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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Gender Stereotypen


Mann
Mit seiner Aggressivität gefährdet er das Zusammenleben, zettelt Kriege an, errichtet gläserne Decken gegen den beruflichen Aufstieg von Frauen, verwüstet die Umwelt und liefert sich von morgens bis abends Weitpinkelwettbewerbe, etc.

Frau
Sozial komptetenter, teamfähiger, empathischer, emotional intelligenter, nachhaltig
Michael Klonovsky in der WeWo38.11, Seite 46f.

Donnerstag, 10. Februar 2011

geschlechsneutral? wtf!

Wenn ich mit den Kindern Spital spiele, muss ich aufpassen, meiner Tochter nicht die Rolle der Krankenschwester zuzuweisen, sondern jene des Arztes, und meinem Sohn die Pflegearbeit! Sich geschlechtsneutral zu verhalten, ist harte Arbeit. Sie geschieht nicht von alleine.
Sandrine Devillard, Senoior-Partnerin bei McKinsey (80%-Pensum) im Interview von Charlotte Jacquemart und Gabriela Weiss in der NZZaS vom 6.2.2011, Seite 40.

Samstag, 6. November 2010

Clash der Geschlechter

Walter Hollstein, Männern fällt es schwer, sich von ihrer traditionellen Rolle als Ernährer zu emanzipieren. Warum?

Weil man 40 Jahre nur Mädchen- und Frauenpolitik gemacht und dabei die Buben und Männer vernachlässigt hat. Während Frauen ihre Rolle neu definiert haben, sind Männer stehengeblieben. Darum trifft jetzt eine Generation von modernen Frauen auf traditionelle Männer. 80 Prozent der Mädchen wollen heute Karriere machen und mit einem partnerschaftlichen Mann eine Familie gründen, während sich bloss 25 Prozent der jungen Männer vorstellen können, mit einer emanzipierten Frau zusammen zu sein.

Klingt ja nicht gerade rosig.

Nein. Es muss zum Clash der Geschlechter kommen. Die Trennungs- und Scheidungsraten sprechen ja heute schon für sich. Die Problematik wird sich in Zukunft aber noch weiter verschärfen.

Was nun?

Es muss dringend Buben- und Männerförderung betrieben werden, damit Männer aus ihrer Identitätskrise herausfinden und ihre Angst abbauen.

Angst wovor?

Abgeschafft zu werden, nicht mehr gebraucht. Die Mehrheit der Studienabgängerinnen sind Frauen, sie sind auf dem Arbeitsmarkt erfolgreicher und brauchen Männer dank Samenbanken ja nicht einmal mehr zur Familiengründung. Das verstört und verunsichert. Und je grösser die Angst, desto mehr klammert man sich an traditionellen Rollen fest.

Walter Hollstein im Interview von Carole Koch in der NZZaS vom 31.10.2010, Seite 77ff.

Montag, 27. August 2007

Politik, Geschlecht und Quoten

60.2 Prozent der Schweizer sind laut einer repräsentativen Isopublic-Umfrage bei 1029 Personen an Politik interessiert. Grosse Unterschiede gibt es zwischen den sozialen Schichten: 82.5% der Gutsituierten bezeichneten sich als interessiert oder sehr interessiert. Bei den weniger Begüterten lag der Anteil bei 48.2%. Nach wie vor scheint Politik eher Männersache zu sein. 65.8% der Männer und nur 54.6% der Frauen gaben an, interessiert oder sehr interessiert zu sein. 71.2% der Befragten glauben, durch Abstimmen und Wählen Einfluss auf die Politik nehmen zu können.
Aus 20min vom 20.08.2007, Seite 6.
Also, nichts da mit den "urbanen, jungen Frauen", wie sie die CVP fokussiert. Der "weisse, heterosexuelle Mann bleibt die Körnung der Schöpfung" (Sibylle Berg in der NZZaS vom 26.08.2007) :-P.
Das Absurdeste an der Quotendiskussion wurde mir erst kürzlich bewusst: Man will Frauen durch Quoten in Ämter hieven, wo Qualifiziertere den Vorrang geniessen würden, obwohl es mehr Frauen als Männer gibt!