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Montag, 6. April 2009

Lichtgestalt Obama

Er wirkt mehr als Projektionsfläche für Wunschphantasien denn als Projektleiter.
Axel Veiel in der NZZaS vom 5.4.09, Seite 5.
Ich liess mich anfänglich auch von ihm blenden. Doch die weitreichenden Konsequenzen der demokratischen Tatsache, dass eher man jemanden gewählt wird, der sich gut darstellen kann als jemand der auch wirklich gut ist (nicht dass Obama schlecht wäre, jedoch schlechter als die Hoffnungen, die er im Wähler geweckt hat), kann man nicht Obama in die Schuhe schieben. Es liegt am politischen System, dass manipulierbare Bürger wählen dürfen. Und da es von denen sehr viele gibt und jeder Bürger, egal wie manipulierbar, gleich viel politisches Gewicht hat, führt dies zu diesem unbefriedigenden Ergebnis.
Wir wollen nicht der Vorgesetzte Europas sein, sondern der Partner, deswegen sähen wir es gern, wenn Europa grössere Verteidigungskapazitätenhätte.
Barack Obama
"Verteidigung"?! Die USA leiden an den Folgen der "präventiven Erstschlag"-Dioktrin und führen einen Angriffskrieg, nichts da mit "Verteidigung". Der Vergleich militärischer Stärke ist überholt.

Montag, 25. Februar 2008

undemokratisch erfolgreich

Wir haben eine flache Hierarchie und mit der Partnerschaft ein föderalistisches Führungssystem. Das funktioniert sehr gut und wir wollen das vorderhand nicht ändern. Auch bei Goldman Sachs war die Partnerschaft ein sehr erfolgreiches System.
Konrad Hummler, Partner der Bank Wegelin & Co., am 21.2.08 im Cash Daily, Seite 5.
Goldman Sachs, "der einzige Unbeschadete der Subprimekrise" - äusserst erfolgreich.
Und, demokratisch? "one share - one vote"? Nönö, "föderalistisch", wohl eher partnerschaftlich, bzw. oligarch, nicht? Das ist erfolgreich - und sicher nicht die Struktur der Schweizer Politik.
Ein politisches Amt kommt für mich aber nicht in Frage. Das wäre mir zu schwerfällig.
Konrad Hummler

Montag, 14. Januar 2008

eingetragene Partnerschaft

Zürich: Schwule und Lesben stürmen Standesamt
Im vergangenen Jahr liessen im Kanton Zürich 574 männliche und 128 weibliche Paare ihren Bund fürs Leben registrieren. In den über 3 Jahren zuvor waren es insgesamt 675 schwule und lesbische Paare gewesen. (20min)
Wieder mal ein Unterschied von der FDP zur SVP - v.a. zum wertkonservativen Flügel: Ich unterstütze die Möglichkeit der eingetragenen Partnerschaft. Doch weniger, weil ich das gut finde, als viel mehr, weil ich gegen einen von Gesetzen übersprudelnden Staat der Verbote und Einschränkungen bin.