Ein Besucher und zehn Museumsaufseher. Staatliche Kontrolleure wollten nicht glauben, dass so eine Misswirtschaft überhaupt möglich ist. Keinen Euro mehr nahm die archäologische Ausgrabungsstätte Ravanusa, unweit der Tempel von Agrigent, im vergangenen Jahr ein, denn ihrem einzigen Besucher gewährten die Beschäftigten freien Eintritt vor Begeisterung. Auf 350 000 Euro beliefen sich allerdings die Ausgaben für Gehälter und Pflege des Freilichtmuseums.
Patricia Arnold in NZZaS vom 14.11.2010, Seite 5.
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Dienstag, 16. November 2010
Italiens verwahrloste Kulturgüter
Samstag, 6. Februar 2010
Zur Erinnerung an Prof. Siegenthaler
Mit einem Streifzug durch die Geschichte unter Einbezug von vielen berühmt gewordenen Siegenthalerschen Aphorismen wie dem Mayonnaise-Prinzip, dem memo-technischen Nagel oder dem Transistorradio-Modell kam Siegenthaler zum Schluss, dass das Analysieren unserer Geschichte zentral ist.Zur Abschlussvorlesung von einem der besten ZHW-Professoren (Geschichte)
ZHAW Impact, Seite 50
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Dienstag, 10. März 2009
"grobe gepurslüte"
Die Demokratie ist überbewertet. Die Absicht, auch die (geistig) unterste Schicht in die politische Entscheidungsfindung einzubinden ist Wahnsinn. Schon bevor "eine der ältesten Demokratien der Welt" entstand, hätte man es sehen können.
Der habsburgische Kaiser Maximilian bezeichnete die Eidgenossen als "böse, grobe und schnöde gepurslüte". Darunter waren wohl auch einige unserer Vorfahren, wobei sich diese Bevölkerungsgruppen transformierten. Doch es gibt diese "geistige Unterschicht" immer noch: Die Nettobezüger, Randständigen, Ungebildeten, Jamba-Abonnenten, minderjährige Mütter, prügelnde Migranten, "white trash", etc. Doch obwohl diese in einer Demokratie grundsätzlich auch in die politische Entscheidungsfindung eingebunden sind, machen sie oft nicht vom Wahl- und Stimmrecht Gebrauch. Dies belegt, dass nicht alle Bürger eingebunden werden wollen und auch nicht sollen.
Die Landsgemeinde war keine Frühform der Demokratie, sondern vielmehr ein Zugeständnis der Elite an die nach oben drängenden Schichten. Vom "Volk" durfte freilich ohnehin nur eine beschränkte Zahl Mitglieder an den Treffen teilnehmen, in Schwyz etwa waren bloss 130 Familien landsgemeindetauglich. Die Macht indes lag auch auf dem Lande jeweils beim Kleinen Rat, dem Gremium der Herrschaft. In der Innerschweiz hatte man zwar einige Adlige, die zu mächtig geworden waren, umgebracht oder vertrieben, wie die Attinghausen in Uri oder die Hunwil und Waltensberg in Obwalden. Doch kaum waren diese weg, übernahm die neue Elite die Führungspositionen.Es gab "kein freiheitsliebendes Volk", welches sich "gegen fremde Vögte wehren" wollte. Es handelte sich lediglich um einige Adlige, "lokale Potentaten", welche ihren Stand verteidigten wollten und dadurch einen "Widerstand gegen die habsburgische Landesherrschaft oder gar gegen das hochrespektierte Deutsche Reich" zu wecken vermochten. Der grosse Rest war dummer, beschränkter Pöbel.
Andreas Z'Graggen in der WW10.09
Der habsburgische Kaiser Maximilian bezeichnete die Eidgenossen als "böse, grobe und schnöde gepurslüte". Darunter waren wohl auch einige unserer Vorfahren, wobei sich diese Bevölkerungsgruppen transformierten. Doch es gibt diese "geistige Unterschicht" immer noch: Die Nettobezüger, Randständigen, Ungebildeten, Jamba-Abonnenten, minderjährige Mütter, prügelnde Migranten, "white trash", etc. Doch obwohl diese in einer Demokratie grundsätzlich auch in die politische Entscheidungsfindung eingebunden sind, machen sie oft nicht vom Wahl- und Stimmrecht Gebrauch. Dies belegt, dass nicht alle Bürger eingebunden werden wollen und auch nicht sollen.
Mittwoch, 25. Februar 2009
upps UBS
Ich mag mich noch an Stimmen erinnern, die sagten, bei 30 solle man kaufen "tiefer kanns nicht mehr gehen"...
Niklaus Senn, Ehrenpräsident der UBS, meinte gestern, dass er nun kaufe - in der Überzeugung, dass jetzt der Tiefpunkt erreicht ist...
Nachtrag: ...und nun muss der CSler der UBS helfen gehen. Auch bei seinem Erfolgsausweis: Ich glaube nicht daran, dass er es schaffen wird. Der politische und wirtschaftliche Druck aus USA und EU ist zu gross. Grübel macht sich mit diesem Engagement einfach unsterblich, er wird in die Bankengeschichte der Schweiz eingehen, deshalb hat er den Job übernommen. Jedoch wird auch er ein schnelles und enttäuschendes Ende bei der UBS finden.
Dienstag, 8. Juli 2008
Geschichtsunfähigkeit der Deutschen

Im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds in Berlin wurde in den ersten Minuten der Eröffnung die Hitlerfigur enthauptet. Ein Aktivist schrie "Nie wieder Krieg". Die Kausalität ist fraglich. Mit dieser Motivation wäre es angebrachter, die amerikanische Botschaft zu attaktieren. Dieser Vorfall bestätigt deshalb abermals die Unfähigkeit der Deutschen, sich mit der eigenen Gesichchte auseinander zu setzten.
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Montag, 30. Juni 2008
Zwangsprostitution?
Das Fraueninformationszenturm FIZ möchte polizeilichen Schutz, Sozialhilfe und ein Aufenthaltsrecht für sämtliche ausländische Frauen, welche mit dem Finger auf einen möglichen Menschenhändler zeigen. Schon mal was von Anreizstrukturen gehört?!
Besteht wirklich Handlungsbedarf?
Besteht wirklich Handlungsbedarf?
Die Zahl von "1500 bis 3000" Zwangsprostituierten, die seit einem Jahrzehnt unverändert in der Schweiz herumgeboten wird, wurde von der Uno in die Welt gesetzt und basiert auf einer hochrechnugn des US-State-Departements, die kurzerhand auf die Bevölkerungszahlen in Europa heruntergebrochen wurde. (siehe WW15/03).falsche Versprechungen, Gefangenschaft, Zwang, Nötigung, Vergewaltigung, etc.?
Für die Fremdenpolizei haben sie sich eine halbwegs plausible Geschichte zusammengezimmert, so wie das auch Asylsuchende tun. Im Falle der Prostitution hat die "Opfer"-Version den Vorteil, auch psychisch entlastend zu wirken: Und warum sollten die Frauen den Vertreterinnen von NGOs oder Journalistinnen eine andere, weniger spektakuläre Geschichte erzählen, wenn diese doch so gut ankommt? Immerhin sind Prostituierte auch professionelle Schauspielerinnen.
David Signer in der WW26.08, Seite 30.
Warum sollten Bordellbetreiber Frauen unter Zwang "importieren", wo es in den Entwicklungsländern doch ein Überangebot an Prostituierten gibt, die noch so gerne freiwillig kommen?
Alex Baur in der WW26.08, Seite 28.
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Montag, 10. März 2008
"Betroffenheit"
Der Zentralrat der Juden kritisiert Idee für Tapferkeitsorden. Er erinnert zu sehr an das "Eiserne Kreuz". (Spiegel.de)Jetzt hört doch mal auf mit dem Scheiss. Langsam sind auch die letzten Überlebenden ausgestorben. Niemand hat mehr ein Problem mit dieser Geschichte - sie ist abgeschlossen. Wer jetzt noch dermassen Betroffenheit daran heuchelt, muss ein direktes finanzielles Interesse daran haben. Sind die 1200 Millionen der Schweizer Banken eigentlich jetzt langsam verteilt?
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