia.
Aus dem heute vom 29.10.07.
Und natürlich noch Cristina Fernàndez de Kirchner, neue Präsidentin von Argentinien.

Aber dazu noch eine andere Gesichte: Ihr Mann durfte keine weitere Amtszeit antreten (nur 2 aufeinander, also 8 Jahre) und nun sicherte sie sich die Macht. Spekuliert wird, dass ihr Mann nach ihrer Amtszeit wieder zurück ins Präsidialamt kehren wird. Seine Chancen seien intakt.

Eine Familie sichert sich über mehr als 16 Jahre die Macht. Ähnlich verhält es sich in den Staaten: 2 Familien (Bush und Clinton) sind zusammen auch schon bald 20 Jahre an der Macht: George H. W. Bush ab 1989, Hillary bis frühstens 2012, eher 2016, also 27 Jahre in den Händen von 2 Familien!