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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Parasitäre Umverteilung bei SRG/SRF


Der weitaus grösste Teil des SRG-Umsatzes von rund 1,7 Milliarden wird in der Deutschschweiz erwirtschaftet, mit deren Werbung und Gebühren. Damit werden die zwei anderen Landessender subventioniert. Sie müssen hoch subventioniert werden, weil die Wertschweizer und die Tessiner mit zu viel Personalaufwand zu viele Sendungen auf zu vielen Sendeketten produzieren. 
Seit 1970 hatte die SRG sieben Präsidenten und sechs Generaldirektoren. Elf der dreizehn Gewählten waren Westschweizer oder Tessiner. Das macht 84,6%. 
In der Biologie spricht man bei diesem System von einem Wirt und seinen Parasiten. Weil wir nicht in der Biologie, sondern der Politik sind, nennt man das Service public, Kohäsion der Landesteile und Zusammenhalt der Sprachgruppen.Kurt W. Zimmermann in der WeWo39.11, Seite 23.

Mittwoch, 30. April 2008

SRG stark verkleinern!

Die SRG erhöht die Gebühren und schreibt trotzdem noch rote Zahlen (nachrichten.ch). Zu einem Grossteil für dieses Defizit verantwortlich gemacht werden die Übertragungsgebühren der UEFA Euro08, welche ihrerseits bereits durch 200 Mio. CHF vom Bund unterstützt wird und einen Gewinn von 1'000 Mio. CHF plant. Dass das Geschäftsgebarden der UEFA unhaltbar und Betrug am Bürger ist, ist wohl offensichtlich. Aber auch das Schelten der Bürger über die Billag ist mir das gebotene Programm der SRG nicht wert. Statt ihre Ausgaben drastisch zu senken, fordert die SRG noch mehr Gebühreneinnahmen!

Freitag, 4. April 2008

Giù le mani!

Hände weg vom Tessin, fordern die Demonstranten in Bellinzona. Das wäre eine gute Idee, findet auch Urs Paul Engeler in der WW14.08, Seite 9. Es würde die Schweiz wesentlich günstiger kommen.

Die künstliche Ernährung des Tessins sieht man besonders gut bei der SRG. Die Tessiner machen 4.38 Prozent der Schweizer Bevölkerung aus und bekommen 22.6 Prozent des SRG-Budgets. Die zweithöchste Arbeitslosenquote bestätigt weiter den überdurchschnittlichen Profit, den die Tessiner der Eidgenossenschaft abringen.

Um was geht es aktuell: Um 126 Stellen. Das sind Peanuts!
Streik erst macht müde News zur Show.

Streiks haben, was Medien lieben. Sie bieten Action, bärtige Trotzkisten mit geballten Fäusten, Sprechchöre und proletarischen Schweissgeruch - kurzum: Romantik pur.

Streiks wollen den Fortschritt verhindern, weil der Fortschritt den Einzelnen zu Veränderungen zwingt.
Kurt W. Zimmermann in der WW14.08, Seite 25.

Freitag, 4. Januar 2008

keine Billag mehr!

Das ist schon seit 2002 eine Forderung von mir. Sämtliche flächendeckende Staatsaufgaben werden über die Steuer finanziert, nur eine nicht: TV- und Radio. Dies wird mit der Annahme verteidigt, dass nicht jederman einen TV oder einen Radio hat. Diese Frage ist im Zeitalter von Internet und streaming-video nicht mehr aktuell. Trotzdem wird die Billag nicht abgeschafft.
Was bewirken Gebührensenkungen bei der SRG? Massenentlassungen vorab in der Westschweiz und dem Tessin und somit in den politischen Wachstumsmärkten der SVP. Und dies ausgerechnet in der nächsten Rezession.
Peter Bodenmann in der Weltwoche 1.08, Seite 17
Aha, jetzt weiss ichs. Schade, dann wird auch in den nächsten Jahren nichts mit dem Ende der Billag. Scheiss Billag!

Freitag, 28. September 2007

SRG Corporate Gouvernance

"Die SRG ist eine Verwaltung mit angehängtem Fernsehen."
vergleichbar mit anderen Unternehmen im Umfeld des Bundes?
So muss die SRG im Gegensatz zu anderen genannten Unternehmen nur einen Bruchteil der Einnahmen selbst erwirtschaften. Der dominierende Teil wird als Kryptosteuern zwangsmässig eingezogen. (...) Die SRG ist nicht einmal ein richtiges Unternehmen, sondern ein Verein, der sich vom Bundesrat periodisch die Gebühren erhöhen lässt.
Roger Schawinski in der Weltwoche 39.07, Seite 9.