Die «Generation Internet» sieht Unterhaltungsserien, Info-Channels und Dok-Filme, welche sie sich von verschiedenen Anbietern runterlädt, auf mobilen Geräten an. Dazu braucht es kein staatlich finanziertes Fernsehen.
In der Tat. Vorgesetzte Formate für passive Konsumenten verlieren an Attraktivität. Die Aufmerksamkeitsspanne der Jungen wird zunehmend auf Youtube-Einheiten zurückgestutzt. Dazu kommt die Forderung nach TV-on-Demand und Interaktivität wie Verlinkung, Kommentierung und Konversation. Da hat das traditionelle Fernsehen einen schweren Stand.
Untersuchungen haben ergeben, dass zwischen 50 und 60% der jüngeren Nutzer tatsächlich Inhaltsproduzenten sind. Die Frage ist, wie kreativ sind diese Inhalte. Von «Ich bin in der U-Bahn» bis hin zur genialen Politsatire ist alles möglich. Die Qualität variiert stark und hängt vom sozioökonomischen Hintergrund ab, denn Teilhaben setzt Bildung voraus.
Urs Gasser, Schweizer Harvard-Professor im Interview von Daniel Puntas Bernet in der NZZaS vom 15.5.11, Seite 36f.
Posts mit dem Label Fernsehen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fernsehen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 16. Mai 2011
Qualität von Social Media Inhalten
Tags:
Aufmerksamkeit,
Fernsehen,
Interaktion,
internet,
Niveau,
Politsatire,
Social Media,
sozioökonomisch,
TV,
Youtube
Donnerstag, 3. Februar 2011
SRG SRF
durch Zwangsgebühren finanzierter Staatsrundfunk - Monopol - beisst nicht in die Hand die ihn füttert
unabhängig? kritischer Journalismus?
Helmut Hubacher forderte von der SRG, dass sie lediglich eine Infrastruktur zur Verfügung stellt.
Die Feststellung löste in der neuen SRG-Führung offenbar allergische Reaktionen aus, aber Hubacher sieht es richtig: Der staatliche Rundfunk ist kein Zensursystem, das aus allen politischen Äusserungen die den SRG-Journalisten genehmen herausfiltert. Stattdessen hat die SRG die einmalige Gelegenheit, eine Plattform zu bieten für den echten Streit ums beste Argument.Roger Köppel in der WeWo3.11, Seite 5.
Freitag, 20. August 2010
schlechtes SFDRS regt zum lesen an
Wir sehen noch die reale Welt und nicht, wie die US-Amerikaner 200 Milliarden Stunden pro Jahr fern. Deshalb dürfen wir SRF mit Armin Walpen an der Spitze, demnächst Roger de Weck, dankbar sein für die schlechten Programme, die uns in die Natur oder zu den Büchern treiben.
Klaus J. Stöhlker
Mittwoch, 26. Mai 2010
de Weck: kein Manager
Ich habe noch nie eine Führungskraft in den Medien erlebt, die derart wenig Ahnung von Zahlen hat wie Roger de Weck. Präziser gesagt: Ich habe noch nie eine Führungskraft in den Medien erlebt, die sich derart wenig für Zahlen interessiert.Meine Prognose: de Weck
De Weck hasste schon zu unserer gemeinsamen Zeit die Zahlen, weil Zahlen das Kriterium für Erfolg oder Misserfolg sind. Wenn Zahlen eine klare Sprache sprachen, rannte er davon oder beschönigte die Fakten. Er liebte stattdessen Ideen und grosse Würfe, die nicht messbar sind. Er liebte Fantasien. Man kann es etwas bösartig sagen: Der glühende EU-Anhänger lebte schon damals den Stil Griechenlands.
Kurt W. Zimmermann in der WeWo20.10, Seite 11.
- wird es nicht lassen können, seine persönliche Meinung, z.B. über den EU-Beitritt der Schweiz vermehrt der öffentlichen Meinungsbildung aufzunötigen.
- wird Quotenmisserfolge feiern, da er - zwar löblicherweise, jedoch weltfremd (links) - davon ausgeht, dass das Publikum Diskurs und Information seichter Unterhaltung vorzieht.
- wird die Forderungen nach Prämienerhöhungen nicht beseitigen. Er wird das Budget des Schweizer Fernsehen überstrapazieren - ausser er verzichtet auf einige teure Sportübertragungen und erntet dafür den Unmut des oben beschriebenen Publikums.
- wird die Arena weiter zu einem Kuschelverein verkommen lassen.
- wird mit seiner distanzierten (arroganten) Art nicht die Gunst sämtlicher Mitarbeiter gewinnen.
Dienstag, 17. Juni 2008
Schweizer TV-Stars
Die meisten "grossen TV-Stars" des Schweizer Fernsehens sind Teilzeitangestellte. Sie steigern durch ihre Präsenz am Bildschirm ihren Marktwert, welchen sie dann als Moderator auf Podiumsdiskussionen u.ä. abschöpfen können.
So bleibt die amüsante Situation, dass wir Gebührenzahler TV-Stars finanzieren, die nur dank unserer Zwangsabgaben überhaupt TV-Stars werden. Die TV-Stars vergolden sich dann auf private Rechnung.
Kurt W. Zimmermann in der WW24.08, Seite 23.
Tags:
Billag,
Fernsehen,
Gebühren,
Medien,
Nebenerwerb,
SF DRS,
Teilzeitangestellte,
TV,
Zwangsabgaben
Dienstag, 6. November 2007
Stunthero: fertig schluss
Stunthero hat schlecht begonnen und auch schlecht aufgehört. Folge 4, militärischer Häuserkampf mit dem Pz Gren Bat 28 war der Höhepunkt. Vielleicht auch noch Folge 6. Doch sonst hat mich die Sendung auch nicht wirklich überzeugt.
Das schlimmste war der Sieger heute: Rini Lleshaj, ts! Das soll mal einer aussprechen. Kickboxender Secondo, gebrochenes deutsch, kein Englisch, eine miserable Wahl. Dieser Meinung bin nicht nur ich:
Das schlimmste war der Sieger heute: Rini Lleshaj, ts! Das soll mal einer aussprechen. Kickboxender Secondo, gebrochenes deutsch, kein Englisch, eine miserable Wahl. Dieser Meinung bin nicht nur ich:
Sonntag, 19. August 2007
Meine schönste Militärwoche
Ich habe nun doch auch schon über 200 Diensttage hinter mir, doch eine so schöne Woche hatte ich noch nie im Militär. Ich war abdetachiert - als einziger Freiwilliger von unserer Kompanie - zur Verfügung der Sendung "Stunt Hero" des Schweizer Fernsehen. Die drehen da mehrere Episoden an Stunts, und diese vierte Folge befasste sich mit militärischem Häuserkampf.
Das Militär (WK-Soldaten des Pz Gren Bat 28) stand unter dem Kommando von Oberstleutnant Pellegatta, dem höchsten Verantwortlichen der Schweizer Armee betreffend Häuser- und Ortskampf (HOK). Um auf dem neusten Stand der Dinge zu sein, wurden wir an Waffen ausgebildet, die noch nicht einmal in den aktuellen Rekrutenschulen im Einsatz sind. Ich bin jetzt also up-to-date mit
Zu Stunt-Hero schreibe ich dann auch noch was. Am 18. September beginnt die Show, jeweils Diensttags ab 20 Uhr auf SF2. Folge 4 nicht verpassen!
Das Militär (WK-Soldaten des Pz Gren Bat 28) stand unter dem Kommando von Oberstleutnant Pellegatta, dem höchsten Verantwortlichen der Schweizer Armee betreffend Häuser- und Ortskampf (HOK). Um auf dem neusten Stand der Dinge zu sein, wurden wir an Waffen ausgebildet, die noch nicht einmal in den aktuellen Rekrutenschulen im Einsatz sind. Ich bin jetzt also up-to-date mit
- Irritationskörpern; 1-, 2- und 9-Knall: Es knallt, blitzt und es gibt eine Druckwelle. Sie wird verwendet um einen Raum zu säubern. Im Gegensatz zur Handgranate, welche früher standardmässig zum Einsatz kam, ist dies meine erste nicht letale Waffe.
- Kommandosturmgewehr: Eigentlich wie das normale Sturmgewehr, einfach etwas kürzer und damit handlicher im engen Häuserkampf. Vielleicht wird das zur Standardausrüstung der Pz Grens.
- Pyranha: Dieser nur leicht gepanzerte Radschützenpanzer ist für die mechanisierte Infantrie gedacht. Bereits eine 30mm-Kanone kommt aber durch die Wand durch. Das ist nicht die Zukunft der wertvollen Pz Grens. Diese werden auch künftig in der neusten Anschaffung der Schweizer Armee transportiert: im modernen und gut gepanzerten Schützenpanzer 2000, aka CV9030.
- Leichtes Maschinen Gewehr (LMG): Das ist die Krönung. Ist etwas schwerer als das Sturmgewehr, hat ein Magazin für 200 Schuss und Munitionsbänder, wie man sie aus Rambo kennt. Künftig wird immer einer pro Schützenpanzer mit diesem Superding unterwegs sein :-).
Zu Stunt-Hero schreibe ich dann auch noch was. Am 18. September beginnt die Show, jeweils Diensttags ab 20 Uhr auf SF2. Folge 4 nicht verpassen!
Abonnieren
Posts (Atom)
