- Facing Risk: Wir gehen für lange Zeit in eine risikoscheue Phase.
- Bankgeheimnis: In unserer technologisierten Welt ist kein Platz mehr für Geheimnisse.
- Bonuszahlungen: Ein Ausläufer, in ein paar Jahren nicht mehr interessant.
- Verhältnis Schweiz/Deutschland: Wird sich entgegen den Erwartungen erheblich verschlechtern.
- Bankmanager der Zukunft: Mittelmässig, risikoscheu.
- Finanzmarktsteuer: Wenn man sonst nicht mehr weiter weiss, greift man zur Steuer.
- Euro/Franken-Untergrenze: Die Todsünde der freien Schweiz.
- Euro-Rettungsschirme: Notwendiger Transfer.
- Europäische Union in 10 Jahren: Weniger demokratisch, wirtschaftlicher Neuanfang.
- Börsenjahr 2012: Besser als erwartet.
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Donnerstag, 3. Mai 2012
Grübels Kommentare zu 10 Stichworten
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Dienstag, 1. November 2011
Kennzahlen der Alternativen Bank Schweiz
- Vor 20 Jahren idealistisch gestartet
- keine Boni, jedoch bezahlte Überstunden
- 6 Wochen Vaterschaftsurlaub
- 40 Stundenwoche
- 1'059 mCHF Bilanzsumme
- 481'029 CHF Jahresergebnis 2010
- 849 mCHF Benutzbare Kredite, welche allesamt öffentlich publiziert werden
- 80 Mitarbeiter
- 4'455 Aktionäre
- 25'942 Kunden
- 52% Frauen in Führungspositionen
- 4'307 CHF niedrigster Bruttolohn
- 15'133 CHF höchster Bruttolohn
- 1:3.5 Verhältnis Tiefst-/Höchstlohn
Dienstag, 27. September 2011
10 Zukunftsprognosen für die UBS
- weitere Skandale
- neue Imagekampagne
- Rochaden im Group Executive Board
- Neue Leute nicht von der CS
- Lohngefälle IB zu PB wird abnehmen
- An der regulatorischen Leine von Bern
- Kulturwandel und neuer Stolz
- Ende der integrierten Bank, UBS ist Vermögensverwalter
- Aktienkurs bald wieder 20 CHF
- Kein Formel-1-Sponsor mehr
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Freitag, 16. September 2011
Illegal Swiss Banking
Das Verhalten mancher Banker gereicht immer mehr zur Schande für die Schweiz. UBS und CS haben durch ein Geschäftsgebaren das im rechtlichen Graubereich liegt oder teilweise rundweg illegal ist, der Reputation unseres Landes Schaden zugefügt. Unsere Vertrauenswürdigkeit und der gute Ruf wurden langjährig und systematisch missbraucht, um gewinnbringende Geschäfte zu tätigen. Zwar war daran vermutlich nur ein kleiner Teil der Belegschaft beteiligt, doch sind die internen Kontrollen zu lasch oder man hat auf der Führungsetage weggesehen. — Allzu lange haben auch Öffentlichkeit und Politik beide Augen zugedrückt. Schliesslich waren die Banken gute Steuerzahler, wichtige Arbeitgeber und nicht zuletzt gute Lobbyisten.
Doch was wäre geschehen, wenn sich die Risiken ausgezahlt hätten und hohe Gewinne resultierten? Hätte man die Händler dann wegen des illegalen Vorgehens gerügt? Wäre ein Verfahren eingeleitet worden? Hätte die Öffentlichkeit je davon erfahren?
Vermutlich nicht. So entstand in der Bankenwelt ein Lernprozess, der in ein simples Motto mündet: Mach was Du willst, aber lass Dich nicht erwischen! Wenn Du Verluste machst, gehe noch höhere Risiken ein, um die Verluste zu decken. — Dieses Verhalten kennen wir aus dem Casino.
Hieraus folgt letztlich auch, dass wir wohl nie erfahren werden, welcher Anteil der ausgewiesenen Bankgewinne aus illegalen Aktivitäten — sei es beim Handel oder bei der Verwaltung von Kundengeldern — stammt. Denn auch für die Banken gilt: Nur wer sich erwischen lässt, wird bestraft.
Tilman Slembeck
Donnerstag, 4. August 2011
Eckdaten Finanzplatz Schweiz
- Offshore-Banking, grenzüberschreitendes Bankgeschäft: In der Schweiz werden 2'000 Mrd. USD an offshore-Kundengeldern verwaltet. Das entspricht 27% des globalen Volumens. Die Schweiz ist damit weltweiter Leader.
- Die Vermögensverwalter und Banken bezahlten in den letzten 10 Jahren rund 14.4 Mrd. CHF an Steuergeldern jährlich, was ca. 14% der gesamten jährlichen Steuereinnahmen bedeutet.
- Die durchschnittliche Wertschöpfung aller Branchen in der Schweiz liegt bei 73 CHF/h. Jene in der Finanzindustrie beträgt 145 CHF/h, also eine äusserst hohe Arbeitsproduktivität.
- Der Finanzsektor bezahlt den rund 237'000 Erwerbstätigen in der Branche (ca. 5% aller Erwerbstätigen) rund 33 Mrd. Löhne und Gehälter, was 9.4% der gesamtwirtschaftlichen Lohnsumme entspricht.
In Anlehung an Philipp Heumann in der WeWo30/31.11, Seite 79ff.
inkompatibler Grübel mit neuen Finanzmarktregulierungen
Die Politik schickt sich an, der UBS und anderen Banken strengere Kapitalvorschriften aufzubürden, und trägt damit wesentlich zur neuen Realität in der Bankenwelt bei. Eine Realität, die von mehr Sicherheit, Kontrolle und Bürokratie geprägt sein wird; in der aber auch die Erträge und mit ihnen die Boni spärlicher fliessen.
Grübel muss sich fühlen wie der Börsenhändler, der er im Grunde ist. Ein Trader, der gezwungen wird, eine Position glattzustellen, weil die Märkte gegen ihn laufen. Der einen Verlust realisieren muss, aber im Grunde überzeugt ist, recht zu haben.
Grübel ist eine jener Führungspersonen, die ihre Ziele mit Geradlinigkeit und ohne Rücksicht auf Verluste verfolgen. Darum war er der perfekte Mann, um das Steuer erst bei der CS und danach bei der UBS herumzureissen. Er agierte dabei in einer Finanzwelt, die er liebte und kannte wie wenig andere.
Grübel ist aber der falsche Mann, um die UBS auf eine Zukunft einzustellen, in der kleinere Brötchen gebacken werden. Nicht, weil er nun zu alt wäre. Nein, weil ihn diese neue Finanzwelt ganz offensichtlich anwidert und er, der sonst nie gezaudert hat, erstmals Mühe bekundet, rasch und konsequent zu handeln
Markus Städeli in der NZZaS vom 31.7.11, Seite 13.
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Donnerstag, 23. Juli 2009
Stellenwechsel der Vermögensverwalter
Es gibt zwei Gründe, warum Vermögensverwalter eine Bank verlassen:
Entweder, sie bekommen anderswo ein besseres Angebot.
Oder sie haben kein Vertrauen in die Strategie.
Michael Herbst, Morningstar-Analyst in der NZZaS vom 19.05.09, Seite 28.
Dienstag, 16. Juni 2009
Lohnschere 2008
- Credit Suisse 195
- Novartis 177
- ABB 158
- Roche 135
- Zurich 98
- Nestlé 83
- Lindt 83
- SwissLife 54
- UBS 51
Montag, 8. Juni 2009
Schweizerischer Bauernverband (SBV)
Der Schweizerische Bauernverband (SBV) ist ein Zusammenschluss aus 25 Kantonalverbänden und vertritt die Interessen der 62'000 Bauernfamilien in der Schweiz. Die Schweizer Bauern erwirtschaften hauptsächlich mit Vieh- und Acker-Produktion einen Jahresumsatz von 10 Mrd. CHF, wobei rund ein Drittel in Form von Direktzahlungen und verschiedenen Stützungsmassnahmen in die Kassen der Bauern fliesst. Der Beitrag der Landwirtschaft zum BIP beträgt 0.8% zusammen mit den vor- und nachgelagerten Betrieben und den bäuerlichen Investitionen rund 8% (Schätzung des Verbandes).Zum Vergleich:
Daniel Puntas Bernet in der NZZaS vom 7.6.09, Seite 41.
Im Finanzsektor arbeiten gut 4mal mehr Leute und erwirtschaften rund 15mal mehr Wertschöpfung (0.8% des BIP vs. 12% des BIPs). Banken bezahl(t)en jährlich 10 bis 15 Mrd. Steuern, wobei die Bauern von 10 "erwirtschafteten" Mrd. knapp 4 vom Staat geschenkt bekommen.
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Montag, 8. Dezember 2008
Schweizer Vermögensverwaltung
- verwaltetes Vermögen in der Schweiz: rund 5000 Mrd. CHF --> Schweiz ist weltweit Nr. 1 im Vermögensverwaltungsgeschäft.
- Anteil ausländischer Kunden: rund 60 Prozent
- Weltmarktanteil an grenzüberschreitendem Vermögen: 30 Prozent
- Jobs: 100'000 Bankangestellte, die Hälfte in der Vermögensverwaltung
- Wertschöpfungsanteil des gesamten Finanzplatzes Schweiz: 45 Mrd. CHF --> 10% des BIP, 15% der direkten und indirekten Steuereinnahmen
--> Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäft ist einer der wichtigsten volkswirtschaftlichen Ertragspfeiler unseres Landes.
Leo Gross in ICT in FinanceNr. 31.8.08, Seite 8ff.
Dienstag, 11. November 2008
Wieso hohe Boni bezahlt werden
Auch Vermögends- und Investmentbanken weisen partnerschaftlichen Charakter auf. Durch den PC hat jeder Spezialist dort mit Bösrenzugang, Informationen und Kundendossiers so viel Macht, wie früher nur ganze Banken hatten. Daher werden, trotz allen Regelungen, die Kader der dritten oder vierten Ebenen weiterhin mit hohen Boni gebunden, sonst machen sie eine eigene Firma auf. Und deshalb sind Grossbanken heute eigentlich Partnerschaften der Kader, die zusammen mehr Gewinn abräumen, als sie den Aktionären zugestehen.Ich bin trotzdem für eine Stärkung der Aktionärsrechte, u.a. für einen Einfluss der GV auf die Entlöhnung des VR und GL.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 9.11.08, Seite 39.
Montag, 29. September 2008
neue Epoche der Regulierung
Die Subprimecrisis soll gezeigt haben, dass das Geschäftsmodell der Investmentbank nicht funktioniert, mehr noch, dass der freie Markt gravierende Fehler aufzeige. Entsprechend dürften sich in den USA eine Mehrheit von Befürwortern neuer Regulatorien finden lassen, was auf den globalen Finanzmarkt Einfluss haben dürfte.
Um die 40'000 Investmentbanker verlieren ihre Stelle an der Wall Street. Bei einem durchschnittlichen Lohn von 300'000 USD bedeutet dies eine Umsatzeinbusse von 12 Mrd. USD, der Staat rechnet mit 2 Mrd. USD weniger Steuereinnahmen.
Das Ende der WASPs :-(, der "Masters of the Universe", der Krönung der Schöpfung ;-)
Buchtipp dazu: Cityboy
Um die 40'000 Investmentbanker verlieren ihre Stelle an der Wall Street. Bei einem durchschnittlichen Lohn von 300'000 USD bedeutet dies eine Umsatzeinbusse von 12 Mrd. USD, der Staat rechnet mit 2 Mrd. USD weniger Steuereinnahmen.
Das Ende der WASPs :-(, der "Masters of the Universe", der Krönung der Schöpfung ;-)
Buchtipp dazu: Cityboy
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Mittwoch, 24. September 2008
staatlich geschützte Banken
Das Modell der reinen Investmentbank habe versagt: Merrill Lynch und Goldman Sachs unterstehen nun auch der normalen Bankenaufsicht und derem Regulatorium. Der aktuelle Prozess des Deleveraging ist der Tod des Geschäftsmodells Investmentbank. Man spricht vom "Ende der Wall Steet".
In der Schweiz gibt es
In der Schweiz gibt es
- Kantonalbanken, welche über eine Staatsgarantie verfügen
- Grossbanken (UBS und CS), welche so gross sind, dass wenn sie scheitern würden, ebenfalls der Staat eingreifen müsste, um viel grössere gesamtwirtschaftliche Schäden abwenden zu können.
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Mittwoch, 18. Juni 2008
Birkenfeld --> UBS --> Schweiz
Birkenfeld
Birkenfeld nahm 2001 seinen bedeutendsten Kunden von der Barclays Bank mit zur UBS: den in Kalifornien wohnhafte russischstämmige Immobilienmilliardär Igor Olenicoff. Dieser soll 80% von Birkenfelds Portefeuille ausgemacht haben.
Die UBS erliess eine intene Richtlinie mit dem Titel "Cross-Border Banking Activities into the U.S.", welche die Geschäftspraktiken mit gewissen amerikanischen Kunden eingeschränkt.
Das gefiel Birkenfeld nicht. Er weigerte sich, diese Richtlinie anzuwenden und es kam 2006 zur Kündigung. Die UBS bezahlte ihm einige Hunderttausend Franken Abfindung, einen Drittel, von dem was Birkenfeld gefordert hatte.
Absichten der USA
Birkenfeld nahm 2001 seinen bedeutendsten Kunden von der Barclays Bank mit zur UBS: den in Kalifornien wohnhafte russischstämmige Immobilienmilliardär Igor Olenicoff. Dieser soll 80% von Birkenfelds Portefeuille ausgemacht haben.
Die UBS erliess eine intene Richtlinie mit dem Titel "Cross-Border Banking Activities into the U.S.", welche die Geschäftspraktiken mit gewissen amerikanischen Kunden eingeschränkt.
Das gefiel Birkenfeld nicht. Er weigerte sich, diese Richtlinie anzuwenden und es kam 2006 zur Kündigung. Die UBS bezahlte ihm einige Hunderttausend Franken Abfindung, einen Drittel, von dem was Birkenfeld gefordert hatte.
Absichten der USA
In der zwölfseitigen Anklageschrift im Fall "United States of America vs. Bradley Birkenfeld" ist seitenlang von den "Methoden der Verschwörer" die Rede. Die UBS ihrerseits taucht als "the Swiss Bank" auf, und diese Simplifizierung ist von den Klägern gewollt. Die UBS als Synonym für den Bankenplatz Schweiz (...)
Hierzulande ist viel zu holen: Geht der Branchenprimus zu Boden, immerhin der grösste Vermögensverwalter der Welt, stottert das gesamte System.Die Kläger wollen die Affäre Birkenfeld zum "Fall Schweiz" hochstilisieren, als "Auswuchs eines systemimmananenten Bankenmillieus, in dem Steuerhinterziehung, ja Steuerbetrug zum Geschäftsmodell gehören."
Den USA geht es weniger um die Bestrafung eines fehlbaren Bankangestellten als um eine Destabilisierung der UBS, ja des Schweizer Finanzplatzes.Ansonsten würden sie ein Rechtshilfegesuch nach Bern schicken. Würde ein Fall von Steuerbetrug nachgewiesen, würden die Schweizer Behörden das Bankgeheimnis aufheben und der Fall wäre im Handumdrehen gelöst.
Claude Baumann und René Lüchinger in der WW24.08, Seite 38ff.
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Montag, 16. Juni 2008
Leverage-Ratio bei Schweizer Banken
Die Nationalbank ist der "Leder of last Resort" und springt ein, falls der Finanzplatz gefährdet ist.
Eine allfällige Rettung von UBS und CS mit einer kombinierten Bilanzsumme von 3600 Mrd. CHF würde die Schweiz schlicht überfordern.Die Solidität einer Bank kommt u.a. von einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Fremd- und Eigenkapital (Leverage-Ratio).
- Hedge-Fund Carlyle Capital, Konkurs im März 2008, hatte einen Hebel von 32.
- CS: 30
- Goldman Sachs: 24
- UBS: 52
- Deutsche Bank: 63 --> Eigenkapitalquote von 1,56%!
Der "Economist" bezeichnete sie vor Jahren als "gigantischer Hedge-Fund"
Die starke Erhöhung des Fremdmittel-Einsatzes hat aus der UBS einen Hedge-Fund gemacht.
Sinnvoll ist eine Leverage-Ratio von 4 Prozent, also einem Hebel von 25.
Hans Geiger, Professor am Bankeninstitut der Universität Zürich, in einem Artikel von Markus Städeli in der NZZaS vom 15.6.08, Seite 51ff.
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Dienstag, 22. April 2008
3 Gründe für den UBS-Verlust
Die UBS hat eine Zusammenfassung des Berichtes an die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) an ihre Aktionäre gerichtet. Demnach gibt es drei Bereiche, welche für den Absturz des Aktenkurses verantwortlich sind:
- die (inzwischen geschlossene) Vermögensverwaltungs-Einheit Dillon Read Capital Management (DRCM)
- das Zinsgeschäft der Investment Bank (CDO-Positionen) sowie
- das ABS-Handelsportfolio des Bereichs Foreign Exchange/Cash Collateral Trading (FX/CCT) der Investment Bank. (NZZ)
Dienstag, 4. März 2008
Meinungen zu tiefen Steuern
Wir wollen den Steueroasen in Europa den Kampf ansagen.Und ich sage den Hochsteuerländer auf der ganzen Welt den Kampf an, v.a. wenn sie keinen spürbaren Mehrwert generieren.
Peer Steinbrück, deutscher Finanzminister, SPD
Drei demokratische Senatoren, darunter Barack Obama, wollen 34 "tax havens" austrocknen - darunter auch explizit die Schweiz. Grund:
Solche Offshore-Zentren funktioniren nicht ohne Geheimhaltungsregeln, die amerikanische Behörden daran hindern, unsere Gesetze anzuwendenAmerikanisches Recht soll weltweit greifen. Wieder einmal der "Glaube an die eigene moralische Überlegenheit. (...) das eigene Rechtssystem wird zum Universalmass erklärt." (Roger Köppel)
Senator Carl Levin
Und das wäre dann das Ende der Privatsphäre, der gläserne Bankkunde, die Allmacht nicht nur Amerikas, sondern auch Deutschlands.
Ein US-Bürger, der amerikanische Wertschriften hält, wird von der Bank dem Steueramt in der Heimat gemeldet. Und dies, so Merkel, "sollte auch bei uns möglich sein" - ein Wunsch, den sie demnächst auch in Bern vorbringen könnte.
Der Anteil an unversteuertem Geld ist - aus historischen Gründen - immer noch hoch, weil dieses Geld nicht so einfach transferiert werden kann. Heute machen unversteuerte Mittel, je nach Bank und deren Publikumsstruktur, zwischen 30 und 80 Prozent der Kundengelder aus.
vielversprechende Wettbewerbsvorteile für die Zukunft:In Anlehnung an Claude Baumann und Ralph Pöhner in der WW9.08, Seite 34ff.
- tiefere Gebühren
- höhere Erträge (Performance)
- grössere Auswahl an Finanzprodukten
Montag, 11. Februar 2008
Weg mit dem IB der UBS

Die UBS sollte sich von ihrer Investment Banking Division trennen. Die "one-bank"-Strategie, wie sie auch die CS verfolgt hat keine Zukunft. Spezialisierte Unternehmen werden Erfolg haben. So soll die UBS ihre bisher guten Ergebnisse in der Vermögensverwaltung nicht durch das Investment Banking schmälern lassen.
Also UBS: Schuster bleib bei deinen Leisten - und verkaufe den Investment Banking-Bereich! Die UBS wäre damit die Hälfte mehr wert.
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Mittwoch, 5. Dezember 2007
UBS Banker protestieren!
Um gegen die erwarteten Bonuskürzungen 2007 zu protestieren, haben Investment Banker der UBS den Eingang des Hauptsitzes in Opfikon ZH versperrt.
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