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Montag, 28. März 2011

Frisierte Zahl der Bettgefährten

Hierbei stellt sich heraus, dass rund ein Drittel der befragten Cosmopolitan-Leserinnen gegenüber ihren Partnern die Zahl ihrer Bettgefährten nach unten frisiert. Von Frau zu Frau allerdings wird die echte Zahl genannt, unter Freundinnen ist ein hoher Sex-Score durchaus eine Auszeichnung und schafft zusätzliche Befriedigung.

Dahinter steht – auch bei Frauen – die Annahme, die Zahl der Sexpartner spiegle den eigenen Marktwert wider.

Die Schweizerinnen und Schweizer sind mit rund elf Koitus-Partnern überdurchschnittlich paarungsaktiv, die tiefsten Zahlen findet man in asiatischen Ländern Weise wie Vietnam (3,2 Partner), China (3,2) oder Indien (3)
clack

Dienstag, 15. Juni 2010

Vergewaltigungen in der Schweiz

  • jährlich 1'200 Bitten um Hilfe bei einer Beratungsstelle nach einem Sexualdelikt
  • 600 Anzeigen
  • 120 Verurteilungen.
  • 80% der Opfer und Täter kennen sich
  • über 40 % der vergewaltigten Frauen sind Opfer ihres (Ex-)Partners
  • Falsche Anschuldigungen: 6-10% aller Vergewaltigungsvorwürfe (gemäss verschiedenen Studien).
Dass es nach Vergewaltigungen Gedächtnislücken gibt, ist keine Seltenheit. «Manche Frauen verfügen nach der Tat nur noch über fragmentierte Erinnerungen», sagt Bea Rüegg, Sozialarbeiterin bei der Beratungsstelle für Frauen gegen sexuelle Gewalt. (...) «Da ist es sehr schwierig, die Geschichte im Nachhinein exakt zu erzählen. Es kommt vor, dass ganze Sequenzen weg sind, nicht erinnerbar.»

Selbst wenn die Polizei dabei beispielsweise Sperma des Täters, Hautpartikel, Haare, sein DNA-Profil sicherstellen kann, sind diese Spuren manchmal nur Indizien, nicht Beweise. «Wenn sich die Frau nicht heftig zur Wehr setzt, was durchaus ein kluges Verhalten sein kann, kommt es nicht immer zu Verletzungen, die als Beweise hinzugezogen werden können», sagt der Basler Rechtsmediziner und forensische Psychiater Volker Dittmann. Da die Täter oft zugäben, mit dem Opfer Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, sei es selbst mit Spuren schwierig zu beweisen, dass das Opfer nicht freiwillig mitgemacht habe.
Christine Brand in der NZZaS vom 13.06.2010, Seite 22f

Dass wir mit krassen Lügen konfrontiert werden, ist eher selten. Oft handelt es sich bei falschen Beschuldigungen um eine subjektive Wahrnehmung: Die Frauen glauben wirklich, dass sie vergewaltigt wurden. (...) Oft gibt der Täter zu, dass es zum Geschlechtsverkehr kam - nur sagt er, sie habe freiwillig mitgemacht. Darum ist die Hauptfrage meist nicht, ob es zum Sex gekommen ist, sondern ob Gewalt im Spiel war.
Volker Dittmann im Interview mit Christine Brand in der NZZaS vom 13.06.2010, Seite 22f

Mittwoch, 26. Mai 2010

Pakistanischer Ehrenmörder

Was die Schweiz Scheragha R. entgegen brachte:
  • Asyl (1985), trotz einer Lüge des Grundes (afghanischer Kriegsflüchtling)
  • eine Härtefall-Bewilligung "aus humanitären Gründen", als er seinen Asylgrund auf Kriegsdientsverweigerer wechselte (1992 holte er seine Familie in Pakistan ab ohne als Kriegsdienstverweigerer verhaftet zu werden).
  • Aufenthaltsbewilligungen für seine Familie
  • er stand nie wirklich auf eigenen Füssen, lebte immer wieder von Sozialhilfe, Arbeitslosen- und Stiftungsgeldern
  • finanzielle Zulagen der Zürcher Sozialhilfe für seine sechsköpfige Familie
  • ein muslimischer Familienbegleiter der die Familie intensiv sozialpädagogisch betreut
Was er der Schweiz bringt:
  • Lügen
  • Kosten
  • Analphabetismus
  • ungenügende Sprachkenntnisse auch nach 25 Jahren
  • einen brutalen Axt-Mord an seiner 16-jährigen Tochter
In Anlehnung an Andreas Kunz in der WeWo20.10, Seite 18.

Montag, 22. Dezember 2008

Fröschs Glaubwürdigkeit

Eins Stunde vor der Wahl beteuerte Therese Frösch, Grüne, dass die Grünen geschlossen für ihren Kandidaten Luc Recordon wählen werden. Er erhielt keine einzige Stimme.
Danach bestritt sie, gelogen zu haben. Das sei höchstens ein "Lügelen" gewesen, ein unübersetzbarer dialektaler Diminutiv, nur verständlich in ihrem eigenen Idiom, dem Politikerdeutsch.
Lukas Bärfuss in der ZEIT vom 17.12.08, Seite 15.