Bis 2030 gehen der Bundesrat und wir davon aus, das man über 100 Milliarden Franken ausgeben muss, um die Energiewende herbeizuführen. Mit Atomstrom wären wir mit Investititonen von 35 Milliarden auf der sicheren Seite. Das sagte auch der Bundesrat.
Bei einem Stromausfall von 4 bis 5 Stunden kommt der volkswirtschaftliche Verlust dem Preis eines Kernkraftwerks gleich: Das sind 7 bis 8 Milliarden Franken. Bei 12 Stunden kämen wir auf den Preis der Neat.
Hans Schweickardt, VRP und CEO von Alpiq im Interview von Alex Hämmerli in 20min vom 18.01.2012, Seite 14.
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Mittwoch, 18. Januar 2012
Kosten der Energiewende vs. AKW
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Mittwoch, 25. Mai 2011
Energieverteuerung schadet der Wirtschaft und damit der Schweiz
Die Qualität der parlamentarischen Arbeit nimmt fortwährend ab (...) Der Fahrlässigkeit die Krone aufgesetzt hat aber der Ständerat mit seinem Entscheid, die CO2-Emissionen um 20 Prozent bis 2020 zu reduzieren, und zwar ohne Kompensationen im Ausland. Wie eine massive Energieverteuerung in einer exportlastigen Volkswirtschaft netto Arbeitsplätze schaffen soll, ist für einen Ökonomen, der in Zusammenhängen denkt, absolut schleierhaft. Natürlich schaffen Haussanierungen, Solarinstallationen oder Windradproduktionen direkt zusätzliche Arbeit. Aber die massive Verteuerung des Produktionsfaktors Energie vernichtet indirekt mehr Arbeitsplätze anderswo. Stellen wir uns nur vor, was mit unseren Tankstellen geschieht, wenn Benzin und Diesel in den umliegenden Ländern deutlich billiger werden als bei uns. Energieintensive Bereiche werden allenfalls ins Ausland verlagert oder schrumpfen sich zu Hause krank. Wenn wir billige Energie durch teure Arbeit ersetzen, dann sinken Produktivität und Einkommen.
Silvio Borner in der WeWo11/11, Seite 20.
Samstag, 11. September 2010
Optimismus - Weltentwicklung
Ich zitiere in meinem Buch den englischen Politiker und Historiker
Thomas B. Macaulay, der schon Mitte des 19. Jahrhunderts eine Frage
stellte, auf welche die Schwarzmaler aller Zeiten keine Antwort haben:
Warum sehen wir, wenn wir zurückblicken, nichts ausser Fortschritt und
Verbesserungen, erwarten aber von der Zukunft immer nur den
Niedergang?
Ein enormer Fortschritt. In seinem berühmten Buch «Die
Überflussgesellschaft» erklärte der Ökonom J. K. Galbraith deshalb
schon 1958, dass der Wohlstand seinen Höhepunkt erreicht habe und dass
nun viele überflüssige Güter produziert würden, die den Konsumenten
nur durch verführerische Werbung angedreht werden können.
Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer.
Ridley: Das ist falsch. Schlicht falsch! Das ist einer dieser
Glaubenssätze der Pessimisten, und er stimmt einfach nicht. Richtig
ist: Die Reichen werden reicher, die Armen aber auch. Und zwar sehr
viel schneller als die Reichen. Der Konsum der Armen in den
Entwicklungsländern ist zwischen 1980 und 2000 doppelt so schnell
gewachsen wie im Weltdurchschnitt.
Nach Schätzungen der Uno ist die Armut in der Welt in den letzten
fünfzig Jahren stärker zurückgegangen als in den davorgehenden fünf
Jahrhunderten. Ich finde das ziemlich beeindruckend.
Den Höhepunkt werden wir laut Uno im Jahr 2075 mit 9,2 Milliarden
erreichen, danach wird die Weltbevölkerung stagnieren oder
zurückgehen.
Seit 1900 sind die landwirtschaftlichen Erträge um 600 Prozent
gestiegen — die gesamten Agrarflächen aber nur um 30 Prozent. Um 9
Milliarden Leute zu ernähren, braucht es natürlich eine ganze Reihe
von Massnahmen: eine Verdoppelung der landwirtschaftlichen Produktion
in Afrika mithilfe eines markant erhöhten Einsatzes von Düngemitteln;
die Umstellung auf zweifache Ernten pro Jahr in vielen tropischen
Ländern; die Einführung der Tropfbewässerung in Asien und Amerika; die
Verwendung von genetisch modifiziertem Saatgut überall in der Welt;
Rinder müssen vermehrt mit Soja statt mit Getreide gefüttert werden;
mehr Hühner, Fische und Schweine, weniger Rinder und Schafe, denn
Erstere verwandeln Getreide dreimal so effizient in Fleisch wie
Letztere. Und einen dynamisierten globalen Handel mit
landwirtschaftlichen Produkten, damit jeder das tut, was er am besten
kann.
Aber das sind eben Wenn-dann-Sätze. Es wird eben nicht so bleiben, wie
es heute ist. Die Menschheit hat eben noch nie einfach «so
weitergemacht wie heute», sonst wäre sie schon lange untergegangen.
Der Denkfehler der Pessimisten ist, dass sie die Zukunft einfach als
eine vergrösserte Version der Gegenwart betrachten. So war es nie, so
wird es nie sein
Muss die Erste Welt ihre Hilfe für Afrika intensivieren?
Ridley: Nein. Entscheidend wird sein, dass der Kontinent sich selbst
befreit. Entwicklungshilfe kann jeweils ein paar Platzwunden heilen,
aber funktionierende Volkswirtschaften kann man nicht von aussen
planen, sie müssen von innen wachsen.
Wie also bringt man den Handel zum Blühen? Eine grosse Hilfe für die
afrikanische Landwirtschaft wäre, wenn Europa und Amerika ihre
Handelsbeschränkungen und Schutzzölle aufheben würden.
Guido Mngels interviewt Matt Ridley zu seinem Buch «The Rational Optimist —
How Prosperity Evolves»,HarperCollins Publishers 2010 im Tagi-Magi vom 10.7.10.
Thomas B. Macaulay, der schon Mitte des 19. Jahrhunderts eine Frage
stellte, auf welche die Schwarzmaler aller Zeiten keine Antwort haben:
Warum sehen wir, wenn wir zurückblicken, nichts ausser Fortschritt und
Verbesserungen, erwarten aber von der Zukunft immer nur den
Niedergang?
Ein enormer Fortschritt. In seinem berühmten Buch «Die
Überflussgesellschaft» erklärte der Ökonom J. K. Galbraith deshalb
schon 1958, dass der Wohlstand seinen Höhepunkt erreicht habe und dass
nun viele überflüssige Güter produziert würden, die den Konsumenten
nur durch verführerische Werbung angedreht werden können.
Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer.
Ridley: Das ist falsch. Schlicht falsch! Das ist einer dieser
Glaubenssätze der Pessimisten, und er stimmt einfach nicht. Richtig
ist: Die Reichen werden reicher, die Armen aber auch. Und zwar sehr
viel schneller als die Reichen. Der Konsum der Armen in den
Entwicklungsländern ist zwischen 1980 und 2000 doppelt so schnell
gewachsen wie im Weltdurchschnitt.
Nach Schätzungen der Uno ist die Armut in der Welt in den letzten
fünfzig Jahren stärker zurückgegangen als in den davorgehenden fünf
Jahrhunderten. Ich finde das ziemlich beeindruckend.
Den Höhepunkt werden wir laut Uno im Jahr 2075 mit 9,2 Milliarden
erreichen, danach wird die Weltbevölkerung stagnieren oder
zurückgehen.
Seit 1900 sind die landwirtschaftlichen Erträge um 600 Prozent
gestiegen — die gesamten Agrarflächen aber nur um 30 Prozent. Um 9
Milliarden Leute zu ernähren, braucht es natürlich eine ganze Reihe
von Massnahmen: eine Verdoppelung der landwirtschaftlichen Produktion
in Afrika mithilfe eines markant erhöhten Einsatzes von Düngemitteln;
die Umstellung auf zweifache Ernten pro Jahr in vielen tropischen
Ländern; die Einführung der Tropfbewässerung in Asien und Amerika; die
Verwendung von genetisch modifiziertem Saatgut überall in der Welt;
Rinder müssen vermehrt mit Soja statt mit Getreide gefüttert werden;
mehr Hühner, Fische und Schweine, weniger Rinder und Schafe, denn
Erstere verwandeln Getreide dreimal so effizient in Fleisch wie
Letztere. Und einen dynamisierten globalen Handel mit
landwirtschaftlichen Produkten, damit jeder das tut, was er am besten
kann.
Aber das sind eben Wenn-dann-Sätze. Es wird eben nicht so bleiben, wie
es heute ist. Die Menschheit hat eben noch nie einfach «so
weitergemacht wie heute», sonst wäre sie schon lange untergegangen.
Der Denkfehler der Pessimisten ist, dass sie die Zukunft einfach als
eine vergrösserte Version der Gegenwart betrachten. So war es nie, so
wird es nie sein
Muss die Erste Welt ihre Hilfe für Afrika intensivieren?
Ridley: Nein. Entscheidend wird sein, dass der Kontinent sich selbst
befreit. Entwicklungshilfe kann jeweils ein paar Platzwunden heilen,
aber funktionierende Volkswirtschaften kann man nicht von aussen
planen, sie müssen von innen wachsen.
Wie also bringt man den Handel zum Blühen? Eine grosse Hilfe für die
afrikanische Landwirtschaft wäre, wenn Europa und Amerika ihre
Handelsbeschränkungen und Schutzzölle aufheben würden.
Guido Mngels interviewt Matt Ridley zu seinem Buch «The Rational Optimist —
How Prosperity Evolves»,HarperCollins Publishers 2010 im Tagi-Magi vom 10.7.10.
Samstag, 14. November 2009
untaugliche Sozialdemokratie
Könnte man nicht mit guter Planung die Volkswirtschaft zu einem sicheren Ort machen, ohne Krisen, ohne Not und mit annähernder Gleichheit der Menschen? Alles gehört allen, jeder gibt nach seinen Kräften, jeder nimmt nach seinen Bedürfnissen.Nein, kann man nicht. Causa homo homini lupus.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 8.11.09, Seite 47.
Im Sozialismus gibt es nun mal nichts Privates. Alles betrifft das Kollektiv, alles regelt das Kollektiv, alles kontrolliert das Kollektiv. Der Staat ist die obligatorische Vormundschaftsbehörde. Für alle.
Ordnungspolitischer Blog
Die Menschen vor sich selbst zu schützen, ist eine schöne, aber tendenziell totalitäre Idee, die am Ende zu einer Auslagerung jeder Verantwortung führt.
Ludwig von Mises
Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.
Sir Winston Churchill
Wenn die Mutter ihrem Kind das Allerbeste wünscht, ist diese Mutter ein guter Mensch. Wenn der Staat für seine Bürger das Allerbeste anordnet, ist er ein Tyrann.
Paul Kirchhof
Staatliche Planung der Formen – ja; staatliche Planung und Lenkung des Wirtschaftsprozesses – nein. Den Unterschied von Form und Prozess erkennen und danach handeln, das ist wesentlich. Nur so kann das Ziel erreicht werden, dass nicht eine kleine Minderheit, sondern alle Bürger über den Preismechanismus die Wirtschaft lenken können.
Walter Eucken
Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen.
Konrad Adenauer
Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, der hat auch das Recht, Steuern zu sparen.
Harald Schmidt
Die Disziplin der Marktwirtschaft gründet sich auf knappes Geld, funktionsfähigen Wettbewerb, rechtsstaatliche Regeln, verlässliche Behörden und Gerichte. Vereinfacht gesagt: Milton Friedman + Kartellamt + Konkursrecht.
Gerhard Fel
Wer sich in schlechten Zeiten den Staat ins Boot holt, wird ihn in guten Zeiten kaum mehr vom Steuer verdrängen können.
Walter Scheel
Jede Leistung des Staates beruht auf einem Verzicht des Volkes.
Ludwig Erhard
Da bin ich der Meinung, dass ebenso wie der Schiedsrichter nicht mitspielen darf, auch der Staat nicht mitzuspielen hat [...] Was ich mit einer marktwirtschaftlichen Politik anstrebe, das ist – um im genannten Beispiel zu bleiben – die Ordnung des Spiels und die für dieses Spiel geltenden Regeln aufzustellen.
Ludwig Erhard
Sozialdemokratie in der Praxis bedeutet, wenn A und B entscheiden, ob C D oder D C finanziell zu unterstützen habe und in welcher Höhe.
Henry L. Mencken
Wir haben ein System, das zunehmend Arbeit besteuert und Erwerbslosigkeit bezuschusst.
Milton Friedman
Ich bin nicht wirtschaftsfreundlich, ich bin für freie Marktwirtschaft, was etwas ganz anderes ist.
Milton Friedman
Donnerstag, 20. August 2009
Mangelndes volkswirtschaftliches Denkvermögen der Deutschen
Hat es marktwirtschaftliches Denken in Deutschland schwerer als anderswo?
Ja, wir haben in Deutschland eine intellektuelle Elite, die von Goethe bis Heisenberg reicht und die Natur- und die Geisteswissenschaften umfasst. Marktwirtschaft kommt als Disziplin gar nicht vor. Journalisten, Politologen, Soziologen: Über Ökonomie wissen sie meist wenig Bescheid. Auch in der Öffentlichkeit ist wenig Verständnis da, bestenfalls für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, da man ja selbst in einer Firma arbeitet. Was die Grundregeln der Wirtschaft jedoch sind, dafür fehlt vielfach das Gespür.
Hans-Werner Sinn im Interview von Markus Somm in der WW26.09, SEite 34f.
Montag, 8. Dezember 2008
Schweizer Vermögensverwaltung
- verwaltetes Vermögen in der Schweiz: rund 5000 Mrd. CHF --> Schweiz ist weltweit Nr. 1 im Vermögensverwaltungsgeschäft.
- Anteil ausländischer Kunden: rund 60 Prozent
- Weltmarktanteil an grenzüberschreitendem Vermögen: 30 Prozent
- Jobs: 100'000 Bankangestellte, die Hälfte in der Vermögensverwaltung
- Wertschöpfungsanteil des gesamten Finanzplatzes Schweiz: 45 Mrd. CHF --> 10% des BIP, 15% der direkten und indirekten Steuereinnahmen
--> Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäft ist einer der wichtigsten volkswirtschaftlichen Ertragspfeiler unseres Landes.
Leo Gross in ICT in FinanceNr. 31.8.08, Seite 8ff.
Mittwoch, 2. April 2008
Finanzkrise
Was ist passiert?
Politik des billigen Geldes: Liquiditätsspritzen, Zinssenkungen
--> Geldmenge steigt
--> Inflation, Konjunkturabkühlung oder sogar Rezession.
Oder ist die Inflation gar nicht so schlimm, bzw. in Kauf zu nehmen?
Wie weiter?
Denn so geht es sicher nicht:
Politik des billigen Geldes: Liquiditätsspritzen, Zinssenkungen
--> Geldmenge steigt
--> Inflation, Konjunkturabkühlung oder sogar Rezession.
Oder ist die Inflation gar nicht so schlimm, bzw. in Kauf zu nehmen?
Ein Prozent Inflation ist volkswirtschaftlich weniger dramatisch als ein Absturz des globalen Bankensystems.Warum?
Rudolf Strahm, Preisüberwacher, SP
Die Subprime-Krise ist nur die Folge davon, dass viele Amerikaner jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben. Selbst die Regierung gab mehr aus, als ihr zustand. (Roubini)Warren Buffet verdeutlichte vor vier Jahren in seiner Parabel "Squanderville [Verprasserstadt)] versus Thriftville [Sparerstadt]" die Rolle der USA seit den siebziger Jahren: "Aus einem vermögenden Nettoinvestor sei sein Land zu einem armen Schlucker geworden."
Wie weiter?
- Weitere teure, staatliche Liquiditätsspritzen und so Banken entgegen den Marktprinzipien künstlich aufrecht erhalten?
- Exporthilfe (Vorschlag Buffet)
- Oder wie in Schweden in den 70ern: Der Staat kauft die Banken auf anstatt faule Kredite, von denen niemand weiss, was sie wert sind. Wenn es den Banken einmal wieder besser geht, kann sie der Staat immerhin abstossen und Geld daraus machen. (Roubini)
Denn so geht es sicher nicht:
Von den Gewinnen haben die Banker masslos profitiert, während die Verluste von den Banken, sprich von den Aktionären und in letzter Konsequenz sogar von den Steuerzahlern, getragen wurden. (Roubini)
Dass der Staat und damit der Steuerzahler für die Sünden der bonusgetriebenen Bankiers geradestehen müssen, sei verheerend, lautete der Tenor, und der Schweizer Ökonom Thomas Straubhaar brachte es in deutschen Medien plakativ auf den Punkt: "Damit sollen Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden.
Claude Baumann und Lukas Hässig in der Weltwoche 13.08 und im Interview mit Nouriel Roubini, Seite 48ff.
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Dienstag, 1. April 2008
"wohltätige" Uefa
Einnahmen Uefa an der EM08 (in Mio. CHF):
Wäre die Uefa wirklich wohltätig, gäbe es an der ganzen EM Freibier. Wahrscheinlich wird aber eh nicht für eine Milliarde gesoffen, also hätten Sie - wohl auch ohne Staatssubventionen - immer noch einen unverschämt hohen Gewinn.
Medienrechte: 1'250Sie brauchen aber bei weitem nicht soviele Mittel um die EM durchführen zu können. Denn letztes Jahr wurde bereits etwa eine Milliarde an flüssigen Mitteln angehäuft. Weiter verfügt die Uefa über 350 Mio. Finanzanlagen und der "Prunkpalast am Genfersee" ist bereits auf 0 abgeschrieben. Es ist also Geld vorhanden bis zum Abwinken.
Sponsoring and Merchandising: 400
Billetverkäufe an Unternehmen: 180
Billetverkäufe an Private: 140
+div.____________________
budgetierte Einnahmen: 2'200 Mio. CHF
Der wohltätige Uefa-Verein rechnet mit einem Gewinn von mehr als einer Milliarde.Und trotzdem soll der Schweizer Staat nochmals 200 Mio. an die Uefa bezahlen?! Als ob 800 Mio. Gewinn nicht genug wären. Die Uefa kann dies fordern, aufgrund der zu starken Verhandlungsmacht. Doch es bringt der Schweiz nicht wirklich etwas:
- volkswirtschaftlicher Zusatznutzen: unter dem Strich =0, weil diese Ausgaben andere verdrängen.
- Verkehrs- und Stadioninfrastruktur: Stadien werden in Zukunft zu gross sein
- Bekanntheitsgrad: In welchen belgischen und holländischen Städten fand im Jahre 2000 die Euro statt? Weiss niemand mehr.
Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass einmalige Grossanlässe volkswirtschaftlich keine messbaren Spuren hinterlassen.Na super! Ich hasse die Uefa - und die Zickereien um den Markenschutz macht sie gerade doppelt unsympathisch. Meine Schlussfolgerung: Ich bin froh, dass ich in dieser Zeit gerade Prüfungen habe. Ich versuche so wenig Uefa-Bier wie möglich zu trinken und werde mich grösstenteils selbst verpflegen.
Silvio Borner in der WW12.08, Seite 18.
Wäre die Uefa wirklich wohltätig, gäbe es an der ganzen EM Freibier. Wahrscheinlich wird aber eh nicht für eine Milliarde gesoffen, also hätten Sie - wohl auch ohne Staatssubventionen - immer noch einen unverschämt hohen Gewinn.
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Dienstag, 29. Januar 2008
"our daughters leaving for chinamen" by Dzi
#1: Umverteilung
Dass Dzi Grün-Liberal wählt und stimmt begreife ich noch nicht. China allein kann ja nicht der Grund sein. Ich sehe das mit dem Klimawandel gleich wie mit der Globalisierung: unaufhaltsam und daher unsinnig zu bekämpfen. Die Frage muss lauten, wie man die Umstellung am besten bewältigen kann.
For every guy subventionned by the government for doing nothing there's three working guys paying (...) a slap in the face of the working class#2: Staatsverschuldung
A country cannot in the long-term consume more than it produces.#3: Teufelskreis
"More redistribution of wealth leads to less value creation because the rewards are less" (...) Less rewards for value creation leads to less investment (...) Less investment (...) less productivity of work (...) less pay, less consumption, less tax income (...) The ultimate state is nation's poverty.#4: Kommunismus
communist thing (...) they redistributed happily (...) without ever checking if they gave anything back? (...) noone cared about the day after tomorrow (...) worst pollution (...) worst supplies of everything (...) most unsatisfied people in the world.Die entscheidende Frage:
Nation's poverty will drive your grandaughter into prostitution hard (actual prostituion) or soft (marriage into a richer country, where she'll do everything to deny she's from your country in the first place), your granson most likely into a nice dealer and pimp career in a richer country?Hier nun also mal ein paar politische Gedanken von Dezibel. Ist schon eine ganze Weile her, seit er das gepostet hat (3 Monate), doch fand es einen seiner besten Einträge (den ich verstanden habe :-). Hier kann die ganze Argumentation gelesen werden.
How can we avoid our daughters leaving for chinamen (and - oh boy! - those will need wives in the coming twenty years...)?
Good frame conditions for the economy...
Dass Dzi Grün-Liberal wählt und stimmt begreife ich noch nicht. China allein kann ja nicht der Grund sein. Ich sehe das mit dem Klimawandel gleich wie mit der Globalisierung: unaufhaltsam und daher unsinnig zu bekämpfen. Die Frage muss lauten, wie man die Umstellung am besten bewältigen kann.
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