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Man könnte nun annehmen, dass Männer, da sie riskantere Berufe und eine geringere Lebenserwartung haben, eine bessere medizi nische Versorgung geniessen. Weit gefehlt. In jedem modernen Staat werden Frauen sehr viel besser medizinisch versorgt als Männer.
Je mehr Geld für die medizinische Versorgung von Frauen ausgegeben wird, desto länger leben sie. Je höher ihre Lebenserwartung, desto mehr sind sie auf ärztliche Versorgung ange wiesen. Zwei Drittel der gesamten Summe, die in den USA im Jahr 2000 in den Gesundheitssektor flossen, kamen Frauen zugute. 75 Prozent der Ausgaben für medizinische Forschung wurden für Frauenkrankheiten aufgewendet. Für die Entwicklung von Therapien gegen Brustkrebs wird viermal mehr ausgegeben als für die gegen Prostatakrebs. Während jede achte Frau zu Lebzeiten an Brustkrebs er krankt, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann an Prostatakrebs erkrankt, bei eins zu sechs. Ist das keine Diskriminierung?
Ob in der Medizin oder in vielen anderen Bereichen – diejenigen, die den Mythos von der Unterdrückung, Ausbeutung und Diskriminierung der Frau in die Welt gesetzt haben, hätten den Goebbels-Preis für lügnerische Propaganda verdient. (...) Die feministische Legende hat schon allzu lange allzu viele Leute in die Irre geführt. Es ist höchste Zeit, diese Legende als das zu enttarnen, was sie in Wahrheit ist – die Lüge des Jahrhunderts.
Martin van Creveld in der WeWo35.11.Seite 48f.
Von den zehn letzten Siegern der Tour de France starben acht vor ihrem sechzigsten Geburtstag. Meist ist es Krebs, hervorgerufen durch Cortisonbehandlung. Bis 1939 wurden die Sieger noch bis zu 74 Jahre alt, heute sind sie glücklich, werden sie noch 60 Jahre alt.
Stoehlker
Wieso rauchen Sie?
- Mit Zigaretten kann ich eine Party besser geniessen.
- Rauchen muntert mich auf, wenn ich in schlechter Stimmung bin.
- Ich kann mich besser konzentrieren, nachdem ich eine Zigarette geraucht habe.
- Ich will zur Clique gehören
Und dann nur bei Frauen:
- Rauchen ist ein Mittel, um mein Gewicht zu halten.
Frauen verzeichnen im Schnitt 30 sogenannte Päckli-Jahre, bis sie an Lungenkrebs erkranken; bei Männern sind es 50 Päckli-Jahre.
Ein Päckli-Jahr bedeutet, dass eine Person während eines Jahres eine Schachtel Zigaretten pro Tag raucht.
Thomas Cerny, Chefarzt für Onkologie am Kantonsspital St. Gallen hat 683 Patienten untersucht, welche an Lungenkrebs erkrankt sind.
Eine Frau trinke auch nur halb so viel Alkohol wie ein Mann, bis sie an einer Leberzirrhose erkranke.
Francesco Benini in der NZZaS vom 5.4.09, Seite 29.
Er wohne weit weg von einer Grossstadt, atme saubere Luft ein, jogge täglich und esse kein Fleisch. Der Arzt erwiderte: "Du wirst an Krebs sterben." Sein Gegenüber, fassungslos: "Was, wieso?" "Nun", so der Onkologe, "du lebst derart gesund, dass du kaum je Herzprobleme haben wirst. Also bringt dich die zweithäufigste Todesursache um."
Eric Baumann in DAS MAGAZIN 04-2008, Seite 9.