Wenn man unter Regierung die Fähigkeit zur planenden Weitsicht versteht (Roger Köppel in der WW24.09, Seite 7), dann hat Couchepin klar versagt: sämtliche Sozialwerke (ALV, AHV, IV, Krankenkasse, Asylwesen, etc.) schreiben immer grössere Defizite. Nachhaltige Reformen konnten keine aufgegleist werden.
Wahrscheinlich liegt dies nicht einmal an Couchepin persönlich sondern hat mit der Mehrheit zu tun, welche von der jetztigen Situation profitiert und damit Veränderungen blockiert: Zu viele Profiteure vom Staat, schon fast wie in Deutschland.
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Freitag, 12. Juni 2009
Donnerstag, 7. Mai 2009
Gesundheitssystemreform, dringend notwendig
Ich hatte Couchepin schon fast abgeschrieben, doch jetzt kommt er mit einem guten Vorschlag. Schade nur, dass in einer Demokratie nicht zählt, ob es ein guter Vorschlag ist, sondern ob man genügend konform für alle ist. So werden folgende Vorschläge wohl versanden:
- Einrichtung von telefonischen Beratungsdiensten durch alle Versicherer, damit alle Versicherten eine kostenlose erste Anlaufstelle haben
- Einführung eines Behandlungsbeitrages von 30 Franken für die ersten sechs Besuche bei einem Arzt oder einer Ärztin
- Erteilung der Kompetenz an den Bundesrat zur Senkung der Tarife bei überdurchschnittlicher Kostensteigerung
- Leistungsaufträge für Spitalambulatorien
- Prämienverbilligungen um 200 Mio. erhöhen, auf fast 4 Mrd. CHF!
Freitag, 13. Februar 2009
Die sympathische Seite Couchepins
Couchpin warnt vor
- den Gefahren der Gleicheit aller,
- von der Macht der Masse und
- dem Einfluss von Partikularinteressen
- die "Tyrannei der Mehrheit". Er kritisiert
- das "scharfe mehrheitsdemokratische Schwert"
- "die Macht der numerischen Mehrheit", 51 Prozent könnten entscheiden, wohin das Land gehen soll.
Urs Paul Engeler in der WW42.07, Seite 39
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Couchepin,
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Persönlichkeien,
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Volk
Montag, 22. September 2008
Friede, Freude Eierkuchen Bundesrat
Auf Kritik reagieren sie indigniert [die Bundesräte solidarisieren sich untereinander], und einzelne von ihnen möchten sich am liebsten direkt vom Volk küren lassen: Die gegenwärtigen Bundesräte gebärden sich monaristischer denn je.Schmid, der unfähige Sesselkleber, Calmy-Rey, die aussenpolitisch parteiische, Schlumpf, die Intrigistin oder Leuenberger, der in den letzten 13 Jahren über 5 Mio. CHF "verdient" haben dürfte. Und mit was? Mit irgendwelchen kulturellen (Er erscheint lieber im "kulturplatz" als in der "Arena") und pseudo-philosophischen Ausschweifungen - nicht mit Lösungen zu nationalen Problemen, welche sein Departement zu lösen hätte: SBB Cargo, Fluglärm, letzte Meile, Billag, etc.
Luzi Bernet in der NZZaS vom 14.9.08, Seite 29.
btw: ganz gute Besserung, Hans-Ruedi v/o Zapfe!
Dienstag, 11. März 2008
10 Jahre Couchepin
Heute vor 10 Jahren wurde Pascal Couchepin in den Bundesrat gewählt. Nach der Wahl meinte er:
Die neuerlichen "Versprechungen" sind ein klarer Tiefpunkt in einer sonst leeren und erfolglosen Amtszeit.
Seit ich ein kleines Kind war, ist das ein Ziel von mir.Ein typisches Gegenbeispiel zu Blocher: Bei Couchepin steht das Amt im Vordergrund. Bundesrat des Amtes wegen. Was er politisch erreicht ist sekundär.
Die neuerlichen "Versprechungen" sind ein klarer Tiefpunkt in einer sonst leeren und erfolglosen Amtszeit.
Mittwoch, 20. Februar 2008
Couchepin
Couchepin ist klug genug, Blocher nicht offen als Hitler zu bezeichnen, aber gerne deutet er es an.
Markus Somm in der WW7.08, Seite 10f.
Tags:
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Montag, 11. Februar 2008
Couchepin muss weg
Pascal Couchepin
Das Theater um Mengele ist übertrieben. Noch immer ist die Gesellschaft - nicht nur die deutsche - gelähmt, wenn dieses Thema auch nur angeschnitten wird. Das ist falsch.
Dass der gebildete, intellektuelle und französischsprachige Couchepin sich verspricht, wie er öffentlich erklärt, glaube ich nicht. Es war Absicht. Nun macht er denselben Fehler wie zuvor Blocher ("mutmassliche" Kriminelle) oder Bill Clinton ("I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinsky") und verneint belegbare Tatsachen.
Wieder einmal zeigt sich, dass absolute Transparenz der ehrlichste und beste Ansatz ist.
- vergleicht Blocher mit dem "Duce"
- assoziiert Mörgeli mit dem KZ-Arzt Mengele
- tituliert Ueli Murer als "Führer" der SVP
Das Theater um Mengele ist übertrieben. Noch immer ist die Gesellschaft - nicht nur die deutsche - gelähmt, wenn dieses Thema auch nur angeschnitten wird. Das ist falsch.
Dass der gebildete, intellektuelle und französischsprachige Couchepin sich verspricht, wie er öffentlich erklärt, glaube ich nicht. Es war Absicht. Nun macht er denselben Fehler wie zuvor Blocher ("mutmassliche" Kriminelle) oder Bill Clinton ("I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinsky") und verneint belegbare Tatsachen.
Wieder einmal zeigt sich, dass absolute Transparenz der ehrlichste und beste Ansatz ist.
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