Mittwoch, 23. Mai 2012
Tax Independence Day
Wieder mal eine super Studie der CS - diesmal zur Steuerbelastung: Ab welchem Tag des Jahres arbeitet man für sich selber? Bis zu welchem Tag im Jahr gehen sämtliche Einkünfte an den Staat?
Tax Independance Day für eine Familie mit Einkommen 150 000 Franken, Vermögen 200 000 Franken
Tax Independance Day für Doppelverdiener mit einem Jahreseinkommen von 200 000 Franken, Vermögen 300 000 Franken
Hier die ganze Studie.
Sonntag, 25. September 2011
Die Berner sind unsere Griechen
- EU --> Griechenland (2008): 6.186 bnEUR --> 690 CHF/Kopf
- NFA --> Bern (p2012): 1.064 bnCHF --> 1100 CHF/Kopf
Die Berner sind unsere Griechen.
Peter Keller in der WeWo37.11, Seite 12.
Berlin hat über 62 Milliarden Euro Schulden, das sind über 17'000 Euro pro Einwohner, mehr als jedes andere Bundesland. Und je mehr Geld in die "Armutsindustrie" gepumpt wird, umso mehr Bedürftige melden Ansprüche an. Denn Armut ist in Berlin keine Schande, sondern ein Lebensstil.
Henryk M. Broder in der WeWo38.11, Seite 16.
Montag, 5. September 2011
Vorbild Bern (im 18. Jahrhundert)
- grösster republikanische Stadtstaat nördlich der Alpen
- unterhielt eine der grössten Armeen Europas
- schwamm in überflüssigem Geld
- zeitweise der grösste Einzelinvestor auf dem Finanzplatz London.
- Nur 0.5% Beamte
- Grosse Gewerbefreiheit
- Keine Einkommens- und Vermögenssteuer
- In 84 von 96 Jahren Überschuss in der Staatskasse, das Gegenteil vom heutigen Standard, dem Defizit!
Einnahmen aus
- dem Salzverkauf (einem staatlichen Monopol)
- den Zinsen des angehäuften Barvermögens
- Gebühren sowie aus dem Zehnten der Bauern.
Viel Landbesitz war nach der Reformation von der Kirche zum Staat gekommen. Land konnte aber auch von den regierenden Familien gekauft werden. Der Zehnte war eigentlich ein Bodenzins. Nicht-Bauern zahlten nichts. Ausserdem kam der Zehnte auf den staatlichen Feldern hauptsächlich den Gemeinden zugute, die daraus die Armenfürsorge bezahlten. Der Zehnte war, in heutigen Begriffen, Zins auf Bodenkapital, und er bediente AHV, IV, Arbeitslosenkasse und Sozialhilfe.
Vor der heutigen westlichen Defizitwirtschaft hielt der bernische Staat seine Einnahmen und Ausgaben im Gleichgewicht, besser noch: Er erzielte im 18. Jahrhundert während 84 von 96 Jahren gar einen Überschuss. Dadurch wuchsen das Staatsvermögen und das Barvermögen im Schatzgewölbe. Die Zinserträge darauf bestritten allein schon 17% der Staatseinkünfte.
...investierte in London, machte bei der South-Sea-Spekulation mit, gewann das Siebenfache der Einlage und war auch nach dem Einbruch der Hausse der grösste einzelne Investor in der South Sea Company. Aktien der Bank of England wurden gekauft und einige Darlehen an den englischen König und den Kaiser gegeben. Nie mehr aber gab man dem französischen König Geld, der hatte früher nicht zurückgezahlt.
Der bernische Staat legitimierte sich durch sein diskretes Walten, seine Sparsamkeit und durch die Überschüsse. Nur 0,5% der Bevölkerung stand im Staatsdienst. Der Rest genoss eine ziemlich grosse Gewerbefreiheit.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 04.09.2011, nimmt Bezug auf das Buch von Stefan Altorfer-Ong: Staatsbildung ohne Steuern. Politische Ökonomie und Staatsfinanzen im Bern des 18. Jahrhunderts. Hier+Jetzt, 2010. 340 S., Fr. 48.-.
Mittwoch, 6. Juli 2011
NFA: Bern - unverschämter Abzocker
Wieviel Wert hat ein Schweizer Bürger - je nach Kanton?
Ein Zuger bringt der Schweiz über 2500 CHF, ein Schwyzer über 700, ein Zürcher über 300. Währenddem ein Berner die Schweiz 1000 CHF kostet und ein Jurasse kostet sogar über 2000 CHF.
Sonntag, 26. Juni 2011
Berner Jura zum Jura
Bei einem Ja zum Kanton Jura würden rund 50 000 Berner (5 Prozent) zu Jurassiern - die Einwohnerzahl des Kantons Jura würde sich nahezu verdoppeln (45 Prozent).
Gemäss einer Studie der Technischen Hochschule Lausanne wäre es für den Kanton Bern nach dem Abgang von 50 000 der rund 70 000 französischsprachigen Einwohner kaum möglich, seine Zweisprachigkeit zu erhalten. Insbesondere die Stadt Biel geriete unter Druck.
Christine Brand in der NZZaS vom 26.6.11, Seite 24f.
Mittwoch, 11. August 2010
Zürich finanziert Bern
Am Ende bezahlt Zürich. Und zwar in rasch zunehmendem Ausmass. Bereits mehr als eine halbe Milliarde liefert der Zahlmeister der Nation ab. Gehen solche Gelder an strukturschwache oder geografisch ungünstig gelegene Kantone wie etwa Uri, sind sie als Solidaritätsbeiträge sicher gerechtfertigt. Aber dass die Zürcher Millionen nach Bern schicken müssen, bloss weil dieser Kanton während Jahren schlecht regiert wurde, ist störend. Das grosse Bern bezieht mittlerweile fast eine Milliarde solcher Subventionen.Felix E. Müller in der NZZaS vom 4. Juli 2010, Seite 15.
Gölä sagt, wie's ist
Ich bin stolz, was unsere Grosseltern für das Land geleistet haben. Doch die heutige Generation werkt alles wieder zu Boden.Gölä im Sonntagsblick vom 08.08.2010
Die Schweiz ist überbevölkert, der Platz wird eng. Man muss die masslose Einwanderung stoppen, sonst platzt das Land aus allen Nähten. Immer mehr Einwanderung heisst auch immer mehr AHV, IV und andere Sozialausgaben.
Unsere Gefängnisse gleichen Hotels. Die Sträflinge haben ein bequemes Bett, drei Mahlzeiten und zig TV-Programme, um sich abzulenken. Das schreckt doch keinen ab. Bei schlimmen Verbrechen wie Kindesmissbrauch oder Mord bin ich auch für die Todesstrafe. Mit einer Kuscheljustiz verhindern wir keine Verbrechen.
Burkas gehören nicht hierher. Wenn eine Schweizerin in ein islamisches Land reist, soll sie sich auch nicht oben ohne an den Strand legen. Man muss sich an die Sitten des Landes anpassen, sonst hat man dort nichts zu suchen.
Wir haben zu viele Theoretiker, Pädagogen und Psychologen, die alles totreden. Die wirklichen Probleme werden auf diese Art nicht gelöst.
Viele Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert, weil sie zu sehr mit sich selbst und den eigenen Problemen beschäftigt sind. Also überlassen sie alles den Pädagogen. Doch die dürfen auch nicht mehr durchgreifen. Wenn ich mal richtig frech gegen einen Lehrer war, dann gabs halt einen Chlapf. Heute würde dies gleich einen riesigen Aufschrei geben. Statt dem Schüler würde der Lehrer bestraft.
Montag, 27. April 2009
"Benutzt den Kopf!"

Vier der fünf [Bundes-]Richter der strafrechtlichen Abteilung kamen [am Montag] zum Schluss, dass das Plakat das Verbot der Rassendiskriminierung nicht verletzt habe. (20min)
Freitag, 6. März 2009
Berns Sozialwesen
- Bei 70 Prozent der Fälle, in denen Zulagen für vermeintliche Arbeitsbemühungen ausbezahlt wurden, sind solche nicht belegbar.
- Bei 83 Prozent der Fälle, in denen sogenannte Zielvereinbarungen nicht eingehalten wurden, blieben Sanktionen aus.
- Bei 25 Prozent der Fälle, in denen zu Unrecht bezogene Leistungen hätten zurückbezahlt werden müssen, wurden diese nicht eingezogen.
- Bei 67 Prozent der Fälle, in denen dies angezeigt gewesen wäre, wurde eine Überprüfung von Nebeneinnahmen unterlassen, bei 70 Prozent der Fälle wurden keine Bemühungen um eine Arbeitsstelle belegt.
- In 32 Prozent aller Dossiers finden sich konkrete Hinweise auf Missbrauch; bei Ausländern beträgt die Quote gar 40 Prozent. Konkret: Aufgrund von objektiv falschen Angaben (9 Prozent aller Dossiers) oder Hinweisen auf undeklarierte Einkünfte (Reisen ins Ausland, teure Autos etc.) ist in diesen Fällen «zu vermuten», dass unrechtmässige Leistungen ausbezahlt wurden.
Alex Baur in der WW10.09, Seite 30f.
Die verantwortliche Sozialdirektorin gehört, gleich wie Monika Stocker in Zürich, der SP an.
Mittwoch, 11. Februar 2009
Rot-Grüne Chaoten in Bern
Seit 1992 wird die Bundesstadt von einer rot-grünen Mehrheit regiert. Dass sie sich durchsetzte, merkten die Berner an den steigenden Fürsorgekosten, der schleichenden Verslumung, den Verkehrshindernissen und den roten Zahlen. Zeitweise wurde die Stadt unter die finanzielle Vormundschaft des (damals noch bürgerlich regierten) Kantons gestellt.Daniele Jenni und Luzius Theiler verteidigen jeweils die linksextremen Chaoten, u.a. mit Tipps wie "Verweigere immer deine Aussage", "Unterschreibe nichts", "Wehre dich gegen alle erkennungsdienstlichen Massnahmen" oder "Melde dich sofort bei 077 445 23 29", wo "behördliche Übergriffe" gesammelt werden.
Urs Paul Engeler in der WW41.07, Seite 20.
Wann endlich merkt die rot-grüne Regierung, dass sie mit der Umerziehung ihrer Polizisten zu Gesprächstherapeuten etwas übertreibt.
Chefredaktor der Berner Zeitung
Die Reithalle dient den Kriminellen immer wieder als Hauptquartier und Rückzugsgebiet. Auf Weisung der rot-grünen Regierung darf diese von der Polizei nicht betreten werden.
Jimy Hofer in der WW41.07, Seite 23
Vorfälle mit rechtsextremen Hintergrund 2005: 111
Vorfälle mit rechtsextremen Hintergrund 2006: 109 (sinkend)
Vorfälle mit linkssextremen Hintergrund 2005: 140
Vorfälle mit limkssextremen Hintergrund 2005: 227 (stark steigend)
Bericht innere Sicherheit des Bundesamtes für Polizei
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Nettobezüger Bern
Die beste Zeit des Kantons Bern war das 18. Jahrhundert. Seither widmet man sich dem Niedergang (…) wirtschaftliche Rückständigkeit (…) schlechte steuerliche Situation (…) schwaches Wirtschaftswachstum, nur spärlich vorhandenes Unternehmertum.Bern ist ein Bittsteller und lebt zu einem Drittel aus der Bundeskasse. Durch den neuen Finanzausgleich (NFA) erhält Bern 2009 861 Mio. CHF vom Bund.
Peter Keller in der WW49.08, Seite 54ff.
Die Giesskanne könnte den Berner Bär im Wappen ersetzten.
Ueli Augsburger
Montag, 22. September 2008
Jimy 4 President!
Die Stadt duldet mehrere rechtsfreie Räume und untersützt somit ohne gesetzliche Grundlage Randgruppen, die mit ihren ausufernden Demonstrationen den Ruf der Stadt endgültig ruinieren.Seine Strategie, bei Wahlen auf Nichtwähler zu setzten, ist zwar interessant, wohl aber auch sehr unsicher. Ein Blick in sein Wahlprogramm ist den rot-grünen zumindest als Inspiration sehr zu empfehlen.
Bern versinkt mehr und mehr im Chaos. (...) Es wird nicht mehr nach Argumenten entschieden, sondern nur noch nach links-grüner Ideologie.
Im Parlament sitzen nur noch Lehrer, Beamte, Funktionäre, Stadtangestellte, irgendwelche «Ämtliinhaber», romantische Weltverbesserer, kopf- und somit hirnlose Chaoten.
Dienstag, 27. Mai 2008
mit dem Taxi zur Schule
Für einmal ist Bern das grosse Vorbild, Kompliment! Es ist schlicht absurd, dass der Staat für Taxirechnungen von Schülern aufkommt. V.a. bei "absoluten Ausnahmen" wie dieser hier:Mathias Ninck in der NZZaS vom 25.5.08, Seite 13.
- In Zürich (gesamthaft 21'000 Schüler) gehen täglich 200 mit dem Taxi zur Schule. Und die Stadt bezahlt dafür 5 Millionen CHF.
- In Basel, total 12'500 Schüler, werden 300 chauffiert, für 2.5 Millionen CHF.
- In Bern, total 9'000 Schüler gibt es keine Taxidienste, sondern bezahlte Bus-Abonnemente. Kosten: 63'000 CHF.
So fährt ein Schüler jeden Tag mit dem Taxi von Basel nach Zürich zur Schule, weil er nur dort unterrichtet werden kann.Und um welche "Art von Kindern" handelt es sich dabei genau? Das wird leider zu wenig ausgeführt, lediglich folgende Hinweise bestehen:
- Schüler, denen die "Bewältigung des Schulweges zu Fuss nicht zuzumuten ist" --> Mimosen
- d.b. u.a. "sehr beschwerliche oder sehr gefährliche Strassenverhältnisse" --> Leute aus Quartieren der kriminellen Unterschicht (oft ausländisch dominiert)
- medizinische oder psychologische Gründe --> Behinderte
- "Die meisten Taxifahrten betreffen (...) Kinder, die eine Kleinklasse ausserhalb des Quartiers besuchen oder eine Therapie beanspruchen, welche, die im Schulhaus nicht angeboten wird. --> Also typische Problemkinder. Nebst den sozialen Probleme, welche sie verursachen, jetzt auch noch finanzielle.
Freitag, 4. Januar 2008
Verwaltungsstadt
In Städten aber, die hauptsächlich davon leben, dass der Herrscher ständig oder gelegentlich dort residiert, und in denen die unteren Schichten weitgehend darauf angewiesen sind, dass andere ihr Einkommen ausgeben, sind die Leute meist träge, liederlich und arm.
Adam Smith - oder Zürich über Bern :-)



