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Samstag, 16. Januar 2010

Überlebenschancen in einer Lawine


Quelle: NZZaS vom 10.01.10, Seite 20f.

Dienstag, 21. Juli 2009

mächtiger institutionalisierten Feminismus

Gleichberechtigung ist zumindest in Europa keine Frage und keine Aufgabe mehr. Sie ist erreicht.

Eine neue Männerbewegung fordert Gleichverpflichtung, Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung – statt der organisierten Besserstellung des weiblichen Geschlechts.

  • In keinem System auf diesem Planeten lebt die angeblich Unterdrückte, die Benachteiligte und Verfolgte sechs bis sieben Jahre länger als der Unterdrücker.
  • Männer stellen die große Mehrheit der Obdachlosen
  • Männer üben in diesem Lande die gefährlichsten und unattraktivsten Berufe aus, die meisten davon ohne jede Aufstiegschance.
  • Männer erleiden die meisten Berufsunfälle bis hin zur Invalidität.
  • Männer treffen in Sachen medizinischer Versorgung auf deutlich weniger Forschung, Betreuung und Angebote.
  • Männer bilden eindeutig die größte Gruppe der Kriminalitätsopfer: Zu siebzig Prozent sind sie die Opfer im außerhäuslichen Bereich, zu gut der Hälfte im Bereich der häuslichen Gewalt.
  • Männer lassen sich immer noch zu Soldaten abrichten und als entmenschtes, fremdbestimmtes Werkzeug gebrauchen.
  • Und: Männer wählen in jeder Altersgruppe, von der jüngsten bis zur ältesten, wesentlich häufiger den Ausweg Suizid.

Der Charme der frühen Frauenbewegung, der auf Entgrenzung und Befreiung der weiblichen Rolle hin ausgerichtet war, ist längst zur versteinerten Misandrie innerhalb der „Opferverliebtheit“ (Gerhard Amendt) des weiblichen Selbstgefühls geworden. Seit Jahrzehnten ist die politische Wirksamkeit der Frauenbewegung durch ein wehleidiges Jammern gekennzeichnet. Der internationale Frauentag am 8. März ist zumindest in Deutschland zu einem Klagetag verkommen, der in keiner Weise die Lage der Frauen im Lande abbildet. Im Grundsatz steht er heute für eine Gemütshaltung zwischen Depressivität und Passivität.

Paul-Hermann Gruner auf Cicero

Mittwoch, 24. Juni 2009

Vive le sport

Von den zehn letzten Siegern der Tour de France starben acht vor ihrem sechzigsten Geburtstag. Meist ist es Krebs, hervorgerufen durch Cortisonbehandlung. Bis 1939 wurden die Sieger noch bis zu 74 Jahre alt, heute sind sie glücklich, werden sie noch 60 Jahre alt.
Stoehlker

Freitag, 27. März 2009

Selbstmordattentäter: immigrierte, sunnitische Muslime

Fast alle Selbstmordattentäter der letzten Zeit waren Muslime sunnitischen Glaubens.
Thomas Friedmann in der New York Times ca 15.7.05


Ich handelte im Namen meiner Religion.
Mohammed Bouyeri, Mörder des holländischen Filmemachers Theo van Gogh

Der Terror kommt nicht aus Arabien oder Nordafrika. Der Mördeer von Theo van Gogh wurde in Europa geboren. Die London-Bomber waren Briten.

Robert Leiken vom Washingtoner Nixon Center analysierte 373 Jihadisten, welche zwischen 1993 bis 2004 agiert haben:
Unter ihenen befadnen sich mehr Briten als Jemeniten, Sudanesen, Libyer oder Libanesen - und doppelt so viele Franzosen wie Saudis. Es waren die Nachkommen von Einwanderern.

Die Rekruten des Terrors haben sich der Moderne ausgesettz und sie zu hassen gelernt - weil sie nicht aufsteigen oder sich nicht aus ihrem alten Kulturgeflecht befreien konnten. Also suchen sie Halt in einer Ideologie, die ihre Misere erklärt und ihnen ein Gefühl der Überwertigkeit verleiht. Da braucht man nur noch den richtigen "Coach", und fertig ist das terroristische Gebräu.
Josef Joffe in der SonntagsZeitung vom 17.7.05, Seite 16.

Mittwoch, 19. November 2008

Flüchtlinge aus Afrika auf den Kanaren

Die Flucht im Boot dauert 6 Tage, über den tobenden Atlantik mit bis acht Meter hohen Wellen, schutzlos der sengenden Sonne ausgeliefert, die Nahrung und das Essen werden knapp, viele Mitreisende sterben. Für die Überfahrt verlangen Schlepperbanden rund 1000 EUR
  • 2006 kamen fast 32'000 Afrikaner illegal auf den Kanaren an
  • oft aus Marokko, Mali und Senegal
  • Im laufenden Jahr bisher nur knapp 8000
Minderjährige werden von Spanien kaum abgeschoben:
  • Der Anteil Minderjähriger unter den Bootsflüchtlingen steigt
  • bis 2005: 250-300 Kinder pro Jahr
  • im laufenden Jahr: bis jetzt fast 900
  • Gegenwärtig wohnen fast 1600 Kinderflüchtlinge in den Auffanglagern auf den Kanaren.
Cornelia Derichsweiler in der NZZaS vom 16.11.08, Seite 24.
Wir können doch nicht die Kanarischen Inseln mit den Kinndern Afrikas übersäen.
Inés Rojas, kanarische Jugend- und Sozialministerin

Dienstag, 27. Mai 2008

afrikanischer Rassismus

Doudou Diène (UN-Sonderberichterstatter für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung) hat die Schweiz des Rassismus bezichtigt. Grundlage: Schreiben von Schwarzen an ihn über die "unhaltbaren Zustände" hier in der Schweiz, konkret: häufigere Polizeikontrollen und andere Bezeichnungen als "Afrikaner", "Schwarze", "Farbige", etc.

Momentan gibt es eine wirklich stossende Situation in Südafrika: Immigranten werden abgemetzelt. Rassismus, Mord und Totschlag live. DAS ist ein Problem. DARUM muss man sich kümmern. Die Klagen in der Schweiz sind damit verglichen nur lächerlich und mindern die Glaubwürdigkeit der "Opfer" in der Schweiz noch mehr.

Und warum geht Diène nicht dort hin und stellt die miserablen Verhältnisse dort fest? Weil seine Sicherheit dort nicht gewährleistet ist. Wieso brauchen wir einen Beamten, der nur dort herumreist, wo es bereits sicher ist? Genau das Gegenteil wäre seine Aufgabe. Es sollte ihm gekündigt werden und die Stelle des "UN-Sonderberichterstatter für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung" ist mit einer solchen Praxis nicht legitimiert.

Sonntag, 30. März 2008

importierte Müllkinder

Es sind Zeitbomben. Es sind nicht die Kinder von irgendwem. Es sind mit medialem Müll gefütterte Kinder der Schweizer Unterschicht. Der mehrheitlich eingewanderten, der mehrheitlich importierten Unterschicht.
Rico Czerwinski im Magazin 13, 2008, Seite 22 zu den drei jugendlichen Mördern von Damiano Tamagni in Locarno.
Oder wie es in American History X erklärt wird. Die Szene, in welcher Derek zum Tod seines Vaters vor den TV-Kameras Stellung nimmt.
Derek, if you could come down here please for a second. Look, I know this is tough, but how do you feel right now?

How do you think l feel? I think it's typical.

Typical how?

Well,this country's becoming a haven for criminals. So what do you expect? Decent hard-working Americans like my dad are getting rubbed out by social parasites.

Parasites?

Blacks, browns, yellow, whatever.

I don't understand. You think maybe yourfather's murderwas race-related?

Yeah, it's race-related. Every problem in this country is race-related.

Not just crime. It's immigration, AIDS, welfare. Those are problems of the black community, the Hispanic community, the Asian community. They're not white problems.

Aren't those really issues that deal more with poverty?

No. They're not products of their environments. Minorities don't give two shits about this country. They come here to exploit it, not to embrace it. Millions of white Europeans came here and flourished within a generation. What the fuck is the matter with these people? They have to go around shooting at firemen.

What does this have to do with the murder of your father?

Because my fatherwas murdered doing his job! Putting out afire in a fucking nigger neighbourhood he shouldn't have given a shit about. He got shot by a fucking drug dealer who probably still collects a welfare cheque.
Um mich noch vom generalisierenden Rassismus zu differenzieren: Es ist heute nicht mehr zulässig (ARG) und auch nicht mehr sinnvoll, von Rassen zu sprechen. Wir leben in einem Multikulti-Mix. Weiter darf man nicht eine ganze Gruppe in denselben Topf werfen. Es gibt immer Ausnahmen. Interessant ist allerdings die vergleichende Häufigkeit...

Mittwoch, 12. März 2008

Bomben für den Frieden

Von Vietnam bis Irak: Wie amerikanische Präsidenten den Krieg rechtfertigen.

Wir Amerikaner möchten glauben, dass unsere Regierung niemals versuchen würde, uns mit billiger Propaganda in einen Krieg hineinzuziehen.

Für den Frieden zu kämpfen, dient immer als Rechtfertigung für den Krieg.

Die Technologie wird von mal zu mal ausgefeilter. Wir haben intelligente Bomben, gelenkte Präzisionswaffen und doch sterben mehr Zivilisten als Soldaten.

Anteil ziviler Opfer:
WWI: 10%
WWII: 50%
Vietnam: 70%
Irak: 90%

Eine paradoxe Situation: Der Präsident ordnet massive militärische Gewalt an, viele Menschen werden sterben und er sagt uns: "Ich will keine Gewalt. Ich will Frieden."

Am Ende schaffen sie es, das Bombardieren von Menschen, wie ein Akt der Nächstenliebe aussehen zu lassen.

aus der DOK-Sendung "Bomben für den Frieden", am Sonntag, 10.3.08 auf SF1.
Bezug nehmend auf Norman Solomon, US-Medienkritier und Buchautor.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Mafiaprinzip

Das Prinzip der Mafia ist einfach: dank Beziehungen viel Geld für wenig Leistung kassieren. Von der Differenz lebt die Organisation. Und wer Schwierigkeiten macht, hat bald einmal Blei im Blut.
Peter Bodenmann in der Weltwoche 3.08