- widersetzt sich jeder weiteren Erleichterung der Einbürgerung und verlangt im Gegenteil, dass diese auch finanziell wieder etwas kosten muss;
- spricht sich aus für die Einbürgerung auf Probe, damit das Bürgerrecht bei Straffälligkeit wieder entzogen werden kann;
- bekämpft die Einbürgerung von Bewerbern ohne Niederlassungsbewilligung, mit krimineller Vergangenheit oder ohne Sprach-, Lese- und Schreibkenntnisse;
- ist gegen die Einbürgerung von Sozialhilfe- und IV-Empfängern, sofern diese Abhängigkeit vom Staat nicht auf einen unverschuldeten Härtefall zurückzuführen ist;
- fordert von den Einbürgerungswilligen eine formelle Loyalitätserklärung gegenüber der Bundesverfassung und unserer Rechtsordnung;
- will, dass Doppelbürgern bei schweren Delikten das Bürgerrecht entzogen wird.
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Montag, 2. Mai 2011
notwendige Migrationsnotbremse
Die SVP
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Samstag, 6. Februar 2010
positive Psychologie
Die positive Psychologie unterscheidet nach ihrem Begründer Martin Seligman und in Anlehnung an die Philosophie 6 Tugenden, denen sie 24 Charakterstärken zuordnet:
- Weisheit und Wissen mit Kreativität, Neugier, Urteilsvermögen, Liebe zum Lernen und Weisheit.
- Mut mit Tapferkeit, Ausdauer, Authentizität und Enthusiasmus.
- Menschlichkeit mit Bindungsfähigkeit, Freundlichkeit und Sozialer Intelligenz.
- Gerechtigkeit mit Teamwork, Fairness und Führungsvermögen.
- Mässigung mit Vergebungsbereitschaft, Bescheidenheit, Vorsicht und Selbstregulation.
- Transzendenz mit Sinn für das Schöne, Dankbarkeit, Optimismus, Humor und Spiritualität.
Kathrin Meier-Rust in der NZZaS vom 24.01.10, Seite 55ffTests mit individuellen Auswertungen auf charakterstaerken.org
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Donnerstag, 19. November 2009
fragwürdige Personenfreizügigkeit
Die Bewährungsprobe der Personenfreizügigkeit steht erst noch bevor. Entscheidend ist, was geschieht, wenn in der Schweiz der Aufschwung einsetzt und der Bedarf an Arbeitskräften wieder zunimmt. Berücksichtigen die Arbeitgeber dann die Personen, die in den vergangenen zwei Jahren ihre Stelle verloren und sich in der Zwischenzeit weitergebildet haben - oder holen sie wieder neue, jüngere Arbeitskräfte im Ausland? Sollte Letzteres passieren, wird die Sockelarbeitslosigkeit in der Tat stark zunehmen, und die bisher grosse Unterstützung für die Personenfreizügigkeit in der Bevölkerung dürfte schnell schwinden.
Francesco Benini in der NZZaS vom 15.11.09, Seite 20f.
Der Härtetest kommt erst noch. Wenn 2011 die Arbeitslosigkeit unter der Schweizer Bevölkerung nicht sinkt, wird der Bundesrat unter starken Druck geraten, Korrekturen an der Personenfreizügigkeit vorzunehmen.
Paul Rechsteiner, der Präsident des Gewerkschaftsbundes - im selben Artikel
Samstag, 15. August 2009
3-R-Prinzip bei Tierversuchen
Freiheit von Wissenschaft und Forschung / Erkenntnisgewinn
vs.
Tierversuche / Leiden der Versuchstiere
Toni Lindl vom Institut für angewandte Zellkultur in München hat kürzlich klinisch orientierte Publikationen evaluiert, die genehmigte Tierversuche zum Gegenstand hatten. Dabei wurden die Ergebnisse von Versuchen an rund 5000 Mäusen, Ratten und Kaninchen, die an drei bayerischen Universitäten durchgeführt wurden, analysiert. Auch nach zehn Jahren konnte lediglich bei 0,3 Prozent der Veröffentlichungen ein direkter Zusammenhang zwischen tierexperimentellen Befunden und den Befunden beim Menschen festgestellt werden. Das heisst, in so gut wie keinem Fall mündeten die Tierversuche in einem Medikament oder einer verbesserten Therapie. Die Tiere litten umsonst.
Entwicklung moderner Alternativmethoden
In-vitro-Tests (Tierzellenkulturen) oder In-silico-Tests (deutsch «in Silizium», also durch Computermodelle) machen immer mehr Tierversuche nicht nur überflüssig: Sie sind ihnen auch in ihrer Aussagekraft überlegen.
3-R-Prinzips: «Reduction» steht für die Reduzierung der für die Versuche benötigten Tiere; «Refinement» meint die Verminderung von Schmerz und Stress, und «Replacement» heisst die Ersetzung von Tieren so oft als möglich durch Alternativmethoden.
Winfried Ahne in der WW33.09, Seite 15.
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