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Montag, 21. Mai 2012

Sonntag, 22. April 2012

Gründe der Jugendarbeitslosigkeit

Spanien: 50.5%
Griechenland: 50.4%
Portugal: 35.4&
Italien: 31.9%
Irland: 31.6%
Ungarn: 27.8 %
Frankreich 21.7%
Deutschland: 8.2%
Schweiz: 3.2%


  • Kapitalismus
  • Finanzbranche
  • Abzocker
  • Einkommensverteilung
  • Gewerkschaften und linke Regierungen mit stark ausgebautem Kündigungsschutz:

Auf der einen Seite finden sich die Glücklichen, die eine praktisch unkündbare Stelle gefunden haben, auf der andern Seite die weniger Glücklichen, die sich mit Hilfsjobs, mit Praktika und Temporärarbeit durchs Leben schlagen.

  • allzu starke Akademisierung der Ausbildung


Nun werden erstmals die Konturen einer Generation sichtbar, die damit rechnen muss, nie eine richtige Stelle zu finden. Denn die Arbeitslosigkeit wird in diesen Ländern wegen der Sparprogramme der Regierungen hoch bleiben.
Felix E. Müller in der NZZaS vom 15.4.12, Seite 19

Weitere Gründe der Jugendarbeitslosigkeit?
Die Jugendlichen selbst, mit ihrem Auftreten, mit ihrer Haltung und Einstellung.

Sonntag, 22. Mai 2011

PHZ verleiht günstigste Bachelors

[Eine Gruppe um Ulrich Schlüer] fordert eine härtere Selektion der Studierenden und die Ausrichtung des Studiengangs zu einer "Führungsausbildung". Der Besuch der Pädagogischen Hochschule habe den Ruf, der günstigste Weg zu einem akademischen Titel zu sein, sagt Schlüer. Sie sei zu einem Auffangbecken für Minderqualifizierte und Minimalisten geworden.
Michael Furger in der NZZaS vom 22.5.11, Seite 13.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Überbewertung der Universitäten

Stellung der Universitäten und Bologna
Die Bologna-Reform bringt eine Akademisierung.
Der akademische Weg wird überbewertet.
Bei Universitäten fehlt der Bezug zum realen Leben und zur Arbeitswelt oft.
Es gibt nichts Arbeitsmarktferneres als die Universitäten.

Die Ausbildung an den Universitäten muss praxisnaher werden. Bei vielen Uni-Abgängern fehlt schlicht die employability - die Arbeitsmarktfähigkeit.

Es findet eine Anpassung an das Bildungssystem von Ländern statt, die mit ihrer Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt ziemlich versagt haben.

Viele glauben, die Wertschöpfung käme allein von Universitätsabgängern. Doch wenn die Universitäten massgebend wären, hätten uns Länder wie Frankreich oder England schon längst überholt. (...) Wir sind berufspraktisch besser ausgebildet als andere - das ist der Kern unseres Reichtums.
Kosten
Das Berufsbildungssystem ist aber sicher das kostengünstigste und effizienteste. Ein Lehrling kostet den Staat jährlich etwa 8000 Franken, den Rest bezahlen er und sein Betrieb selber. Ein Gymnasiast dagegen kostet den Staat durchschnittlich 20 000 Franken pro Jahr.

Rudolf Strahm im Interview mit Philipp Gut und Andreas Kunz in der WW27.08, Seite 46ff