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Mittwoch, 21. September 2011

Mannzipation

Neue Rolle finden - Der alte Ernährer, der sich zu Tode «chrampft» und bei einer Scheidung über den Tisch gezogen wird, hat ausgedient.

[Die Emanzipation] hat den Bogen überspannt. Heute sitzt der Mann mitunter wie das Kaninchen vor der Schlange, ja, kniet demütig vor den Frauen und hat seine physische, psychische und sexuelle Kraft eingebüsst.

Wir Männer müssen uns offen und selbstbewusst fragen, wie wir uns einerseits gegen das Geschäft, andererseits gegen unsere Partnerinnen abgrenzen und – ganz wichtig – welchen Platz wir uns als Individuen herausnehmen wollen. Ich hege den Verdacht, dass die Männer in den letzten Jahrzehnten einen Grossteil an wichtiger und guter Selbstliebe verloren haben, im Bestreben, den Frauen alles recht zu machen. Sie sind nicht mehr im Lot.

Marco Caimi, Männerarzt, im Interview von Barbara Lukesch im Tages-Anzeiger vom 17.09.2011, Seite 14.

Dienstag, 7. September 2010

US- vs. Irak-Kultur

Doch zwischen Amerikanern und Irakern liegen Welten: Erstere sind gerne hemdsärmelig, in jedem Fall aber ergebnisorientiert. Letztere haben ein orientalisches Zeitverständnis und sitzen Probleme lieber aus, als sie anzugehen.

Ob die Amerikaner diese aufbringen werden, ist fraglich. Denn in Washington und Bagdad gehen die Uhren anders. Jenseits des Atlantiks denkt man in Wahlzyklen, an Euphrat und Tigris in Jahrzehnten und Jahrhunderten.
Inga Rogg in der NZZaS vom 5.9.2010, Seite 7.
Darf man nun sagen, welches Verhalten man besser findet oder ist das durch die Anti-Rassismus-Strafnorm verboten?

Mittwoch, 6. Januar 2010

Frauen: "zu aufwändig"?

Der legendäre Gründer der Jesuiten Ignatius von Loyola hat den seinen geraten, keine Frauen zu betreuen, da "dies zu aufwändig sei".
In Anlehnung an Markus Somm in der WeWo44.09, Seite 18.

Donnerstag, 13. August 2009

Wunsch moderner Frauen: Mutter und Topmanagerin

Alles in ihnen [den modernen Frauen] drängt danach, ihre Fähigkeiten in anderen Berufsbereichen einzubringen, sie möchten Aufgaben übernehmen, wo sie Verantwortung für die Gestaltung in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur tragen! Sie möchten dort ihre Kompetenzen einsetzen, wo sie auch etwas zu bieten haben! Aber sie wünschen sich gleichzeitig auch eine Familie mit Kindern. Was ist daran so verwerflich?
Julia Onken in der WW30.09, Seite 12f.
Nichts ist daran verwerflich. Frau darf sich beides wünschen. Wenn man davon ausgeht, dass Mutter ein 150% Job ist und im höchsten Kader etwas mehr gearbeitet wird als 42 Stunden die Woche, dann wird’s dann etwas knapp mit der verfügbaren Zeit. Aber niemand verlangt, dass Wünsche auch realistisch sein müssen.