Thiel: Sie haben ja auch eine Traumkarriere hinter sich.Leuthard: Wie meinen Sie das?Thiel: Haben Sie sich denn nicht hochgeträumt?Leuthard: Was wollen Sie damitsagen?Thiel: Sie haben doch hier alsEmpfangsdame angefangen.Leuthard: Wie kommen Sie darauf?Thiel: Ich habe gelesen, bevor sie in den Bundesrat kamen, hätten Sie hier in der Lobby gearbeitet.Leuthard: Ich habe hier im Parlament lobbyiert.Thiel: Das haben Sie aber schön gesagt. Sie haben also im Parlament für die Kernkraft lobbyiert?Leuthard: Das war die Frucht meiner Arbeit.Thiel: Aber im Bundesrat hat sich der Kern gespalten.
Andreas Thiel in der WeWo21.12.
Freitag, 25. Mai 2012
Leuthard von der Atomlobby zur Gegnerin
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Durchsetzungsvermögen in Schule und Karriere
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Erotisches Kapital
Anna verlor ihren Job als Analystin einer Bank und musste hart an sich arbeiten, um eine neue Stelle zu finden. Sie ass weniger, trainierte, verlor Gewicht und sah bald zehn Jahre jünger aus. Sie ging zum Coiffeur, tönte sich ihre Haare und legte sich einen neuen Kurzhaarschnitt zu, mit dem sie viel lebendiger aussah. Sie kaufte sich einen teuren Anzug, der ihre Figur betonte und der sie in den Bewerbungsgesprächen attrativ und selbstbewusst machte. Drei Monate später hatte sie einen Job gefunden, in dem sie fünfzig Prozent mehr verdiente als im alten.
Cathrine Hakim, London School of Economics, "Honey Money – The Power of Erotic Capital" zitiert von Andreas Kunz in der WeWo40.11, Seite 48.
Donnerstag, 13. Oktober 2011
2 Zahlen zu weiblichen Ambitionen
- 25% der Amerikanerinnen wäre lieber Top-Model des Jahres als Nobelpreis-Gewinnerin.
- 22% würden lieber ihre Fähigkeit zu lesen als ihre Taillengrösse einbüssen.
Dienstag, 3. Mai 2011
Frauenwahl: lieber Kinder als Karriere
SP-Fraktionschefin Ursula Wyss ist schwanger und lässt ihre Partei im Stich. Ihr Vorbild wird kein Unternehmen ermutigen, mehr junge Frauen in Führungspositionen zu holen.
Nur ist die Debatte um Kinder und Karriere, um Frauenquoten und weibliche Führungskräfte reichlich verlogen – und ein Minenfeld. Wer nicht brav das Bekenntnis zur Chancengleichheit ablegt, wird öffentlich gegrillt. Wie etwa Simon Murray, Verwaltungsratspräsident des Schweizer Rohstoffunternehmens Glencore. Er hatte sich diese Woche gegenüber der englischen Zeitung The Sunday Telegraph verplappert. Junge Frauen in Führungspositionen zu holen, hält er für schwierig. Sie seien zwar gleich intelligent wie Männer, aber oft weniger ambitioniert, «weil sie bessere Dinge zu tun haben». Etwa, Kinder grosszuziehen.Der Aufschrei war gross – und Murrays öffentlicher Bittgang erfolgte postwendend. Dabei hat er im fernen England nur freimütig beschrieben, was die Politikerin Ursula Wyss eben unter öffentlicher Anteilnahme vollzog: Sie entschloss sich für ein Kind – und handelte damit gegen die Interessen ihrer «Firma» SP. So kann es wenig erstaunen, wenn sich verantwortungsvolle Firmen gegen junge Frauen in Führungsfunktionen entscheiden.
Peter Keller in der WeWo17.11, Seite 16.
Montag, 25. April 2011
Carlo Pedersoli aka Bud Spencer
- Eine Mischung aus Hotzenplotz und Rübezahl (1.90m)
- Olympiateilnahme als Schwimmer (erster Italiener der 100m in weniger als 1 Min. schwomm) u/o Wasserballspieler
- Erfinder: Einwagzahnbürste mit integrierter Zahnpasta, Spazierstock mit ausklappbarem Tisch und Stuhl
- Student mit Bestnoten: Chemie und Jura
- Lieblingsbier: Budweiser; Lieblingsschauspieler: Spencer Trancy
- Lebensmotto: Alles auf einem zukommen lassen, bloss nichts planen.
- während dem 2. Weltkrieg im brasilianischen Exil,
- Autoverkäufer, Strassenbau in Venezuela
Sonntag, 3. April 2011
Karriere: Frauen haben die Wahl - Männer nicht
Kein Wunder, kommen viele dr „Top 50“ aus Ländern wie Indien oder China, in denen Frauen aufwärtsstreben, sobald sich ihnen einen Chance bietet. Jede Inderin ergreift die Möglichkeit zu studieren, weil das ein besseres Leben bedeutet. Sie haben gar keine Wahl. Viele westliche Frauen haben den Luxus, wählen zu können. Sie entscheiden sich gegen eine Karriere und für ein bisschen arbeiten und einen Mann, der das Geld nach Hause bringt. Man mag darin ein Dekadenzphänomen sehen: wirklich die bequeme Wahl. Während Frauen vor vierzig Jahren für Chancengleichheit kämpfen mussten, können sie sich heute wieder dem widmen, worin sie mehr Erfüllung finden, was für sie im Moment wichtiger ist. Kinder, Haus und Pilates.
Eigentlich kann man sich die ideologischen Debatten sparen bei der ewigen Frage, ob Frauen wollen und nicht können oder können und nicht wollen. Frauen müssten, ob sie wollen oder nicht. Volkswirtschaftlich ist es absurd, das Potenzial der vielen Hochschulabsolventinnen brachliegen und verkümmern zu lassen. Sie müssten: Vollzeit in hoch produktiven Berufen arbeiten, auch mal ein Wochenende im Büro verbringen, sich mit mühsamen Mitarbeitern herumschlagen, andere momentane Bedürfnisse hin oder her.
Doch Frauen entscheiden sich lieber für das gute Leben.
Birgit Schmid im Tagi-Magi 6/2011, Seite 12ff.
Mittwoch, 16. Februar 2011
feige Frauen flüchten in traditionelle Rolle
Hormongebeutelte Wohlfühlwesen seien wir Frauen, zu bequem, um für sich selber zu sorgen, zu faul, um berufliche Ziele zu verwirklichen. Statt uns im Arbeitsleben, in freier Wildbahn gegen die Männer durchzusetzen, machten wir es uns lieber in der traditionellen Rolle gemütlich. Dass so wenig Frauen in wirtschaftlichen Spitzenpositionen zu finden sind, liegt also nicht an der berühmten gläsernen Decke, sondern daran, dass die Frauen gar nicht erst unter der gemütlichen Bettdecke hervorkriechen, um sich die Hände im wirtschaftlichen Wettbewerb schmutzig zu machen. Nach dem Studium wird eine Familie gegründet, schnappt die Mutterfalle zu, taumeln die Frauen auf einer Latte-Machiato-Rampe ins Nichts. Weil sie zu feige sind.
Die These, dass die Frauen sich selber im Weg stehen ist nicht ganz neu und hat natürlich einen wahren Kern. Wir wissen, dass Frauen nicht nur keine Karriere machen können, weil es ungünstige Strukturen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie gibt. Sondern dass sie es vielfach auch einfach nicht wollen. Oder nicht genug wollen. Allerdings ist daran nicht nur die «Mutterfalle» schuld, sondern auch andere Dinge. Vielen Frauen ist ein gepflegtes Sozialleben und persönlicher Freiraum wichtiger als Status und Geld, weshalb sie vor dem Opfer an privater Zeit, das jede Karriere einfordert, zurückschrecken.
Ideologisch gesehen ist es natürlich ganz schlecht, wenn die Frauen, die so lange dafür gekämpft haben, nicht an den Herd verbannt zu werden, nun freiwillig seinen Trost suchen. Das zementiert die Geschlechterrollen,
Volkswirtschaftlich macht es wenig Sinn, Frauen durchs kostenintensive Bildungssystem zu schleusen, nur damit sie dann jahrelang auf Spielplätzen herumhängen.
Michèle Binswanger im Mamablog, sinniert über das Buch von Bascha Mika: «Die Feigheit der Frauen: Rollenfallen und Geiselmentalität. Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug», C. Bertelsmann Verlag, 256 Seiten
Donnerstag, 3. Februar 2011
Anne Héritier Lachat: neue FINMA-Präsidentin
Von der Linken portiert und vom Geschlecht begünstigt? ... War rund 10 Jahre als Assistentin an der Uni Genf tätig ... Wenn sie arbeitete, dann die meiste Zeit nur halbtags ... tat sich weniger durch inhaltliche Beiträge hervor, als durch fleissiges Protokollieren im Stile einer Chefsekretärin...Carmen Gasser in der WeWo3.11, Seite 34f.
Dienstag, 16. November 2010
Auch "Karriere-Frauen" sind Schäfchen
Ich setze mich für strengere Risikomanagementsysteme ein:
Frauen: 40%
Männer: 1%
Ich setzte mich ein für eine stärkere Regulierung der Vergütungssysteme.
Frauen: 45%
Männer: 22%
Ich wünsche mir eine grössere Vielfalt in Kontrollgremien bezüglich Geschlecht und Nationalität:
Frauen: 65%
Männer: 35%
3 oder mehr Frauen im Verwlatungsrat machen das Board leistungsfähiger:
Frauen: 51%
Männer: 12%
Ich bin für die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten:
Frauen: 25%
Männer: 1%
Studie «2010 Board of Directors Survey» von Heidrick & Struggles und Boris Groysberg von der Harvard Business School im Auftrag der Organisation Women Corporate Directors. Befragt wurden insgesamt 294 weibliche und 104 männliche Verwaltungsratsmitglieder börsenkotierter und privater nordamerikanischer Unternehmen.
finews vom 8.11.2010
Interpretation
- Frauen stehen der Option, Karriere über Quoten oder "Diversity-Erkenntnisse" zu machen offen gegenüber.
- Frauen glauben eher an die Lösung durch stärkere Regulierung/Vorschriften. Sie plädieren für eine starke Institution, welche den Weg weist. Dieser folgen sie dann auch brav.
Sonntag, 28. Februar 2010
Warum Frauen weniger Karriere machen
Die Zahlen sind eindeutig. «Bei der Allgemeinbildung auf Sekundarstufe II liegen die Quoten der Frauen deutlich höher als jene der Männer», weiss das Bundesamt für Statistik (BfS). 58 Prozent der Jugendlichen, die eine gymnasiale Matura ablegen, sind weiblich. Während die Maturaquote (der Anteil der Jugendlichen eines Jahrgangs, die ein Gymna- sium abschliessen) im Jahr 2008 bei den Männern bei 16,3 Prozent lag, betrug sie bei den Frauen 23,3 Prozent, also satte 7 Prozent mehr. Bereits seit 1993 bringen die Gymnasien mehr Mädchen als Knaben hervor. Das BfS geht davon aus, dass die Entwicklung in Richtung einer Feminisierung der Gymnasien weitergeht und die Maturaquote bei den Frauen bis in acht Jahren 25 Prozent betragen wird.Frauen...
- wählen die falschen Studien.
- sind weniger präsent auf dem Arbeitsmarkt.
- meiden Vollzeitjobs
- widmen sich Kindern und Familie
- sind weniger mobil
- haben weniger Selbstbewusstsein
- scheuen die persönlichen Kosten einer Karriere
- weichen Konflikten und harten Entscheiden aus
- fühlen sich in Grossfirmen weniger wohl
- haben alternative Aufstiegsmöglichkeiten
1. Frauenanteil verschiedener Studienrichtungen
- bildnerisches Gestalten: 78%
- moderne Sprachen: 76%
- Philosophie, Pädagogik und Psychologie: 75%
- Musik: 69%
- Physik und Mathematik: 21%
- Wirtschaft und Recht: 42%
- Gesundheitlich-soziale Richtungen: 80%
- bei Frauen: 57%
- bei Männern: 13%
- Gefordert für Topjobs: über 100%...
Doch statistisch ist das Bild klar und einseitig: Frauen, die einen Mann heiraten, der weniger verdient als sie, sind höchst selten. Sie orientieren sich auf dem Heiratsmarkt ökonomisch und sozial nach oben – ein Weg, der für Männer praktisch verschlossen ist.
Philipp Gut in der WeWo7.10, Seite 30ff.
Sonntag, 24. Januar 2010
"Doktor Sudaro"
Ich hatte drei Ziele im Leben.Wie konnte es geschehen, dass der Blender und Fälscher sich jahrelang in sensibelsten Bereichen der Verwaltung bewegen konnte und dort eine glänzende Karriere hinlegte?Ich habe alles erreicht.
- Generalstabsoffizier
- eine Führungsposition
- ein Doktorat.
Tiziano Sudaro
Dr., Executive MBA, Oberst i Gst, Chef Strategieplanung Verteidigung, Armeestab.
Zuvor in der Privatwirtschaft, langjährige Erfahrung im Strategiemanagement.
Zum Autor von "Der Strategie Check" in Military Power Review vom 2/2009, Seite 3ff.
Die akademischen Titel und militärischen Auszeichnungen, mit denen der grossgewachsene Tessiner Tiziano Sudaro, demnächst 44 Jahre alt, sich schmückte, sind ebenso zahlreich wie dubios. Er firmierte als Dr. rer. pol., gab vor, in Oxford einen Master of Business Administration (MBA) sowie an der Universität Harvard einen Master-Abschluss erworben zu haben, tapezierte seine Büros mit Oxford- und Cambridge-Wimpeln und einer Hisbollah-Fahne, belegte den Tisch mit CIA-Mäppchen und schmückte schliesslich seinen massigen US-Geländewagen des Typs «Hummer» mit Insignien der Elite-Fallschirmgrenadiere des Aufklärungsbataillons 17.
Philipp Gut und Andreas Kunz in der WeWo2.10, Seite 30f.
Das Institut für Politikwissenschaft der Uni St. Gallen pries ihn auf der Website als "Experten" für das Center for Security Economics und Technology an.
Philipp Gut und Andreas Kunz in der WeWo2.10, Seite 30f.
Nach mehreren Assessments und Personensicherheitstests hat es für mich keinen Anlass gegeben, an der Echtheit der angegebenen wissenschaftlichen Qualifikationen zu zweifeln. Man hätte den Schwindel vielleicht früher entdeckt, wenn Herr Sudaro einen schlechten Job gemacht hätte. Er hat aber einen guten Job gemacht.Moral von der Geschicht'?
Divisionär Jakob Baumann, Linienvorgesetzter, zitiert von Philipp Gut in der WeWo3.10, Seite 10f.
Die Aussagekraft und Bedeutung akademischer Qualifikationen wird mit zusätzlichen, wirklichen und wichtigen Anforderungen an ein Stellenprofil marginal. Was wirklich zählt: Überzeugungskraft, Auftreten, Identifikation mit dem Arbeitsbereich, Generalstabsoffizier. Auch "Elite-Schulen" wie die UniSG haben das offensichtlich und erwartungsgemäss nicht kapiert.
Dienstag, 14. Juli 2009
Jasmin Staiblin
Geben wir uns keinen Illusionen hin: Kein Mann in vergleichbarer Stellung könnte es sich erlauben, in einer ähnlich heiklen wirtschaftlichen Situation seine Firma aus persönlichen Gründen zu verlassen. Der Chef will mit seiner Frau zwei Monate nach Venedig verreisen, um die angeschlagene, scheidungsgefährdete Beziehung romantisch aufzurüsten? Seine Vorgesetzten würden ihn für verrückt erklären. Der CEO einer Grossbank beantragt in der Finanzkrise vier Monate Vaterschaftsurlaub, weil ihn der Säugling vor allem am Anfang braucht? Der Mann müsste sich einen Mangel an Pflichtgefühl gegenüber seinem Arbeitgeber vorwerfen lassen. Zu Recht.
Wer für ein Unternehmen die Verantwortung übernimmt, tut eben dies: Er übernimmt die Verantwortung und hat sich mit allen Kräften für den Erfolg seiner Firma einzusetzen
Würden Sie Ihre Armee einem General anvertrauen, der sich im Krieg aus familiären Gründen beurlauben lässt?
Armeen brauchen gute Generäle, die vor allem im Ernstfall verfügbar bleiben müssen. Wenn die ABB Schweiz in der schwierigsten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg während sechzehn Wochen auf ihren Chef verzichten kann, dann ist es der falsche Chef. Anders gefragt: Welcher Chef, der seine Aufgabe wirklich ernst nimmt, verlässt die Kommandobrücke freiwillig in schwierigen Zeiten?
Roger Köppel in der WW27.09, Seite 5.ABB und Frau Staiblin müssen selber entscheiden, was für sie das Richtige ist. Für mich kam dies nicht infrage, als ich Anfang 2004 die Konzernführung von meinem Vater hochschwanger übernahm. Kurz nach der Übernahme wollte ich präsent sein.
Magdalena Martullo-Blocher im Interview mit Victor Weber in der SonntagsZeitung vom 12. Juli 2009, Seite 40.
Donnerstag, 10. April 2008
Eichhof geht an Heineken
Positiv betrachtet bewegt sich jetzt, mit dem Fall der letzten grossen und unabhängigen Schweizer Brauerei, das ganze Biergeschäft auf internationalem Parkett. Und wenn man gerne Bier trinken würde, bald das Studium abgeschlossen hätte und eine internationale Karriere anstreben würde...
Sonntag, 2. März 2008
weniger Milizoffiziere im Generalstab
Labor omnia vincit improbus - und mit diesem Leitsatz ist auch erklärt, weshalb das für mich keine Option gewesen wäre :-)Die "Tugenden des Generalstabsoffiziers" bleiben beeindruckend:
Wie ihre Vorgänger werden auch die heute beförderten Offiziere einen unermüdlichen Beitrag zur Aufgabenerfüllung ihrer Vorgesetzten leisten. Unter hohem Zeitdruck werden sie Problemstellungen und Situationen im Detail analysieren, um daraus umsetzbare und erfolgversprechende Lösungen zu entwickeln. (admin)
Mittwoch, 20. Februar 2008
Beziehungsstress
- Faulheit im Haushalt
- Unnahbarkeit
- verbale Verstocktheit
- Unaufmerksamkeit
- Egozentrik
- Unehrlichkeit
- statt Zärtlichkeitsaustausch nur auf Sex aus
- überbordende Emotionalität
- Kontrollsucht
- Renitenz
- den Drang zur Vereinnahmung des Gegenübers
- mangelnde Mütterlichkeit
- Unterschiedliche Entwicklung der Partner,
- unzureichende Kompetenzen zur Führung einer zufriedenstellenden Paarbeziehung oder
- enttäuschte Erwartungen
...Psychologie:
- Toleranz
- Geduld
- Kompromissbereitschaft
- Konfliktfähigkeit
- Bildungshomogenität
- gleiche Religionszugehörigkeit
- eheliche Treue
- geringer Erwerbstätigkeitsgrad der Frau
- Kinder
- gemeinsamer Besitz
Ehefrauen mit Universitätsabschluss und einem Einkommen von mindestens 30’000 Dollar pro Jahr betrügen ihre Männer häufiger, wollen keine Kinder und bergen aufgrund überzogener Erwartungen in allen Lebenslagen ein riesiges Potenzial für Beziehungsstress. (...) überproportional grosse Scheidungsquote bei den schlauen Urbanen.
Michael Noer in "Hände weg von Karrieregirls" im Forbes.
Franziska K. Müller in der WW7.08, Seite 24ff.
Ich glaube nicht an die Ehe.
Jason Statham im Making Off zu Crank
Mittwoch, 23. Januar 2008
interessante Männer und romantische Liebe
Studien belegen, dass eine Frau mit einem IQ übe 115 die Männer abschrekct. Karrierefrauen, das wissen wir, haben unendlich Mühe, einen interessanten Mann für sich zu interessieren. Diese interessanten Männer heiraten dann Assistentinnen, Sekretärinnen, Kindermädchen, Flight Attendants.
Vielleicht muss man sich trennen von dem nur romantischen Liebesbegriff. Die so genannten Liebe ist nicht ewig eine reine Herzensangelegenheit - irgendwann hat man dann auch gern etwas davon.
Ludwig Hasler, interviewt von Ulrike Hark im Tagi vom 23.1.08, Seite 58.
Montag, 7. Januar 2008
Rekonvaleszenz
Jeder Mensch hat seine eigene Rekonvaleszenz.
David H. "Peaches" Petraeus
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| Petraeus |
- Sohn eines holländischen Seekapitäns, welcher in den USA Asyl erhalten hatte
- aufgewachsen in Cornwall im Staat New York, unweit der Universität Westpoint, der Kaderschmiede der US-Armee
- mit Passion dabei, doch ruhig, ambitiös und überdurchschnittlich intelligent
- gewinnt sämtliche Preise seiner Abschlussklasse
- Dissertation: "Das amerikanische Militär und die Lektionen aus Vietnam", eine "schafsinnige Analyse" gegen die aktuelle Armee-Doktrin.
- mit 54 Jahren zum jüngsten 4-Sterne General seit jeher befördert
Zweimal erleidet Petraeus schwere Verletzungen. Einmal klappt ihm 18 Meter über Boden der Fallschirm zusammen, doch er kommt mit schweren Beckenbrüchen davon. 1991 löst sich bei einer Schiessübung im Gewehr eines Soldaten ein Schuss. Er trifft Petraeus in die rechte obere Brust. «Es war ein satter Durchschuss», erinnert sich General Jack Keane, der direkt neben ihm stand, «er verlor Unmengen Blut.» Fünf Stunden hätten sie ihn operiert, doch zwei -Tage danach habe er um Entlassung aus dem Spital gebeten. «Jeder Mensch hat seine eigene Rekonvaleszenz», sagte er dem perplexen Arzt, und zum Beweis legte er neben dem Spitalbett fünfzig Liegestütze hin.
Urs Gehriger in der Weltwoche 1.08, Seite 28f.
Freitag, 4. Januar 2008
Das Wesen der Beamten
Die Beamte ihrerseits dienen treu dem Staat und der eigenen Karriere. Vornehme Zurückhaltung prägt ihr Handwerk. Im Zweifel hängen sie ihre Fahne in den Wind der Regierenden, mit Blick auf die nächste Beförderung.
Peter Bodenmann in der Weltwoche 1.08, Seite 17
Montag, 12. November 2007
Martinka Hingisova
Mit 14 ging sie von der Schule ab, um Tennisprofi zu werden. "Was hat sie in der Schule verloren?", fragte ihre Mutter. "Wenn man genug Geld hat, kann man alles nachholen."Wenn ich ihrer Interviews lausche, habe ich den Eindruck - wie bei so einigen Sportlern, dass sie hier etwas nicht mehr Aufzuholendes verpasst hat :-P.
Entsprechend aber machte sie ziemlich Kohle: Bis zu ihrem ersten offiziellen Rücktritt im Oktober 2002 gewann sie 40 Turniere und erspielte 20 Millionen Preisgeld. Das Forbes schätzte ihr Vermögen auf 60 Millionen Franken.
Walter De Gregorio und Beatrice Schlag in der WW45.07, Seite 28ff.



