Dienstag, 27. Mai 2008

mit dem Taxi zur Schule

  • In Zürich (gesamthaft 21'000 Schüler) gehen täglich 200 mit dem Taxi zur Schule. Und die Stadt bezahlt dafür 5 Millionen CHF.
  • In Basel, total 12'500 Schüler, werden 300 chauffiert, für 2.5 Millionen CHF.
  • In Bern, total 9'000 Schüler gibt es keine Taxidienste, sondern bezahlte Bus-Abonnemente. Kosten: 63'000 CHF.
Mathias Ninck in der NZZaS vom 25.5.08, Seite 13.
Für einmal ist Bern das grosse Vorbild, Kompliment! Es ist schlicht absurd, dass der Staat für Taxirechnungen von Schülern aufkommt. V.a. bei "absoluten Ausnahmen" wie dieser hier:
So fährt ein Schüler jeden Tag mit dem Taxi von Basel nach Zürich zur Schule, weil er nur dort unterrichtet werden kann.
Und um welche "Art von Kindern" handelt es sich dabei genau? Das wird leider zu wenig ausgeführt, lediglich folgende Hinweise bestehen:
  • Schüler, denen die "Bewältigung des Schulweges zu Fuss nicht zuzumuten ist" --> Mimosen
  • d.b. u.a. "sehr beschwerliche oder sehr gefährliche Strassenverhältnisse" --> Leute aus Quartieren der kriminellen Unterschicht (oft ausländisch dominiert)
  • medizinische oder psychologische Gründe --> Behinderte
  • "Die meisten Taxifahrten betreffen (...) Kinder, die eine Kleinklasse ausserhalb des Quartiers besuchen oder eine Therapie beanspruchen, welche, die im Schulhaus nicht angeboten wird. --> Also typische Problemkinder. Nebst den sozialen Probleme, welche sie verursachen, jetzt auch noch finanzielle.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Topic mag ein Problem sein, und kann analysiert werden, aber deine Schlussfolgerungen sind mehrheitlich lächerlich.

Bei "gefährlichen Strassenverhältnisse" denke ich eher an viel Verkehr, oder Berggegende. Ich denke nicht, dass die Zahlen für die Städte, sondern die Kantone gelten.

"Behinderte"!? Die Mehrheit von den "medizinisch oder psychologisch" problembehafteten Fälle sind keine Sozialschmarozer, wie du sie wohl siehst. Ich denke da z.B. an den Taxi-Service den Harem in seinem Zivilen Ersatzdienst leistet, indem er körperlich oder psychisch Behinderte herumfährt.

"Problemkinder": Erstens könnten es auch Hochbegabte sein (wenn auch wohl die Minderheit) und zweitens muss man Binderbegabte (die überhaupt nicht per se Problemkinder sind) fördern.

Usw.

Anonym hat gesagt…

Ach Hardmann... du hast es anscheinend immer noch nicht gelernt.

Die Kinder benötigen finanzielle Unterstützung. Und du prangerst das an? Hast du dir schon mal eine Sekunde überlegt, dass es für die Gesellschaft massiv günstiger ist, im Kindesalter eine möglichst gute Unterstützung zu garantieren um eine spätere Belastung des Sozialsystems zu minimieren?

Die Konsequenz aus deiner Argumentation ist die Liquidierung alles Subjekte die nicht in deinen Raster passen...

Willkommen Herr Hitler

Fang an zu denken und nicht nur die Weltwoche nachzuplapern

hardman hat gesagt…

in äusserster konsequenz gelänge man mit solchen ansätzen tatsächlich zu einem faschistischen regime - und das will ja niemand.

ich möchte hier lediglich auf mögliche missbräuche hinweisen, welche es umso mehr gibt, je ausgebauter der sozialstaat ist.

btw: war die NZZaS, nicht die Weltwoche ;-)