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Dienstag, 24. August 2010

actio - reactio

Als Gegenbewegung zur Globalisierung besinnen sich die Leute auf ihre eigene Herkunft und Kultur.
Alain Egli, Trendforscher, Gottlieb-Duttweiler-Institut

Montag, 21. Dezember 2009

Ausweitung der Rechte zugunsten von Immigranten

  • Seit 2001 ist Fürsorgeabhängigkeit kein Indiz mehr für fehlende Integration.
  • Seit 2002 reicht eine Ferienreise eines Flüchtlings in sein Heimatland, in dem er angeblich bedroht ist, nicht mehr für eine Aufhebung des Asyls.
  • Seit 2003 dürfen Verbrecher nicht mehr ausgewiesen werden, wenn sie nahe Angehörige in der Schweiz haben.
  • Seit 2004 ist ein „sicheres Land“ (safe country) allein kein Grund mehr zur Ablehnung eines Asylgesuchs.
Im Jahr 2005 betrafen 69.4 Prozent der vollstreckten Freiheitsstrafen Immigranten, zwanzig Jahre zuvor waren es noch halb so viele. Rund ein Drittel der Täter geniesst einen Asylstatus, knapp die Hälfte hat eine reguläre Aufenthaltsbewilligung.
Alex Baur in der WW51.09, Seite 13.

Dienstag, 27. Mai 2008

oppositionelle Nein-Sager-Parteien

So funktionieren eben oppositionelle Nein-Sager-Parteien, könnte man sagen, die in andern Ländern Europas durchaus auch nationalkonservativ gefärbt sein können. Sie setzten auf Abwehr des Fremden, auf den Schutz des Althergebrachten, sie operieren - kurz gesagt - mit der Sehnsucht nach Heimat.
tis. in der NZZaS vom 25.5.08, Seite 25.

Montag, 31. März 2008

Chinas Multikulti-Lektion

Chinas Minderheiten geniessen offiziell Autonomie, tatsächlich zählt höchstens ihre Folklore. Die lauten Proteste der Tibeter zerstören Pekings Illusion vom harmonischen Vielvölkerstaat mit han-chinesischer Leitkultur.
Bernhard Bartsch in der NZZaS vom 30.3.08, Seite 7.
Ach, das kennen wir doch von irgendwo, diese unionistische Träumerei - von wegen "Wir sind alle gleich und gehören zusammen". Ja genau - und auch in China entspricht diese Ansicht nicht der Realität und funktioniert deshalb nicht.

Eine Leitkultur aufrecht zu erhalten ist offensichtlich sogar in einer Diktaktur unmöglich. In der von der Migration bedrohten Schweiz mit ihrer Demokratie können wir eine Leitkultur, z.B. unsere eigene, ursprüngliche, sowieso gleich vergessen.

Räumt man den Minderheiten Autonomie ein, ist eine Abspaltung nur eine Frage der Zeit. Die Schweiz entfremdet sich zusehends und wird zersplittet. Meine Heimat löst sich auf und geht unter.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Kultur in Dubai

Natürlich (...) wollen die Ureinwohner [Emiratis: ca. 10%] ihre ohnehin spärlichen Kulturwurzeln geschützt wissen, die Inder verlangen nach einem Boulevard von Bollywood, die Brits nach Britney und Virgin, die Österreicher nach einem Operball, die Libanesen nach Mezze und Fairuz und die Schweizer nach allem, was die anderen so wollen, solange der Rückflug gesichert ist.
Michael Schindhelm in der WW7.08, S. 44ff.