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Montag, 7. Mai 2012

Fussball entgeht Rüffel wegen Befangenheit

Die geilste Saison aller Zeiten!
Blick, 2011
...ein gerüttelt Mass an Zynismus...nichts zu bieten, was auch nur annähernd super ist. Im Gegenteil: Unvermögen, Pleiten, Konkurse und die ­Inhaftierung eines Klubpräsidenten prägen das Bild.

Allzu hohe Wellen werfen diese Peinlichkeiten nicht. Denn die Fans auf den Tribünen sind genauso bescheiden wie das Gekicke auf dem Platz. Und die Fans in den Redaktions­stuben sind angehalten, die Super League schönzureden und noch schöner zu schreiben. Schliesslich geht es für ihre Arbeitgeber um viel Geld.

Beispiel Schweizer Fernsehen: Es will nächste Saison 36 Spiele live übertragen und mit möglichst vielen Zuschauern hohe Werbeeinnahmen generieren. Beispiel Ringier: Dem Medienhaus gehört nicht nur der Blick, sondern auch der offizielle Vermarkter der Super League (InfrontRingier) und zum Teil auch der Pay-TV-Sender, der alle Super-League-Spiele live überträgt (Teleclub).

Marcel Siegenthaler in der WeWo18/12, Seite 14.

Mittwoch, 11. April 2012

Kulturinfarkt: Von allem zu viel und überall das Gleiche.

Nicht nur in Frankreich drängt fast jeder uns bekannte junge "Bobo" (Bourgeois-Bohėme) in die Kultur, die dann auch bitte sein Auskommen sichern soll (wofür ist der Staat sonst da). Auch hierzulande sind ähnliche Trends zu beobachten: "Etwas mit Medien", aber noch besser "etwas mit Kultur" zu tun haben, das ist auch bei uns das Lebensziel sehr vieler junger Leute.
Gottlieb F. Höpli in der NZZaS vom 8.4.12, Seite 18.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Richtiges Vorgehen der Schweiz gegen die USA

Verfehlte Politik der Demokraten
Wenn die Angriffe der amerikanischen Behörden dazu führen werden, dass der Banksektor in der Schweiz leidet – und damit viele Arbeitsplätze verloren gehen –, haben die USA einen sehr harten Schlag gelandet. (…) Das ist die Position innerhalb seiner Partei: die Reichen ausnehmen.

Aufhören über die Umwelt zu sprechen und die wichtigen Sachen angehen
Es braucht eine Gruppe von guten Leuten hier in den USA. Doch die Schweiz hat immer noch nicht realisiert, wer ihre natürlichen Allianzpartner sind. Sie setzt auf Leute wie Al Gore, weil er sich für die Umwelt starkmacht. Sie lädt ihn in die Schweiz ein für Vorträge, zahlt ihm Geld. Haben Sie jetzt, wo er helfen könnte, je etwas von ihm gehört? Die Schweizer meinen, es bringe was, auf grosse Namen zu setzen, auf Demokraten. Aber wenn es um den freien Markt und die Verteidigung des freien Marktes geht und um nationale Souveränität, sind die Republikaner eben der natürliche Allianzpartner. (…) Die Schweizer müssen hier in den USA aufhören, von den grünen Themen zu sprechen. Völlig irrelevant. Das interessiert zurzeit niemanden. (…) Es fehlt an politischer Intelligenz.

Die richtigen Allianzpartner: Republikanische Thinktanks
Natürlich muss die Schweiz eingestehen, dass es Steuerbetrüger gab und gibt, keine Frage. Aber man muss auch betonen, dass man denen auf die Finger klopft. Vor allem muss die Schweiz ihre Werte und ihre Überzeugungen verteidigen, zum Beispiel ihre niedrigen Steuern. Es gibt einige Thinktanks wie zum Beispiel das Cato Institute in Washington oder die Heritage Foundation, die man nutzen könnte, nutzen müsste. Wichtig ist: Die Schweiz sollte das Spiel den Amerikanern überlassen. (…) Nehmen Sie US-Intellektuelle, die schreiben können, die jung sind, die hungrig sind. Brillante Köpfe, die die Schweiz aus eigener Erfahrung kennen und vom Land und seinen Strukturen beeindruckt sind. Von den Werten, die in der Schweiz gelten. Spielen Sie «American Hardball» («mit harten Bandagen»; Anm. d. Red.). Und ich sage Ihnen, es gibt Wege, Obama blosszustellen. (…) Die Intellektuellen unter den Republikanern, die die Politiker in ihrem Handeln beeinflussen. (…) Die Schweiz sollte stattdessen auf gescheite Köpfe vertrauen, die Bücher schreiben, die Artikel publizieren, die wissen, wie man die Meinung beeinflusst. Unterschätzen Sie niemals den Einfluss der Medien. Wenn es gelingt, Obama zu blamieren, dreht sich das Blatt. Denn er will nicht schlecht dastehen.

Die Argumente
Streichen Sie heraus, wie scheinheilig das Ganze ist. Dass man jetzt vehement die Schweiz angreift, aber keinen einzigen amerikanischen Steuersünder. Dass man Mexiko auflaufen lässt, wenn es mit den exakt gleichen Forderungen an die USA herantritt, wie die USA jetzt an die Schweiz. Dass es Schlupflöcher für Steuersünder im US-Bundesstaat Delaware gibt. (…) Hinweis, wie oft die Schweiz den Vereinigten Staaten schon mit unseren guten Diensten geholfen haben (Zum Beispiel als Briefträger in Iran) (…) Hinweis, wie gut sich die Schweiz in der aktuellen Wirtschaftskrise im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern gehalten hat

Faith Whittlesey, ehemalige US-Botschafterin in der Schweiz im Interview von Markus Wüest in der BAZ am 01.02.201

Donnerstag, 4. August 2011

Murdoch ist kompromisslos gegenüber Gewerkschaften

1981 erwirbt Murdoch von dem Kanadier Lord Thomson of Fleet die Times und die Sunday Times. Die Times vor allem kränkelt am Rand ihrer Existenz, ­gebeutelt durch Dauerstreiks der Druckergewerkschaften, was zeitweilig zu Monate dauerndem Nichterscheinen des Blattes führt. 1986 reisst Murdoch die Geduld, er zieht sein britisches Imperium, News International, aus der Fleet Street ab und siedelt sich neu in Ostlondon, in Wapping, an, entlässt, unter gewalttätigen Ausschreitungen, 6000 Angestellte seiner Druckbetriebe und beginnt die Wapping-Operationen mit nur noch nicht­gewerkschaftlich gebundenen technischen ­Arbeitern.

Der Sieg Murdochs über seine Nemesis steht neben Margaret Thatchers gleichzeitigem Triumph über die Bergarbeitergewerkschaften – kein Wunder, dass der Medienzar und die ­eiserne Lady ihre Seelenverwandtschaft vertiefen. Beide hängen an der Philosophie des freien Marktes und misstrauen dem publizistischen Konsens, welcher Meinungen links von der Mitte zum Justemilieu der Political Correctness erklärt.
Thomas Kielinger in der WeWo29.11, Seite 40f.

Sonntag, 19. Juni 2011

hardmans Medienwoche :-)


Quelle: WeWo 23/11

Quelle: NZZaS vom 05.06.2011, Seite 20.

Mittwoch, 20. April 2011

überragendes Frauenbild zerbricht an Realität

Frauen stehen auf jene Männer, auf die alle andern auch stehen. Sie kürzen so ihr Auswahlverfahren ab.

Ich weigere mich, meine Wünsche zu verleugnen, um den Ansprüchen einer Frau zu genügen. Frauen mögen das, weil sich darin Stärke zeigt. Sie können dir erzählen, was sie wollen, unbewusst suchen sie den Höhlenmenschen und Abenteurer. Er soll zwar auch intelligent sein und Gefühle zeigen, aber sein Verhalten soll dominant sein und der Frau zeigen, dass er ebenso gut auf sie verzichten kann.

Eine Frau hat zwischen 20 und 35 die besten Chancen, den Mann zu finden, den sie heiratet, danach wird es schwieriger. Für uns ist das Alter egal. Manche kommen mit 40 zu mir, geben nochmals Gas und schreiben mir danach, sie hätten jetzt eine 28-jährige Freundin. Die Zeit ist auf der Seite der Männer. Trotzdem benehmen sich viele, als sei es umgekehrt.

Wenn bei [den Männern] die Triebe nachlassen, sitzen sie wie die Griechen im Strassencafé und spielen Backgammon. Frauen hingegen können nicht darauf verzichten, geliebt zu werden. Wenn sie zusammensitzen, reden sie über uns. Und warum laufen sie bei Minus-Temperaturen schlotternd im Mini und in hochhackigen Schuhen herum? Um uns zu gefallen. Aber wehe, du reagierst nicht darauf! Würden wir Männer einmal in einen Flirtstreik treten, wäre es schnell vorbei mit der weiblichen Arroganz.

Tatsächlich staune ich, wie auch wenig attraktive Frauen an Männern herumnörgeln. Kein Wunder, halten sich Frauen für die Krone der Schöpfung, wenn sie die Männer so behandeln können! Es ist eine Folge des Feminismus, dass die Medien sie in ihrer Zuversicht bestärken. Sie sind Alpha-Mädchen, weibliche Super-Singles. Sie sind die besseren Ärzte, die besseren Aktienstrategen, die besseren Chefs, die besseren Lügner.

Schauen Sie sich in einer Buchhandlung die Titel in der Abteilung «Freche Frauen» an. Männer sind Scheisskerle, Männer sind Schweine, usw. Ersetzten Sie das Wort Mann durch das Wort Neger, Jude oder eben auch durch Frau, und Sie sehen, wie rassistisch das ist.

Nur sexuell [sind Männer untreuer]. In der Liebe sind sie treuer. Sie verlieben sich weniger oft als die Frauen, dafür verlieben sie sich tiefer. Die meisten Scheidungen werden bekanntlich von Frauen eingereicht. Bei ihnen sind die Emotionen wechselhafter, sie überwinden Trennungen leichter. Das ist biologisch erklärbar. Wenn ihnen der Ehemann starb, war es für sie früher überlebenswichtig, sich schnell neu zu orientieren.

Maximilian Pütz, Flirt-Berater im Interview mit Martin Helg in der NZZaS vom 20.03.2011, Seite 79.

Freitag, 11. Februar 2011

Pressegesetz

Jedes Presseförderungsgesetz dieses Planeten besteht aus drei Teilen.
  • Teil 1 beschreibt, dass vielfähltige Medien ganz wichtig sind für Meinungspluralismus und Demokratie.
  • Teil 2 beschreibt die Unterstützung für Medien wie tiefe Steuern, verbilligte Transporet und direkte Subventionen an jene, die Teil 1 besonders gut umsetzen.
  • Teil 3 beschreibt dann die staatlichen Überwachungs-und Kontrollmechanismen, die meist als sogenannte Qualitätssischerung getarnt sind.
Kurt W. Zimmermann in der WeWo6.11, Seite 25

Samstag, 25. Dezember 2010

Italiens Analphabeten

  • völlige Analphabeten: 2 Mio.
  • Halb-Analphabeten (können ihren Namen schreiben aber nicht lesen): 13 Mio.
  • sekundäre Analphabeten (konnten einmal lesen und schreiben, haben es aber wieder verlernt): 15 Mio.

30 Mio. Einwohner, also die Hälfte der Italienern, informieren sich ausschliesslich über das Fernsehen.

Tullio De Mauro, Linguist, in seinen Untersuchungen von 2008 zum Bildungsstand in Italien. Zitiert von Peter Hartmann in der WeWo45.10, Seite 55.

Samstag, 6. November 2010

mächtige Fox News

Fox News ist nicht bloss Wahlkampfhelfer der Republikaner. Der TV-Sender ist Murdochs Goldesel. 700 Millionen Dollar Gewinn soll der Sender in diesem Jahr machen. Der Meinungssender zählt heute mehr Zuschauer als CNN, MSNBC und CNBC zusammen. Ein früherer Redenschreiber Bushs sagte dazu: «Wir Republikaner dachten, Fox arbeite für uns. Nun erkennen wir, wir arbeiten für Fox.»
Gordana Mijuk in der NZZaS vom 24.10.2010, Seite 28f.

Samstag, 16. Oktober 2010

wirre, realitätsfremde Linke

Inzwischen wissen auch Linke, dass sie mit den Ideen des Sozialismus nicht mehr punkten können. Deshalb haben sie ihre Rhetorik den neuen Gegebenheiten angepasst. Geblieben ist die Vorliebe, in erster Linie über Werte und Ideen zu diskutieren. Die Probleme, die sich für Wirtschaft und Gesellschaft bei der Umsetzung der propagierten Ideen ergeben, werden ausgeklammert. Politiker und Medienschaffende lieben solche von der Realität losgelösten Wertediskussionen. Mit wenig intellektuellem Aufwand kann man sich als Anhänger neuer, sozialer und gerechter Gesellschaftsmodelle profilieren. Gleichzeitig können die Zweifler mit einem Verweis auf die übergeordnete Stellung der Werte und Ideen als unsozial diskreditiert werden.
Kurt Schiltknecht in der WeWo 40.10, Seite 22.

Samstag, 9. Oktober 2010

linker Irrweg

Inzwischen wissen auch Linke, dass sie mit den Ideen des Sozialismus nicht mehr punkten können. Deshalb haben sie ihre Rhetorik den neuen Gegebenheiten angepasst. Geblieben ist die Vorliebe, in erster Linie über Werte und Ideen zu diskutieren. Die Probleme, die sich für Wirtschaft und Gesellschaft bei der Umsetzung der propagierten Ideen ergeben, werden ausgeklammert. Politiker und Medienschaffende lieben solche von der Realität losgelösten Wertediskussionen. Mit wenig intellektuellem Aufwand kann man sich als Anhänger neuer, sozialer und gerechter Gesellschaftsmodelle profilieren. Gleichzeitig können die Zweifler mit einem Verweis auf die übergeordnete Stellung der Werte und Ideen als unsozial diskreditiert werden.
Kurt Schildknecht in der WeWo40.10, Seite 22.

Samstag, 22. Mai 2010

In der Kürze liegt die Würze

Heutige Journalisten sind geschwätzig, emotionell und anspruchslos. Der Economist schreibt kurz, kühl und kompetent.
Konzept des erfolgreichen Economist:
Es orientiert sich am eiligen, intelligenten Leser. Die Artikel sind auch bei komplexen Themen kurz bis sehr kurz. Die Texte sind schnörkellos. Stilistische Eleganz ist verpönt. Fotos gelten als unnötig.
Kurt W. Zimmermann in der WeWo19.10, Seite 27.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Holocaustgedenktag

Der Holocaust als solcher ist eine jüdische Erfindung. Man könnte genauso gut einen Gedenktag schaffen für die zahlreichen Opfer des Kommunismus, unter dem Katholiken und Christen verfolgt worden sind.
Bischof Tadeusz Pieronek auf pontifex.roma.it
Das Thema ist seit jeher dermassen emotionalisiert und überwacht, dass man gar nicht erst versucht zu verstehen, was er gemeint haben könnte. Dabei ist es offensichtlich, dass er von einem Gedenktag spricht.
Der Holocaust werde von Israel häufig als «Propaganda-Waffe» eingesetzt, wird Pieronek weiter zitiert: «Die Juden haben eine gute Presse, weil sie von mächtigen Geldgebern in den Vereinigten Staaten unterstützt werden.» Dies führe zu «einer Art Arroganz», die er nicht hinnehmen könne, so der Bischof weiter. Scharf kritisierte er die Politik Israels gegenüber den Palästinensern, «die wie Tiere behandelt werden». Man solle auch für sie einen Gedenktag schaffen, forderte Tadeusz Pieronek weiter.
Sein Demento:
Er habe keinesfalls den Holocaust leugnen wollen. Die Bezeichnung Schoah für diese Tragödie sei von den Juden erfunden worden, versuchte Pieronek klarzustellen. Ohne Zweifel seien in den Konzentrationslagern mehrheitlich Juden ermordet worden. Auf der Liste habe es aber auch Zigeuner, Polen, Italiener und Katholiken gegeben. Also solle man diese Tragödie «nicht im Namen der Propaganda stehlen», meinte der Bischof.
pbl auf 20min
Wäre diese ganze Aufregung auch eingetroffen, wenn er explizit immer von "Holocaust-Gedenktag" und nicht nur von "Holocaust" gesprochen hätte? Wahrscheinlich ja. Verstösst es folglich gegen die Antirassismusstrafnorm, wenn man der Meinung ist, dass die penetrante Inszenierung des jährlichen Gedenktags zum Holocaust einer Minderheit dient, sich u.a. abermals als ewige Opfer ins Ramenlicht zu stellen und uneingeschränktes Mitleid zu fordern?

PS: Die Worte der geladenen israelischen Gäste (nie vergessen, nie wiederholen, Humanität über alles, etc.) sind für Millionen von Palästinenser im Gazastreifen blanker Hohn.

Samstag, 26. Dezember 2009

Political Correctness verhindert Problemlösung

Verbreitete Ängste lassen sich nicht durch eine sogenannte Political Correctness, eine mit der Meinungsäusserungsfreiheit unvereinbare gesellschaftliche Zensur, die von einer volksfremden politischen Elite und einer von wem auch immer gesteuerten Medienindustrie bestimmt wird, unterdrücken.
Martin Schubarth, SP, ehemaliger Bundesrichter, in der WW49.09, Seite 11.

Donnerstag, 16. Juli 2009

(ehemals) linker Blick

Frank A. Meyer entschied die letzten zehn Jahre über die Blattline des Blicks. Jetzt ist sein Kumpane Weissberg weg und das Blatt schwenkt auf reinen Boulvard um:

In den letzten zehn Jahren fuhr deshalb der Blick als einige Boulvardzeitung der Welt enie dezidiert sozialistische Linie. Erbittertes Blocher-Bashing und Manager-Bashin ergänzten sich mit einer hymnischen Anbetung der EU und jeder Form von Umverteilung. Besonders links gebärdeten sich Blick und Sonntagsblick nach 2002, als Weissberg Chef des Zeitungsbereichs wurde.
Kurt W. Zimmermann in der WW28.09, Seite 19.

Dienstag, 14. Juli 2009

Berlusconis Mediendiktatur

Ich habe die höchste Popularitätsrate aller westlichen Staatschefs.
Silvio Berlusconi

Nur die beiden grossen politischen Tageszeitungen des Landes, der bürgerliche Corriere della Sera und die linksliberale Repubblica, enthüllen laufend die Peinlichkeiten des Sultans Berlusconi. Sie erreichen zusammen kaum 1,3 Millionen Auflage. 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung lesen gar keine Zeitung oder höchstens die Gazzetta dello Sport. Der Romancier Umberto Eco, der auch ein Medienexperte ist, sah es voraus: «Wenn es heute eine Diktatur gibt, dann ist es eine mediale und keine politische . . . Das Problem ist die Kontrolle über das Fernsehen; die Zeitungen können sagen, was sie wollen.»
Peter Hartmann in der WW27.09

Sonntag, 24. Mai 2009

Verdummung, im TV wie in der Politik

Wir sind doch eine Demokratie. Die Leute können eine Regierung wählen, die sie wollen. Warum sollte man ihnen dann nicht erlauben, ihr Fernsehprogramm auszuwählen?
Helmut Thoma, RTL, im Interview mit Andreas Kunz in der WW19.09, Seite 56.
Weil dies zu einer Verdummung des Volkes führt. Es handelt sich um denselben Grund, weshalb die Demokratie letzten Endes dekadent und dem Untergang geweiht ist: Das Volk wird immer dummer und sollte deswegen immer weniger in den politischen Entscheidungsprozess eingebunden werden. Da RTL auf dem Verdummungszug aufgesprungen ist, hilft es der Verdummung zur weiteren Verbreitung.

Donnerstag, 15. Januar 2009

"ausgewogene Berichterstattung" gefordert

Man sieht täglich, wie die westliche Medienlandschaft sich aus Angst um ihren Ruf und vor möglichen rechtlichen Konsequenzen bemüht, ein "ausgeglichenes" Bild der israelischen Offensive im Gazastreifen darzustellen. In einer dieser "ausgeglichenen Gegenüberstellungen" in NEWS war ein Bild von einer jüdischen Frau welche weggetragen wird: keine Verletzungen, kein Blut sichtbar, vielleicht lied sie unter "Stress" o.ä. auf der anderen Seite sieht man ein kleines Kind vor einem zerbombten Häuserblock.

Auf Facebook (Gründer Zuckerberg (sic!)), kann man seinen Status spenden. Dann wird angezeigt, wie viele Quassam-Raketen heute bereits auf Israel abgeschossen wurden.

Bei aller versuchten Objektivität - sie ist lächerlich: Die Sitation ist eindeutig: 10 tote Israeli, 1000 tote Palästinänser das braucht keine weiteren Erwägungen, wer der momentane Aggressor sein könnte.

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Ehud Olmert brüstet sich in der AP damit, dass ein Telephon von ihm genüge, damit Bush Rice ein Nein, anstelle eines Ja zu einer UNO-Resulution gegen Israel aufdiktiert. (.ch vom 14.1.09, Seite 6). Die Besorgnis über den Einfluss der jüdischen Lobby auf die einzige verbliebene Supermacht darf also weiter bestehen bleiben.

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An einer anti-israelischen Demonstration in Duisburg, hängte die Polizei eine israelische Fahne ab, welche an der Demo-Passage lag (Provokation). Der Zentralrat der Juden spricht von deutscher Parteinahme, Stöhlker sieht in der Israel-Fahne der neue Gessler-Hut des Westens. Ich erspare mir mal meine Parteinahme...

Dienstag, 9. Dezember 2008

gjk in ch

Obwohl nur 18 000 Menschen zählend, sind die Schweizer Juden eine Macht, die zu unterschätzen leichtfertig ist.
Klaus J. Stöhlker über das buy-out von tachles durch Yves Kugelmann

Montag, 24. November 2008

Achmadinedschads Vorbehalte gegenüber Zionisten

Achmadinedschad sprach vor der UNO-Vollversammlung:
Auf der einen Seite, belehrte er die Delegierten aus aller Welt, stünden «die Würde, die Integrität und die Rechte der amerikanischen und europäischen Völker» und auf der anderen Seite deren ewiger Feind: «die kleine, aber hinterlistige Zahl von Leuten namens Zionisten».
Obwohl sie nur eine unbedeutende Minderheit seien, «beherrschen sie in einer tückischen, komplexen und verstohlenen Art und Weise einen wichtigen Teil der finanziellen Zentren sowie der politischen Entscheidungszentren einiger europäischer Länder und der USA». Zionistische Juden seien weltweit derart einflussreich, dass selbst «einige Präsidentschafts- oder Ministerpräsidentschaftskandidaten gezwungen seien, diese Leute zu besuchen, an ihren Zusammenkünften teilzunehmen und ihnen Treue zu schwören, um finanzielle und mediale Unterstützung zu erhalten».
Doch auch «die grossen Völker Amerikas und verschiedene Nationen in Europa» seien im jüdischen Griff: Sie «müssen einer kleinen Zahl habgieriger und aggressiver Leute gehorchen. Obwohl sie es nicht wollen, überlassen diese Nationen ihre Würde und ihre Ressourcen den Verbrechen des zionistischen Netzwerks.»
Matthias Küntzel in der WW40.08, Seite 19.
Danach ging er noch zu Larry King und gab der New York Times ein Interview.