Die UEFA wird mit 180 Mio. CHF aus der Staatskasse unterstützt, budgetiert einen Gewinn von 1,1 Mrd. CHF und bezahlt keine Steuern, aufgrund ihrer gemeinnützigen Konstitution.
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Montag, 5. Mai 2008
Mittwoch, 30. April 2008
SRG stark verkleinern!
Die SRG erhöht die Gebühren und schreibt trotzdem noch rote Zahlen (nachrichten.ch). Zu einem Grossteil für dieses Defizit verantwortlich gemacht werden die Übertragungsgebühren der UEFA Euro08, welche ihrerseits bereits durch 200 Mio. CHF vom Bund unterstützt wird und einen Gewinn von 1'000 Mio. CHF plant. Dass das Geschäftsgebarden der UEFA unhaltbar und Betrug am Bürger ist, ist wohl offensichtlich. Aber auch das Schelten der Bürger über die Billag ist mir das gebotene Programm der SRG nicht wert. Statt ihre Ausgaben drastisch zu senken, fordert die SRG noch mehr Gebühreneinnahmen!
Dienstag, 1. April 2008
"wohltätige" Uefa
Einnahmen Uefa an der EM08 (in Mio. CHF):
Wäre die Uefa wirklich wohltätig, gäbe es an der ganzen EM Freibier. Wahrscheinlich wird aber eh nicht für eine Milliarde gesoffen, also hätten Sie - wohl auch ohne Staatssubventionen - immer noch einen unverschämt hohen Gewinn.
Medienrechte: 1'250Sie brauchen aber bei weitem nicht soviele Mittel um die EM durchführen zu können. Denn letztes Jahr wurde bereits etwa eine Milliarde an flüssigen Mitteln angehäuft. Weiter verfügt die Uefa über 350 Mio. Finanzanlagen und der "Prunkpalast am Genfersee" ist bereits auf 0 abgeschrieben. Es ist also Geld vorhanden bis zum Abwinken.
Sponsoring and Merchandising: 400
Billetverkäufe an Unternehmen: 180
Billetverkäufe an Private: 140
+div.____________________
budgetierte Einnahmen: 2'200 Mio. CHF
Der wohltätige Uefa-Verein rechnet mit einem Gewinn von mehr als einer Milliarde.Und trotzdem soll der Schweizer Staat nochmals 200 Mio. an die Uefa bezahlen?! Als ob 800 Mio. Gewinn nicht genug wären. Die Uefa kann dies fordern, aufgrund der zu starken Verhandlungsmacht. Doch es bringt der Schweiz nicht wirklich etwas:
- volkswirtschaftlicher Zusatznutzen: unter dem Strich =0, weil diese Ausgaben andere verdrängen.
- Verkehrs- und Stadioninfrastruktur: Stadien werden in Zukunft zu gross sein
- Bekanntheitsgrad: In welchen belgischen und holländischen Städten fand im Jahre 2000 die Euro statt? Weiss niemand mehr.
Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass einmalige Grossanlässe volkswirtschaftlich keine messbaren Spuren hinterlassen.Na super! Ich hasse die Uefa - und die Zickereien um den Markenschutz macht sie gerade doppelt unsympathisch. Meine Schlussfolgerung: Ich bin froh, dass ich in dieser Zeit gerade Prüfungen habe. Ich versuche so wenig Uefa-Bier wie möglich zu trinken und werde mich grösstenteils selbst verpflegen.
Silvio Borner in der WW12.08, Seite 18.
Wäre die Uefa wirklich wohltätig, gäbe es an der ganzen EM Freibier. Wahrscheinlich wird aber eh nicht für eine Milliarde gesoffen, also hätten Sie - wohl auch ohne Staatssubventionen - immer noch einen unverschämt hohen Gewinn.
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