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Sonntag, 6. November 2011

IKEA Manland berücksichtigt die neue Schlaffi-Realität

Endlich kommt einmal wieder eine gute Innovation. Wir Männer haben bei normalen Ehen sowieso nichts zu der Einrichtung zu sagen. Gegen das Geplappere der Frauen kommt man eh nicht an. Ich hätte gerne ein Kellerzimmer, wo meine Frau nichts zu sagen hätte. Also, warum nicht im Manland Playstation gamen.
Stefan N., der sich in den Kommentarspalten eines einschlägigen Internetforums  
Lieber Stefan N.: Warum nicht im Manland gamen, wenn man(n) nicht mal ein Kellerzimmer hat? Irgendeine Oase, wo die Alte nicht rumzicken kann? Irgendein Schiff, wo du noch der Kapitän bist? Sind das die Männer von heute? Männer, die auf den Felgen laufen und ihr Leben über sich ergehen lassen. Männer, die Beziehungen haben, statt bezogen zu sein. Männer, die lieber etwas recht machen als richtig. Männer, die ihren Avatar besser kennen und lieber mögen als sich selbst. Männer, die sich zum Spielen ins Manland schicken lassen.
Deshalb hofft Theunert, Chef von maenner.ch, dass Manland in der Schweiz floppen wird:
Weil sich die Männer in der Schweiz nicht zu Kindern machen lassen. Weil sich ihr Hunger nicht mit Gratis-Hotdogs stillen lässt. Weil sie coolere Gespielinnen als die Playstation haben.
Markus Theunert in der NZZaS vom 6.11.2011, Seite 21.

Samstag, 27. März 2010

Schwule Mitschuld an Massaker

Holland ist empört: Ein Ex-US-General behauptete gestern, das Massaker von Srebrenica sei nicht verhindert worden, weil schwule holländische Soldaten im Einsatz waren, was die Truppen-Kampfmoral schwächte.
rtlnieuws.nl aus Blick am Abend, vom 9.03.10, Seite 2.
Schwule und Frauen sollen ins Militär dürfen - aber nicht zu den Kampftruppen.

Donnerstag, 13. August 2009

Systembedingt wendige und lahme Bundesräte

Bundesräte repräsentieren und geben Impulse, aber sie regieren nicht.

Die Schweiz hat keine Regierung, sondern ein Vollzugsorgan des Volkswillens, dessen Zweck es ist, die Einheit eines so uneinheitlichen Landes zu verkörpern.

Obschon oft kritisiert, erscheint FDP-Präsident Fulvio Pelli im Moment als die perfekte Verkörperung eines Systems, das auf Regierungsstufe den wendigen, dehnbaren und zu allen Kompromissen bereiten Machtverwalter fordert, nicht die prinzipienfeste Führernatur.

Die direkte Demokratie verhindert den Durchmarsch starker Führer. Handkehrum kommen die Biegsamen und Wendigen leichter hoch.
Roger Köppel in der WW33.09

Montag, 1. Dezember 2008

Zhu Jianqiang

Das Schwein Zhu Jianqiang (deutsch soviel wie "Sau stark") hat 36 Tage in den Trümmern des schweren Erdbebens in Südwestchina überlebt (abgehungert auf 50kg, einen Drittel des ursprünglichen Gewichts) und wurde damit zum nationalen Vorbild:
In der Krise sollte man ausharren und sich auf die eigenen Reserven verlassen können, statt gleich die Regierung zu rufen.
Shi Hanbing, Ökonom, in seinem Essay "Was Unternehmen von einem Schwein lernen"