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Montag, 2. April 2012
Samstag, 6. November 2010
Change-Hoffnung: amerikanischer Irrglaube
Viele Amerikaner glauben alle vier Jahre, der Messias komme. Ist die Welt nach zwei Jahren noch keine bessere geworden, schieben sie dem Präsidenten die Schuld in die Schuhe.
Obama musste die Finanzkrise und den Krieg im Irak und Afghanistan übernehmen. Nun lässt der wirtschaftliche Aufschwung auf sich warten und die anhaltende Arbeitslosigkeit frustriert die Wähler zusätzlich. Für die Republikaner war es ein einfaches Spiel, diese Entwicklungen den Staatsinterventionen der Demokraten zuzuschreiben.
Guido Weber in Interview von Desirée Pomper in 20min vom 2.11.2010, Seite 2.
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Samstag, 6. März 2010
Transparenz bei Parteispenden?
Die gegenwärtige Situation gestaltet sich so, dass Linke fleissiger ihre finanziellen Unterstützungen durch Vereine und Verbände offen legen als Bürgerliche.
Problematisch wird die Situation aber bei politischer Einflussnahme. Dort kann Geld Entscheidungen beeinflussen und Recht gestalten und damit der Schweiz Züge einer Bananenrepublik verleihen.
In Anlehnung an Mathias Ninck im Magazin
Über Spenden redet man nicht.In der Tat ist das nicht ganz abwägig: Spenden sind im Grundsatz Privatsache. Sich mit Zuwendungen "für einen guten Zweck" zu brüsten ist bei Gutmenschen zwar beliebt, sollte aber verpönt sein. Ein persönliches Anliegen und Engagement soll privat bleiben.
Christoph Blocher in Teleblocher
Problematisch wird die Situation aber bei politischer Einflussnahme. Dort kann Geld Entscheidungen beeinflussen und Recht gestalten und damit der Schweiz Züge einer Bananenrepublik verleihen.
Ist die Demokratie käuflich? (...) Es ist für unser Staatswesen existenziell wichtig zu wissen, ob diese These zutrifft.
Postulat von Andreas Gross, SP
gefährlichen Verstrickungen von Geld und Demokratie
Nachhaken mit einer Interpellation von Pierre-Yves Maillard
Wenn man ständig Geld auftreiben muss, bindet man sich an die Geldgeber und wird unfrei.Liegt Blocher folglich falsch? Politische Unterstützungen sind keine Privatssache und werden ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt? Obwohl ich mich jeweils stark mache für mehr Transparenz, plädiere ich hier aber dagegen: Jene die damit prahlen wollen, dürfen das tun - gleich wie stille Unterstütztzer auch das Recht haben sollen, im Hintergrund zu bleiben.
Haltung der SVP in der "Vor-Blocher-Ära".
In Anlehnung an Mathias Ninck im Magazin
Freitag, 19. Februar 2010
Quote: King Julien
Whatever happened to the separation of the classes. Yeah, I am sure is all democracy thing is just affeered.
I'd make my living out of it. You know what else I'd do? I'd invade a neighboring country and impose my own ideology even if they didn't want it. It's easy for you to say, you are a king.
Madagascar: Escape 2 Africa
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Dienstag, 3. November 2009
unerschüttbarer Bloomberg
Als Michael Bloomberg sah, dass er von den Demokraten nicht zur Wahl zum Bürgermeister von New York vorgeschlagen würde, wechselte er kurzerhand zu den Republikanern.
Er nimmt 85 Millionen Dollar in die Hand, um seine Wiederwahl zu sichern. Sein Gegner verfügt über 6 Millionen Dollar.
Nachdem die New-Yorker bereits zweimal Nein zur Aufhebung einer Amtszeitbegrenzung gesagt haben, wartete er gegen Ende seiner zweiten Amtszeit gezielt zu, so dass keine Volksabstimmung mehr möglich war. Die alten, eigennützigen Senatoren begrüssten schliesslich die Option auf eine weitere, dritte Amtszeit.
In Anlehnung an Roman Elsener in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 7.
Er nimmt 85 Millionen Dollar in die Hand, um seine Wiederwahl zu sichern. Sein Gegner verfügt über 6 Millionen Dollar.
Nachdem die New-Yorker bereits zweimal Nein zur Aufhebung einer Amtszeitbegrenzung gesagt haben, wartete er gegen Ende seiner zweiten Amtszeit gezielt zu, so dass keine Volksabstimmung mehr möglich war. Die alten, eigennützigen Senatoren begrüssten schliesslich die Option auf eine weitere, dritte Amtszeit.
In Anlehnung an Roman Elsener in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 7.
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Mittwoch, 14. Oktober 2009
Irving Kristol
Der ideologische Vater der Neocons in den USA ist gestorben.
Um seine geistig Entwicklung zu charakterisieren, hat sich Krisol einmal als Liberalen bezeichnet, den die Realitäten aufgeweckt hätten.
Um seine geistig Entwicklung zu charakterisieren, hat sich Krisol einmal als Liberalen bezeichnet, den die Realitäten aufgeweckt hätten.
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Dienstag, 15. September 2009
Obama - mitschuld an der Krise
Die Demagogie {staatliche Regelungen bringen den Segen für jedermann} stammte aus den Vorgaben der Regierungen Clinton und Bush seit 1995. Die zwei Hypotheken-Giganten in den USA mussten immer höhere Teile der Ausleihungen an minderbemittelte und minderheitliche Gruppen gewähren, zuletzt 52% aller Ausleihungen. Das waren Hunderte von Milliarden Dollar, die bewusst und gezielt an Haushalte flossen, welche definitionsgemäss ausserstande waren, Zinsen und Rückzahlungen zu tragen. Wenn eine Bank diese Anteile nicht schaffte, konnte man sie vor Gericht verklagen, wie seinerzeit ein umtriebiger Anwalt es tat mit Namen Barack Obama.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 06.09.09, Seite 41.
Donnerstag, 20. August 2009
Demokratische Wohnungspolitik als Ursache der Finanzkrise
die Wohnungspolitik der Regierung Clinton, die den New Deal von Roosevelt fortsetzen wollte:
Sie zwang die Banken, ärmeren Leuten Hypotheken zu verschaffen, die sie sich gar nicht leisten konnten.
Hans-Werner Sinn im Interview von Markus Somm in der WW26.09, SEite 34f.
Dienstag, 14. Juli 2009
CA: Mehrausgaben ohne Mehreinnahmen
In Kalifornien hat der Republikaner Howard Jarvis mit der Proposition 13 die Steuern reduziert und festgesetzt, dass nur mit Zweidrittelmehrheit diese wieder erhöht werden dürfen. So werden weitere Einnahmen gesperrt – und dies in einem Bundesstaat mit einem Parlament, welches von ausgabenfreudigen Demokraten dominiert wird. Eine fatale Kombination.
In Anlehnung an Thomas Isler in der NZZaS vom 5. Juli 2009, Seite 13.
In Anlehnung an Thomas Isler in der NZZaS vom 5. Juli 2009, Seite 13.
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Montag, 20. Oktober 2008
Bubbe Vote
Stöhlker lag falsch: In den Staaten hat es dreimal so viele Juden wie Muslime, nämlich 1.7%. Also immer noch sehr wenig, verglichen mit dem Einfluss. Doch:
The Great Schlep from The Great Schlep on Vimeo.
Bubbe Vote
The Great Schlep from The Great Schlep on Vimeo.
Bubbe Vote
Der Begriff wird gebraucht für die jüdischen Pensionäre, die oft ihren Lebensabend im Süden Floridas verbringen. Ihre Nachkommen im Rest des Landes sprechen die Grossmüter gerne mit dem jiddischen Bubbe an. Für Grossväter gibt es das Wort Zayde.
Laut Demoskopen stehen Bubbe und Zayde getrue der amerikanisch-jüdischen Tradition eher auf der Seite der Demokraten, sie haben aber - in Florida, im Grossraum New York oder in den Vororten von Philadelphia - überweigend für Hillary Clinton gestimmt. Sie misstrauen Barak Obama.
Andreas Mink in der NZZaS vom 19.10.08, Seite 5
Freitag, 4. April 2008
Bomben für den Frieden
Vor ein paar Wochen kam eine sehr interessante Dokumentation in DOK auf SF1: "Bomben für den Frieden - Wie amerikanische Präsidenten den Krieg rechtfertigen."
Es steht immer dieselbe Rhetorik von Frieden, etc. dahinter. Erschreckend: Auch beim demokratischen Präsidenten JFK. Mamet vergleicht zwei US-Präsidenten der verschiedenen Pole folgendermassen:
Es steht immer dieselbe Rhetorik von Frieden, etc. dahinter. Erschreckend: Auch beim demokratischen Präsidenten JFK. Mamet vergleicht zwei US-Präsidenten der verschiedenen Pole folgendermassen:
Bush brockte uns Irak ein, Kennedy Vietnam, Bush stahl die Wahl in Florida, Kennedy in Chicago. Bush gab einen CIA-Agenten preis, Kennedy liess viele in der Schweinebucht sterben. Bush log bezüglich seines Militärdienstes, Kennedy nahm einen Pulitzer-Preis für ein Buch entgegen, das sein Chefberater Ted Sorensen geschrieben hatte. Bush ging mit den Saudis ins Bett, Kennedy mit der Mafia.
David Mamet in der WW14.08, Seite 46ff, ursprünglich in der Village Voice (USA).Bombing for Peace is like fucking for Virginity.
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