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Dienstag, 27. Dezember 2011

Regierunsgkonformismus vs. Opposition

Die Tätigkeit im Widerstand erfordert Mut, Charakterfestigkeit, Idealismus und Improvisationsgabe. All diese Eigenschaften sind in der Politik weniger geschätzt. Da braucht es Geschmeidigkeit, Anpassung und Parteizugehörigkeit.
Karl Schwarzenberg im Interview von Paul Flückiger in der NZZaS vom 25.12.2011, Seite 7.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Journalisten wählen und denken links



Quelle: Andreas Kunz zitiert die Bachelor-Arbeit von Thomas Schlittler an der ZHAW „Politische Orientierung von Deutschschweizer Journalisten“ in der WeWo38.11, Seite 38.

Freitag, 22. Juli 2011

Anspruchsvoller werdende Damen

Vor allem Frauen verändern sich sehr, wenn sie älter werden, und dann entsprechen sie offenbar nicht mehr dem Idealbild. Das hat nicht in erster Linie mit dem Äusseren zu tun, sondern eher mit einer gewissen Bestimmtheit und Unnachgiebigkeit, mit der diese Frauen auftreten. Junge Leute sind vielleicht anspruchsloser, unkomplizierter und unter dem Strich vernünftiger: so wie wir.
Manuel Senn in der WeWo29.11, Seite 74.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Überzeugungspolitiker vs. Opportunist

Verfolgt man in der Politik unablässlich ein hehres Ideal oder lässt man sich von der Realpolitik treiben? Handelt man aus Überzeugung oder aus Pragmatismus und Opportunismus?

Sogar Köppel und die SVP sind angesichts der möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen der USA gegenüber dem Schweizer Finanzplatz eingebrochen und votieren für die Auslieferung von Kundendaten.

Freitag, 11. Juli 2008

Ungleichheiten belasten Linke

Nach den Ergebnissen der Sozialpsychologie sind Konservative auch stärker motiviert, die bestehende Ordnung zu verteidigen und als fair wahrzunehmen. Sie neigen eher dazu, Ungleichheiten in der Gesellschaft zu rechtfertigen und auf moralisch akzeptable Ursachen zurückzuführen. Linke, die die Idee der sozialen Gerechtigkeit auf ihre Fahnen geschrieben haben, sind vielleicht deshalb unglücklicher, weil es ihnen nicht gelingt, Abweichungen vom Ideal zu verschmerzen.

Linke betrachten Ungleichheiten bei Einkommen und Status als so problematisch, dass diese sie auch in ihrer privaten Sphäre unglücklich machen können. Selbst wenn es einem sehr linksorientierten Menschen gesellschaftlich und materiell gutgeht, sieht er die grossen Unterschiede zwischen Reichen und Armen als Indikator dafür an, dass etwas in der Gesellschaft, in der er lebt, falsch und unfair ist. Das wirkt sich deutlich auf das persönliche Lebensglücksgefühl aus.
Christian Bjørnskov, dänischer Ökonom

Rolf Degen in der WW25.08, Seite 13