Für sie gilt als gesichert, dass nicht etwa die verspätete Religion des Propheten Mohammed die Migrantenjugend davon abhält, Bildungsehrgeiz zu entwickeln, und dass auch nicht ihre archaische Kultur dafür verantwortlich ist, wie selten junge Muslime in Schule und Gesellschaft zu Erfolgen kommen, sondern ausschließlich die soziale Situation in den Wohngebieten mit hohem Ausländeranteil.
Nicht die Religion macht dumm, nein, die sozialen Verhältnisse machen dumm. So lautet die linke Doktrin. Daher erscheint Sarrazins kulturelle Kritik am Integrationshindernis Islam auch flugs als „rassistisch“: Wie kann er es wagen, für das Bildungselend, das Frauenelend, das Sozialisations- und das kriminelle Elend eine Religion verantwortlich zu machen, wo es doch ganz einfach an Segnungen des Sozialstaats mangelt?
Ein Denken ganz im Sinne von Karl Marx, wonach lediglich die ökonomischen Fragen zu lösen seien, auf dass sich alle weiteren Probleme als Nebenwidersprüche in Luft auflösen – religiös bedingte Unmündigkeit ebenso wie religiös begründete Frauenverachtung.Frank A. Meyer auf Cicero - unglaublich, dass ich ihn zitiere - unglaublich, dass er mal nicht totalen Stuss rauslässt.
Dienstag, 19. Juli 2011
linke Ursachenfindung unterbeleuteter Migranten
Samstag, 6. November 2010
unintegrierte Muslime - Kopftuch - Burka
Woher kommt dieser Kontrollwahn über die Mädchen?
Die Ehre einer Familie liegt sozusagen zwischen den Beinen der Mädchen. Der Verlust der Jungfräulichkeit ist der soziale Tod für alle, und der ist schlimmer als der tatsächliche Tod. ...Es ist in diesen Kreisen eine Selbstverständlichkeit, dass muslimische Mädchen keine Freiheit haben und auch nicht über ihren Körper verfügen können. ...von Mädchen, die sich vor den Sommerferien in ihrem Heimatland fürchten, weil sie Angst haben, dort verheiratet zu werden.
Weshalb konnten sich solch archaische Ansichten behaupten? Es handelt sich ja oft schon um die 3. Generation von Muslimen.
...Heute sind die Muslime in gewissen Stadtteilen so unter sich, dass sie oft gar nichts anderes kennen...
Ähnlich irritierend wie der Umgang mit den Mädchen ist auch der Hass auf die deutsche Lebensweise. Mit Verlaub: Wieso bleibt jemand in einem Land, das er derart verabscheut?
Das ist in der Tat die Frage, die man sich stellen muss. Obschon sich viele mit den Werten und den Moralvorstellungen des Gastlandes nicht einverstanden erklären, bleiben sie, weil es ihnen besser geht. Finanziell gesehen und weil es ein funktionierendes Gesundheitssystem und ein Sozialnetz gibt. Das ist ein Missbrauch des Sozialstaates für die eigenen Zwecke, denn man möchte seinen Teil nicht dazu beitragen und sich auch nicht anpassen. Das zu kritisieren, kann aber lebensgefährlich sein.
Wurden Sie auch schon bedroht?
Ja, nachdem ich einen Bericht gemacht hatte über einen Hassprediger in Berlin. Das war sehr schlimm. Ich gebe offen zu, dass es Themen und Personen gibt, mit denen ich sehr vorsichtig umgehe, weil ich nicht bereit bin, mein Leben oder das meiner Familie zu gefährden.
Das ist bedenklich.
Ja. Und es zeigt, wie sehr man in unserer Demokratie bereits bereit ist, bezüglich der oft gepriesenen Meinungsfreiheit Rückschritte zu machen.
Wo sind eigentlich all die Politiker, die sich dafür einsetzen müssten?
Die schweigen aus Angst, als Rassisten zu gelten. Wobei diese Angst der eigentliche Rassismus ist. Weil man diese Apartheid einfach akzeptiert und es sich bequem macht, indem man «diese anderen» zwar bemitleidet, aber immer auch marginalisiert, indem man zum Beispiel muslimische Frauen und Mädchen nicht als gleichberechtigten Teil der Gesellschaft ansieht. Alle sind empört, wenn in Afghanistan die Frauen entrechtet werden, aber sie wollen nicht wahrhaben, dass bei ihnen um die Ecke ähnliche Dinge passieren. Es geht um die Existenzrechte von Frauen, wenn da eine Gruppe der Meinung ist, Frauen dürften sich nicht alleine in der Öffentlichkeit bewegen, müssten sich verhüllen und verstecken. Das geht uns was an, auch wenn wir nicht betroffen sind.
Die Politik hat also versagt?
Absolut...
Dann hat Thilo Sarazzin recht?
Ich lese gerade sein Buch. Wenn er diese Eugenik nicht reingebracht hätte, hätte ich mich hinter ihn stellen können. Aber so geht das nicht. Ansonsten sagt der Mann nichts Falsches.
Würde Zwang bei der Integration helfen?
Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen. Aber man kann Menschen zwingen, die Gesetze in diesem oder in Ihrem Land einzuhalten. Zum Beispiel hat der Staat die Aufgabe, einzuschreiten, wenn Eltern nicht mehr in der Lage sind, ihren Pflichten nachzukommen. Egal, ob es sich um Verwahrlosung handelt oder ob einem Kind der Schwimmunterricht verboten wird. Wir sind als Gesellschaft verpflichtet, dies allen Kindern zu garantieren. Da hilft nur Zwang durch Sanktionen. Man sieht ja, wohin es führt, wenn man es nicht macht: Wir diskutieren schon über Gebetsräume an Schulen. Das dürfen wir nicht zulassen.
Sind Sie für ein Kopftuchverbot?
An Schulen ganz klar... es gibt begründeten Anlass dafür, anzuzweifeln, dass diese Kopftücher alle selbst gewählt sind. Und solange diese Kopftuchverfechterinnen nicht garantieren können, dass kein einziges Mädchen dazu gezwungen wird, so lange haben sie keine Berechtigung, ihr Kopftuch als Selbstverständlichkeit einzufordern.
Wie soll man mit der Burka verfahren?
Die fällt für mich unter das Vermummungsverbot, das es in Deutschland bereits gibt. Es ist eine Zumutung, in einer Bank jemanden mit einer Burka bedienen zu müssen. Es gibt gewisse Normen und Verhaltensweisen, die eine Gesellschaft zusammenhalten. Bei uns gehört dazu, dass man sich ins Gesicht guckt.
Es gibt tatsächlich kaum Kritik aus den eigenen Reihen. Weshalb nicht?
Weil die liberalen Muslime keine Lobby haben. Gehör verschaffen sich die Eiferer, für die der Zusammenhalt der Muslime über alles geht. Dass keine muslimische Gesellschaft auf die Strasse geht, wenn der Filmregisseur Theo van Gogh abgeschlachtet wird auf offener Strasse, ist kein Zufall. Auch beim Karikaturenstreit hat sich keine muslimische Organisation davon distanziert, dass dieser arme Mann jetzt unter Polizeischutz leben muss. Im Gegenteil: Man gibt sich in der Öffentlichkeit auch noch beleidigt, weil jemand eine Karikatur über den Propheten macht. Das zeigt, dass der Glaube über allem steht. Und deshalb muss man sich nichts vormachen: Das ist ganz eindeutig demokratie- und menschenfeindlich.
Tages-Anzeiger vom 27.10.2010
Dienstag, 7. September 2010
EU: Bewegungen entgegen einem Sklavenstaat?
Die EU entwickelt sich nicht in Richtung eines zentralisieren Reiches altägyptischer Prägung mit lauter Sklaven. Es wird Prozesse geben, wo neuere Entwicklungen in einer anderen Richtung möglich sind.
Georg Kohler im Interview von Pierre Heumann und Roger Köppel in der WeWo 29.10, Seite 12f.
Samstag, 27. März 2010
Sexualität katholischer Priester
Es ist nicht zölibatär bedingter Triebstau, der aus normalen Männern Pädosexuelle macht. Aber die zölibatäre Lebensform eines katholischen Priesters wirkt (oder wirkte) wohl für Pädosexuelle äusserst anziehend: Es ist eine Stellung mit Autorität und Kontakt zu Kindern, in der fehlendes erotisches Interesse an Erwachsenen nicht sonderbar, sondern vorbildlich erscheint.
tis. in der NZZaS vom 14.03.10, Seite 19
Freitag, 19. Februar 2010
USA: 28.9 Mrd. USD für Israel
In den letzten zehn Jahren haben die USA dem Staat Israel USD 28,9 Milliarden an Hilfe zukommen lassen; in der gleichen Zeit hat die offiziell nicht geduldete Unterdrückung der Palästinenser durch die Juden, die Vertreibung von ihrem Land, bedeutend zugenommen. Gleichzeitig haben die Juden Angst davor, vom palästinensischen Babyboom überrollt zu werden;
Klaus J. Stöhlker
Freitag, 22. Januar 2010
feministisch geprägte Gegenwart
Männer kämen heute zu kurz, sagt der Soziologe Walter Hollstein. Die Gesellschaft werte Männlichkeit als pathologische Abweichung, schreibt der Psychiater Anthony Clair im Buch «Männer haben keine Zukunft». Jungen Männern fehle es an Widerstand, deshalb sei ihr Anteil an Schweizer Mittelschulen auf bis zu 35 Prozent gesunken, bemerkt der Jugendpsychologe Allan Guggenbühl. Viel Fachkompetenz ist im wachsenden Chor der Männer versammelt, die die Marginalisierung männlicher Werte beklagen.
[Der ehemalige Luzerner SVP-Politiker René Kuhn] prangert Ungerechtigkeit an, wo von Gleichbehandlung die Rede war:Er wettert gegen
- beim Rentenalter,
- bei den Witwenrenten oder
- beim Scheidungsrecht.
David Signer in der NZZaS vom 17.01.10, Seite 67.
- Gleichstellungsbüros,
- feministische Sprachregelungen,
- häusliche Gewalt von Frauen und
- die Benachteiligung von Knaben in der Schule.
Mittwoch, 6. Januar 2010
submissives Verlangen
Über zwei Drittel der befragten Frauen gaben an, Vergewaltigungsfantasien zu haben.Franziska K. Müller in der WeWo44.09, Seite 54f.
Umfrage im amerikanischen "Journal of Sex Research"
Heute verkaufen sich die Romane und Ratgeberbücher unterwürfig veranlagter Autorinnen zehntausendfach.
Jennifer Hirte, Programmleiterin beim deutschen Buchverlag Schwarzkopf & Schwarzkopf
Die Emanzipation hat das Prinzip der männlichen und weiblichen Polarität ausser Kraft gesetzt.
Aus "Vom Nehmen und Genommen werden"
Die Folgen für Sexualität, Lust und Leidenschaft sind verheerend.
Doris Christinger
Sexualität und Gewalt waren sich immer sehr nah. (...) Die kulturelle Entkopplung von Sexualität und Gewalt fand statt, weil Männer und Frauen im Verlauf von Millionen von Jahren lernen mussten, sich kooperativ zu verhalten. Die Sexualität wurde zum belohnenden Element, nachdem beide Geschlechter begriffen hatten, dass partnerschaftliche Bindung die Chancen auf Erfolg bei der Aufzucht der Nachkommenschaft vergrössert. Der weibliche Wunsch nach Hingabe, das männliche Bedürfnis nach Dominaz haben nie aufgehört zu existieren.
Karl Grammer, Evolutionsbiologe
Die Lust auf sexuelle Hingabe hate in erster Linie mit dem Bedürfnis nach Kontrollverlust zu tun. In dieser Passivität liegt ein riesiges Entspannungspotenzial, das einen sehr nah an die Glückseligkeit bringen kann.
Anna Bunt, Berliner Autorin von "Subjektiv"
Dienstag, 11. August 2009
Homosexuellenkult
Wäre es nicht möglich, dass «Brüno» mit satirischen Mitteln die Realität zur Kenntlichkeit entstellt?
Von Ächtung und Diskriminierung kann keine Rede mehr sein.
Die Schwulen bestimmen heute, wie über Schwule zu denken und zu sprechen ist. Und vor allem, worüber man nicht sprechen darf.
Wo ist der Punkt, an dem der berechtigte Protest gegen Unterdrückung, Verkennung und Diskriminierung umschlägt in peinliche Propaganda für persönliche Vorlieben? Wie sehr interessiert es uns eigentlich, wer welchen sexuellen Praktiken nachgeht und warum? Kommt als Nächstes die Latexfraktion? Oder beglücken uns die Tierliebhaber mit ihren Vergnügungen? Exhibitionismus wird zum Massenphänomen.
Homosexualität ist Weltanschauung und politisches Programm geworden. Eine Nebensächlichkeit drängt sich ins Zentrum. Homosexuelle Politiker wie Klaus Wowereit oder Corine Mauch werden nicht nach ihren Überzeugungen und Taten beurteilt, sondern nach ihren sexuellen Präferenzen.
Eigentlich haben die Homosexuellen mit der rechtlichen Gleichstellung und der gesellschaftlichen Akzeptanz ihre Ziele erreicht. Sie befänden sich in einer «sehr privilegierten Lage», die Politik sei ihnen «sehr wohlgesinnt», heisst es im Begleitheft zur Euro-Pride. Die Gegnerschaft sei «unbedeutend».
Wenn Schwule und Lesben derart «privilegiert» sind, wofür kämpfen sie dann noch?
Politische Korrektheit schafft Tabus, fördert die Verdrängung und behindert das Denken.Schwulsein sollte ganz einfach eine sexuelle Veranlagung sein. Eine Privatsache, die nach den Regeln des guten Geschmacks in der Öffentlichkeit diskret behandelt würde.
Bundesrat Moritz Leuenberger (SP) am Christopher Street Day 2001
Sie ist "freie" Liebe im Sinn der Unfruchtbarkeit, Aussichtslosigkeit, Konsequenz- und Verantwortungslosigkeit. Es entsteht nichts aus ihr, sie legt den Grund zu nichts, ist l’art pour l’art, was ästhetisch recht stolz und frei sein mag, doch ohne Zweifel unmoralisch ist. Sie irrlichteliert, schweift nach allen Seiten. Ihr fehlt die Treue.
Thomas Mann
Philipp Gut in der WW27.09, Seite 24ff
Dienstag, 21. Juli 2009
mächtiger institutionalisierten Feminismus
Gleichberechtigung ist zumindest in Europa keine Frage und keine Aufgabe mehr. Sie ist erreicht.
Eine neue Männerbewegung fordert Gleichverpflichtung, Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung – statt der organisierten Besserstellung des weiblichen Geschlechts.
- In keinem System auf diesem Planeten lebt die angeblich Unterdrückte, die Benachteiligte und Verfolgte sechs bis sieben Jahre länger als der Unterdrücker.
- Männer stellen die große Mehrheit der Obdachlosen
- Männer üben in diesem Lande die gefährlichsten und unattraktivsten Berufe aus, die meisten davon ohne jede Aufstiegschance.
- Männer erleiden die meisten Berufsunfälle bis hin zur Invalidität.
- Männer treffen in Sachen medizinischer Versorgung auf deutlich weniger Forschung, Betreuung und Angebote.
- Männer bilden eindeutig die größte Gruppe der Kriminalitätsopfer: Zu siebzig Prozent sind sie die Opfer im außerhäuslichen Bereich, zu gut der Hälfte im Bereich der häuslichen Gewalt.
- Männer lassen sich immer noch zu Soldaten abrichten und als entmenschtes, fremdbestimmtes Werkzeug gebrauchen.
- Und: Männer wählen in jeder Altersgruppe, von der jüngsten bis zur ältesten, wesentlich häufiger den Ausweg Suizid.
Der Charme der frühen Frauenbewegung, der auf Entgrenzung und Befreiung der weiblichen Rolle hin ausgerichtet war, ist längst zur versteinerten Misandrie innerhalb der „Opferverliebtheit“ (Gerhard Amendt) des weiblichen Selbstgefühls geworden. Seit Jahrzehnten ist die politische Wirksamkeit der Frauenbewegung durch ein wehleidiges Jammern gekennzeichnet. Der internationale Frauentag am 8. März ist zumindest in Deutschland zu einem Klagetag verkommen, der in keiner Weise die Lage der Frauen im Lande abbildet. Im Grundsatz steht er heute für eine Gemütshaltung zwischen Depressivität und Passivität.
Paul-Hermann Gruner auf Cicero
Dienstag, 11. März 2008
Steuerhinterziehung
Steuerhinterziehung ist die Notwehr der freien Bürger.
enn. in der NZZaS vom 9.3.08, Seite 19
Denn ein solches [Anm: deutsches] Steuersystem ist kein Modell für Europa - es ist ein Gesslerhut.
enn. in der NZZaS vom 9.3.08, Seite 19
Im Steuerkonflikt mit der EU sei die Schweiz "derart eindeutig im Recht", dass sie "aus staatspolitischer Räson nicht nachgeben" dürfe. Sonst werde die EU der Shweiz künftig auch in anderen Bereichen ihre Rechtsordnung überstülpen, sagt Bührer im Interview mit der "NZZ am Sonntag". Bührer fordert, dass der Bund "unsere Prinzipien" selbst dann verteidigen müsse, wenn dies der Schweiz gewisse Nachteile bringe.
Heidi Gmür, Markus Häfliger in der NZZaS vom 9.3.08, Seite 1
