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Montag, 7. Mai 2012

Solar-Boom nur dank Subventionen

2001 begann in Bitterfeld die Produktion mit 19 Mitarbeitern bei dem jungen Solarunternehmen, das sich nun Q-Cells nannte.

2005 ging Q-Cells an die Börse, wo die Solar-Euphorie die Kurse nach oben trieb. Zeitweise war das Unternehmen 8 Mrd. € wert.

2008 war Q-Cells Weltmarktführer der Solarzellenproduktion. In Bitterfeld, das einst als schmutzigste Stadt Europas galt, siedelten sich Zulieferer der Clean-Tech-Branche an. Neben den 2200 Jobs bei Q-Cells entstanden 15 000 weitere Arbeitsplätze. Die Stadt Bitterfeld-Wolfen taufte sich stolz «Solar Valley».

Vier der grössten deutschen Sonnenstromunternehmen mussten 2012 Insolvenz anmelden, darunter der Grossanlagenbauer. (...) Der Zell-Pionier Q-Cells trat nach einem monatelangen Überlebenskampf den Gang zum Sachwalter an. 2011 hatte das Unternehmen Verluste in Höhe von 850 Mio. € geschrieben, der Umsatz lag bei 1 Mrd. €, um ein Viertel niedriger als im Vorjahr.
Susanne Ziegert in der NZZaS vom 29. April 2012, Seite 22f.
War es das nun? War das grüne Wirtschaftswunder nichts weiter als eine Subventionsblase?
Gordana Mijuk und Franziska Pfister in der NZZaS vom 29. April 2012, Seite 22f.

Sonntag, 18. März 2012

Unsichere erneuerbare Energien

Neue erneuerbare Energien werden auf absehbare Zeit nicht in der Lage sein, die Schweiz mit genügend Strom (Mengenproblem), zu einem günstigen Preis (Preisproblem) rund um die Uhr zu versorgen (Problem der Verfügbarkeit). 
Stefan Burkhard, Arbeitsgruppe Christen + Engergie.

Kohlekraftwerk

Quelle: NZZaS vom 11.3.12, Seite 35: Kohlekraftwerk in der Nähe von Köln

  • Sofortiger Atomausstieg in Deutschland
  • grösste Alternative: Kohle
  • Kohlekraftwerk mit schlechtester Ökobilanz sämtlicher fossiler Energieträger...


dum

Mittwoch, 18. Januar 2012

Kosten der Energiewende vs. AKW

Bis 2030 gehen der Bundesrat und wir davon aus, das man über 100 Milliarden Franken ausgeben muss, um die Energiewende herbeizuführen. Mit Atomstrom wären wir mit Investititonen von 35 Milliarden auf der sicheren Seite. Das sagte auch der Bundesrat.

Bei einem Stromausfall von 4 bis 5 Stunden kommt der volkswirtschaftliche Verlust dem Preis eines Kernkraftwerks gleich: Das sind 7 bis 8 Milliarden Franken. Bei 12 Stunden kämen wir auf den Preis der Neat.
Hans Schweickardt, VRP und CEO von Alpiq im Interview von Alex Hämmerli in 20min vom 18.01.2012, Seite 14.

Dienstag, 26. April 2011

geringerer Stromverlust bei Leitungen im Boden

Mit einem effizienten Höchstspannungsnetz könnten Stromverluste im Umfang von fünf Prozent des Schweizer Verbrauchs eingespart werden. Das entspricht der Strommenge, die eines der beiden Atomkraftwerke Beznau produziert. Dieses könnte abgeschaltet werden.
Heini Glauser, Energieingenieur und Mitglied im Verband «Hochspannung unter den Boden»
Der Stromkonzern Axpo hielt in einem Gutachten die geringeren Stromverluste fest. Glauser und Co. haben diese auf das 6700 km lange Schweizer Höchstspannungsnetz:
Das Ergebnis: Drei Milliarden Kilowattstunden Strom könnten eingespart werden.
Zum Vergleich: Die Übertragungs- und Verteilverluste im Schweizer Stromnetz
betrugen 2010 offiziell 4,5 Milliarden Kilowattstunden.
Benjamin Tommer in der NZZaS vom 24.04.2011, Seite 15.

Montag, 3. August 2009

Strom

Drei Tage Leben ohne elektrisches Licht vermittelt eher etwas über die Gegenwart als über die Vergangenheit.
François de Capitani in der NZZaS vom 02.08.09, Seite 13.