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Sonntag, 14. November 2010

"working poor" aufgrund privater Entscheide

Die Erhebung des Bundesamts für Statistik zu den "working poor" hebt die Ursachen hervor:
Es sind nicht schlechte Löhne, die zur Armut führen, wie man meist vermutet. Sondern es sind oft private Entscheide. Arm werden die bloss Teilzeitarbeitenden, Alleinerziehende, kinderreiche Familien und, unvermutet, kleine Selbstständige. Deren Armutsrisiko ist gross. Und in der Schweiz wie anderswo fallen arme Haushalte und Tieflohn-Bezüger nicht zusammen.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 14.11.2010, Seite 41.

Sonntag, 28. Februar 2010

Warum Frauen weniger Karriere machen

Die Zahlen sind eindeutig. «Bei der Allgemeinbildung auf Sekundarstufe II liegen die Quoten der Frauen deutlich höher als jene der Männer», weiss das Bundesamt für Statistik (BfS). 58 Prozent der Jugendlichen, die eine gymnasiale Matura ablegen, sind weiblich. Während die Maturaquote (der Anteil der Jugendlichen eines Jahrgangs, die ein Gymna- sium abschliessen) im Jahr 2008 bei den Männern bei 16,3 Prozent lag, betrug sie bei den Frauen 23,3 Prozent, also satte 7 Prozent mehr. Bereits seit 1993 bringen die Gymnasien mehr Mädchen als Knaben hervor. Das BfS geht davon aus, dass die Entwicklung in Richtung einer Feminisierung der Gymnasien weitergeht und die Maturaquote bei den Frauen bis in acht Jahren 25 Prozent betragen wird.
Frauen...
  1. wählen die falschen Studien.
  2. sind weniger präsent auf dem Arbeitsmarkt.
  3. meiden Vollzeitjobs
  4. widmen sich Kindern und Familie
  5. sind weniger mobil
  6. haben weniger Selbstbewusstsein
  7. scheuen die persönlichen Kosten einer Karriere
  8. weichen Konflikten und harten Entscheiden aus
  9. fühlen sich in Grossfirmen weniger wohl
  10. haben alternative Aufstiegsmöglichkeiten

1. Frauenanteil verschiedener Studienrichtungen
  • bildnerisches Gestalten: 78%
  • moderne Sprachen: 76%
  • Philosophie, Pädagogik und Psychologie: 75%
  • Musik: 69%
  • Physik und Mathematik: 21%
  • Wirtschaft und Recht: 42%
  • Gesundheitlich-soziale Richtungen: 80%
3. Teilzeitarbeit
  • bei Frauen: 57%
  • bei Männern: 13%
  • Gefordert für Topjobs: über 100%...
10. Alternativen
Doch statistisch ist das Bild klar und einseitig: Frauen, die einen Mann heiraten, der weniger verdient als sie, sind höchst selten. Sie orientieren sich auf dem Heiratsmarkt ökonomisch und sozial nach oben – ein Weg, der für Männer praktisch verschlossen ist.
Philipp Gut in der WeWo7.10, Seite 30ff.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Vorteil Frau

Die nordischen Erfahrungen mit VR-Quotenfrauen scheinen allerdings zwiespältig zu sein. «Die Quoten drücken das Niveau der Verwaltungsräte massiv nach unten», beobachtet der international tätige Headhunter Björn Johansson. Durch die forcierte Gleichstellungspolitik rückt die Qualifikation als Kriterium der Stellenvergabe zwangsläufig in den Hintergrund. Zum Schaden von Männern und Firmen, zum persönlichen Nutzen einzelner Frauen.

Die Millionenförderung durch die Gleichstellungsindustrie

An Vorschulen beträgt der Frauenanteil über 95 Prozent, auf der Primarstufe gegen 80 Prozent. Die Mehrzahl der Lehrerinnen arbeitet Teilzeit, häufig mit Pensen von weit unter 50 Prozent. Die berufliche Selbstverwirklichung geht in vielen Fällen zu Lasten eines effizienten und schülergerechten Unterrichts. Die Frauen profitieren, Schüler leiden, Berufskollegen und Steuerzahler müssen für die Kollateralschäden einer extremen Feminisierung aufkommen.

Frauen dürfen weniger leisten und mehr fehlen
Die Zahlen sind eindeutig: Frauen arbeiten weniger, fehlen aber mehr. Gemäss deutschen Studien arbeiten selbständig erwerbende Männer durchschnittlich 49 Stunden pro Woche, Frauen bloss 36. Umgekehrt verhält es sich bei den Absenzen. Weibliche Mitarbeiter fehlen jährlich rund einen Tag mehr als ihre männlichen Kollegen (Quelle: Bundesamt für Statistik). In einzelnen Branchen fallen die Unterschiede noch weit beträchtlicher aus. Im Kredit- und Versicherungsgewerbe beträgt das Absenzenplus der Frauen gegenüber Männern ganze 26 Stunden, also mehr als 3 Arbeitstage.
Amerikanische Studien bestätigen den Befund. Frauen fehlten in der Zeit ihrer Periode regelmässig, fanden die Forscher heraus. Nach dem Ende ihrer Fruchtbarkeit ändere sich das weibliche Absenzenverhalten wieder, es passe sich demjenigen der Männer an. Die Folgen liegen auf der Hand: Absenzen verringern die Produktivität und erhöhen die Kosten. Die Nachteile des weiblichen Abwesenheitswesens haben die Arbeitgeber zu tragen.



Via Krankenkassenprämien finanzieren die Männer die medizinisch teureren Frauen in Milliardenhöhe mit. Das anschaulichste und gröbste Beispiel liefert allerdings die AHV. Weil Frauen früher pensioniert werden, länger leben und weniger einzahlen, funktioniert die AHV als gewaltige Umverteilungspumpe zwischen den Geschlechtern. Jedes Jahr fliessen über sieben Milliarden Franken vom Mann zur Frau.

Philipp Gut in der WW409, Seite 30.

Montag, 21. Dezember 2009

Lehrer: Teilzeitjob für Frauen

So viele Lehrer wie heute gab es noch nie. Im Kanton Zürich zum Beispiel hat sich ihre Zahl innert 50 Jahren fast vervierfacht. Die Zahl der Schüler hingegen stieg nur um 50 Prozent. Und dennoch fehlt es an allen Ecken und Enden an Pädagogen, vor allem für die tieferen Niveaus auf der Oberstufe.

Nur noch ein Drittel der Schweizer Primar- und Sekundarlehrer arbeitet zu mindest 90 Prozent. Der Lehrerberuf ist zu einem Teilzeitjob geworden, vor allem für Frauen. 75 Prozent der Volksschullehrkräfte sind weiblich. (...) Die Generation der männlichen Lehrer mit Vollzeitpensum verschwindet allmählich.
Michael Furger in der NZZaS vom 13.12.09, Seite 24f.

Dienstag, 17. Juni 2008

Schweizer TV-Stars

Die meisten "grossen TV-Stars" des Schweizer Fernsehens sind Teilzeitangestellte. Sie steigern durch ihre Präsenz am Bildschirm ihren Marktwert, welchen sie dann als Moderator auf Podiumsdiskussionen u.ä. abschöpfen können.
So bleibt die amüsante Situation, dass wir Gebührenzahler TV-Stars finanzieren, die nur dank unserer Zwangsabgaben überhaupt TV-Stars werden. Die TV-Stars vergolden sich dann auf private Rechnung.
Kurt W. Zimmermann in der WW24.08, Seite 23.