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Donnerstag, 30. August 2012

Linke Illusionen und ökonomische Realität

Das Problem vieler Linken ist, dass ihre wirtschaftspolitischen Ideen auf ideologischen Vorstellungen und nicht auf ökonomischen Kenntnissen beruhen.
Kurt Schiltknecht in der WeWo34.12, Seite 14.

Montag, 27. Februar 2012

1.148 bnCHF für die Sanierung der SBB PK

Der Bund entliess 1999 die PK der SBB mit 12.6 bnCHF in die Selbstständigkeit. Seither entwickelte sich der Deckungsgrad folgendermassen:

Die gewerkschaftlich stark beeinflusste, wenn nicht gar dominierte SBB, begründet ihr Versagen folgendermassen:

Quelle: EFD

Unglaublich, eine solche Begründung - und dass diese akzeptiert wird. Ist etwa so, als ob ich meine private Verschuldung durch ein zu geringes Einkommen begründen würde und nicht durch unkontrollierte, übermässige Ausgaben. Fatal, diese Ideologie dahinter!

Doch Bundesrat und Parlament winken die 1.148 bnCHF problemlos durch. Der Steuerzahler berappt damit den vorzeitigen Ruhestand der Bähnler.

..und die Variante - 0 CHF wurde gänzlich übersehen!

Donnerstag, 4. August 2011

Murdoch ist kompromisslos gegenüber Gewerkschaften

1981 erwirbt Murdoch von dem Kanadier Lord Thomson of Fleet die Times und die Sunday Times. Die Times vor allem kränkelt am Rand ihrer Existenz, ­gebeutelt durch Dauerstreiks der Druckergewerkschaften, was zeitweilig zu Monate dauerndem Nichterscheinen des Blattes führt. 1986 reisst Murdoch die Geduld, er zieht sein britisches Imperium, News International, aus der Fleet Street ab und siedelt sich neu in Ostlondon, in Wapping, an, entlässt, unter gewalttätigen Ausschreitungen, 6000 Angestellte seiner Druckbetriebe und beginnt die Wapping-Operationen mit nur noch nicht­gewerkschaftlich gebundenen technischen ­Arbeitern.

Der Sieg Murdochs über seine Nemesis steht neben Margaret Thatchers gleichzeitigem Triumph über die Bergarbeitergewerkschaften – kein Wunder, dass der Medienzar und die ­eiserne Lady ihre Seelenverwandtschaft vertiefen. Beide hängen an der Philosophie des freien Marktes und misstrauen dem publizistischen Konsens, welcher Meinungen links von der Mitte zum Justemilieu der Political Correctness erklärt.
Thomas Kielinger in der WeWo29.11, Seite 40f.

Freitag, 23. April 2010

The 9-12-Project

Glenn Beck, konservativer Moderator auf FOX TV initiierte im März 2009 das 9-12-Projekt. Er proklamiert 9 Prinzipien und 12 Werte. Einigen Grundsätzen kann ich nicht viel abgewinnen, anderen dafür umso mehr:
  • [Equal rights but] there is no guarantee of equal results.
  • I work (...) for what I have and I will share it with who I want to. Government cannot force me to be charitable.
  • The government works for me. I do not answer to them, they answer to me.
"9-12"-Projekt

Freitag, 19. Februar 2010

Quote: King Julien

Whatever happened to the separation of the classes. Yeah, I am sure is all democracy thing is just affeered.

I'd make my living out of it. You know what else I'd do? I'd invade a neighboring country and impose my own ideology even if they didn't want it. It's easy for you to say, you are a king.

Madagascar: Escape 2 Africa

Freitag, 27. März 2009

Selbstmordattentäter: immigrierte, sunnitische Muslime

Fast alle Selbstmordattentäter der letzten Zeit waren Muslime sunnitischen Glaubens.
Thomas Friedmann in der New York Times ca 15.7.05


Ich handelte im Namen meiner Religion.
Mohammed Bouyeri, Mörder des holländischen Filmemachers Theo van Gogh

Der Terror kommt nicht aus Arabien oder Nordafrika. Der Mördeer von Theo van Gogh wurde in Europa geboren. Die London-Bomber waren Briten.

Robert Leiken vom Washingtoner Nixon Center analysierte 373 Jihadisten, welche zwischen 1993 bis 2004 agiert haben:
Unter ihenen befadnen sich mehr Briten als Jemeniten, Sudanesen, Libyer oder Libanesen - und doppelt so viele Franzosen wie Saudis. Es waren die Nachkommen von Einwanderern.

Die Rekruten des Terrors haben sich der Moderne ausgesettz und sie zu hassen gelernt - weil sie nicht aufsteigen oder sich nicht aus ihrem alten Kulturgeflecht befreien konnten. Also suchen sie Halt in einer Ideologie, die ihre Misere erklärt und ihnen ein Gefühl der Überwertigkeit verleiht. Da braucht man nur noch den richtigen "Coach", und fertig ist das terroristische Gebräu.
Josef Joffe in der SonntagsZeitung vom 17.7.05, Seite 16.

Samstag, 22. November 2008

wirtschaftlich denkende Politiker

Von einer Industrie konservativen Denkens in der Schweiz zu sprechen, wäre übertrieben. Aber eine Art KMU hat sich in den letzten Jahren ebenfalls herausgebildet. (...) Das Übergewicht an Ökonomen im politischen Diskurs ist kein Zufall. Wirtschaftskompetenz ist ein entscheidendes Merkmal des konservativen Intellektuellen. Sein Charme besteht darin, dass er sein ökonomisches Wissen mit dem Hedonismus der sexuellen Revolution verbindet und das Ganze mit einer kräftigen Dosis Staatsverdrossenheit würzt. Der Sado-Monetarist ist kein verbohrter Blut-und-Boden-Ideologe. Er ist weltgewandt und gebildet. Er lässt seine Vorgänger im wahrsten Sinn des Wortes alt aussehen. Was ist verstaubter als ein in die Jahre gekommener 68er, der von seiner Aktivzeit an den Demos erzählt?
Philipp Loepfe im Tagi-Magi vom 21.11.08.
Hoffentlich haben wir einen vernünftigen Realismus in der Politik und nicht irgendwelche linken Träumereien. Unsere Existenzberechtigung ist der wirtschaftliche Mehrwert. Solch negative Formulierungen können nur in einem roten Magazin erscheinen...

Donnerstag, 20. November 2008

Levrats Kriterien an einen Bundesrag

  1. Bekenntnis zum Rechtsstaat ablegen, "Es ist ausgeschlossen, einen Kandidaten zu wählen, der zum Beispiel der Minarettinitiative zustimmt."
  2. respektiert Gewaltentrennung: Wer gegen Gerichtsurteiole wettere und Richter verunglimpfe, sei nicht wählbar.
  3. akzeptiert das internationale Recht
  4. kollegiales Verhalten
Markus Häfliger in der NZZaS vom 16.11.08, Seite 12.
Dies dürfte von der Liste der Vorbehalte gegen Blocher abgekupfert sein. Je nachdem aber, wie man diese Kriterien auslegt, könnte man so wohl jeden Bundesrat hinterfragen. Diese Kriterien sind nichtsaussagend und verschleiern wahre ideologische Motive der SP zur Bundesratswahl. Sie will eben doch nicht, dass "sämtliche entscheidenden Kräfte proportional im Bundesrat vertreten sind."

Montag, 22. September 2008

Jimy 4 President!

Rot-Grün hat Bern zu Grunde gewirtschaftet. Es ist Zeit für eine Kehrtwende: Wählt Jimy Hofer!
Die Stadt duldet mehrere rechtsfreie Räume und untersützt somit ohne gesetzliche Grundlage Randgruppen, die mit ihren ausufernden Demonstrationen den Ruf der Stadt endgültig ruinieren.

Bern versinkt mehr und mehr im Chaos. (...) Es wird nicht mehr nach Argumenten entschieden, sondern nur noch nach links-grüner Ideologie.

Im Parlament sitzen nur noch Lehrer, Beamte, Funktionäre, Stadtangestellte, irgendwelche «Ämtliinhaber», romantische Weltverbesserer, kopf- und somit hirnlose Chaoten.
Seine Strategie, bei Wahlen auf Nichtwähler zu setzten, ist zwar interessant, wohl aber auch sehr unsicher. Ein Blick in sein Wahlprogramm ist den rot-grünen zumindest als Inspiration sehr zu empfehlen.

Dienstag, 29. April 2008

chinesischer Nationalismus

Der Patriotismus hat den Kommunismus als Staatsideologie abgelöst. (...) Nationalstolz ist das neue soziale Bindemittel, mit dem die Partei ihr Land zusammenhält.
Bernhard Bartsch in der NZZaS vom 27.4.08, Seite 33.
Quellen:
  1. Besinnung auf Chinas glorreiche Geschichte
  2. Erinnerung an die Demütigung, die das Land seit dem Opiumkrieg durch die Kolonialmächte erleiden musste.
nationalisitsche Ressentiments...Gefühl der Bedrohung durch den Westen..."Ausbrüche nationaler Leidenschaft"...
Aufgrund der wirtschaftlichen Stärke hat China sowas wie ein Veto erreicht. Gefällt China etwas nicht (z.B. die westlichen Proteste für Tibet), werden westliche Produkte geächtet. In der Folge werden westliche Unternehmen erheblich beeinträchtigt in ihrer chinesischen Geschäftstätigkeit (Carrefour).
Patriotisch ist, was in den Augen der Partei politisch korrekt ist.
Bernhard Bartsch in der NZZaS vom 27.4.08, Seite 33.
Die Kommunistische Partei Chinas hat mit dem Vorwurf, nationale Interessen oder die Würde des chinesischen Volkes zu verletzen ein mächtiges Instrument, um Deliquenten zu beseitigen, den Einfluss der politischen Garde zu stärken und Marktanomalien zu rechtfertigen - ja, sogar herbei zu führen. Nicht sonderlich beruhigend ist, dass der Patriotismus auch in den USA instrumentalisiert ist.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Ideologie

Ideologie ist die Weigerung, den Verstand auf die eigenen Vorurteile anzuwenden.
Roger Köppel in der Weltwoche 3.08, Seite 4.

Die Mumpitz-Toleranz nach links bleibt grenzenlos.
Roger Köppel in der Weltwoche 3.08, Seite 4.

Montag, 19. November 2007

rot-grün

In Abwesenheit des Freisinns in den letzten Jahren ist viel passiert:
Staatsaufblähung, Schuldenwirtschaft, Abgabenwachstum, Multikulti-Naivität. (...) der nörgelnde Moralismus der SP (...) aus ideologischer Verblendung heraus (...) Man sollte sich nicht von den Etikettierungen der Parteien täuschen lassen: Wo grün draufsteht, kommt irgendwann rot heraus.
Roger Köppel in der WW43.07, Seite 7.

(...) Realitätsblindheit der SP (...) Natürlich wurde der Sozialstaat zum Thema in diesem Jahr: nämlich in der hässlichen Gestalt des Sozialbetrugs, den die Linke vertiedigt und bewirtschaftet, wo sie nur kann. (...) Die opportunistischen Nomaden, die noch vor Jahresfrist mit dem Cüpliglas in der Hand vorzugsweise über die Armut in der Welt philosophierten (...) der neo-grünliberale Roger Schawinski, der vor allem das Etikett "grün" ziemlich "liberal" definiert: Er pendelt zwischen seinen beiden Wohnsitzen Zürich und Berlin hin und her - per Flugzeug.
Christoph Mörgeli in der WW43.07, Seite 22.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Schäfchenplakat

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich stellt die Strafuntersuchungen gegen das "Schäfchenplakat" der SVP ein. Der Rassismustatbestand sei nicht gegeben. Gegen das Plakat erstattete die Partei der Arbeit des Kantons Zürich (PdAZ) Mitte September Anzeige.
aus .ch vom 16. Oktober 2007, Seite 4.
Das ist offensichtlich ein ideologisch-motivierter Justizmissbrauchsversuch der PdA. Denn ihnen wird wohl klar sein, dass das schwarze Schaf nichts mit Rassen zu tun hat, sondern mit schwerststraffälligen Ausländern (liest mal die Vorlage), und dass "schwarzes Schaf" ein allgemein bekannter deutscher Sprachgebrauch ist (beschäftigt euch mal mit Schweizer Usanzen). Aber ja, diesen Fehler machten noch so einige ideologisch verblendete und unterlegene Wahlkämpfer :-P.

Die Initiative "für die Ausschaffung krimineller Ausländer" unterschrieben innert drei Monaten übrigens gegen 200'000 Stimmberechtigte.
[Im Ausland] sieht man uns als rechtsextreme, fremdenfeindliche, von Ängsten geplagte Hinterwäldler. (...) Michline Calmy-Reys Aussendepartement lässt keine Dementi, keine Entgegnungen produzieren. Die sonst dauerbesorgte Genferin liefert keine Argumente zur Verteidigung der Schweiz. (...) Besonders auffällig ist das Schweigen unserer nationalen PR-Agentur "Präsenz Schweiz". Aus Angst, man könnte am Ende der SVP helfen, bleibt sie still, natürlich in Sorge um unser Image im Ausland, das sie in keinwer Weise verbessert.
Roger Köppel in der Weltwoche 41.07, Seite 90.