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Mittwoch, 11. April 2012

Ideologische, lachhafte Hochschulen für soziale Arbeit

Nach 2 Jahren erleben sie eine Reduktion ehemaliger Berufswünsche.
Ob dies ein normaler jugendlicher Reifeprozess und unter Schweizern auch so ist, wurde von den beiden Autorinnen der Luzerner Hochschule (für soziale Arbeit?) in ihrer qualitativen Umfrage unter 50 Ausländerkindern für das Bundesamt für Migration nicht abgeklärt.

Sie versuchten "die Thematik sozialer Ungleichheit konsequent zu integrieren". Dies gelang ihnen auch: Der Ausgangspunkt ist dann auch das Ergebnis: Ungleichheit, Opferstatus, soziales Kapital, unten- oben.

In Anlehnung an Beat Kappeler in der NZZaS vom 29.1.12, Seite 36

Sonntag, 4. März 2012

Innovativ ohne Akademiker

Die EU-Kommission hat wie auch schon im Vorjahr die Schweiz an die Spitze des globalen Rankings betreffend Innovation gesetzt. Und dies, obwohl die Schweiz die tiefste Akademikerquote hat.

  1. Gute Ideen haben nicht zwingend etwas mit einem akademischen Titel zu tun, sondern vor allem mit Kompetenz. Wer ein Problem lösen will, muss es verstehen. In diesem Punkt stehen praxiserfahrene Berufsleute den Akademikern nicht nach, dem hiesigen Berufsbildungssystem sei Dank. Ein Grossteil der Patente stammt von kleinen und mittleren Unternehmen.
  2. In der Hochschulforschung wiederum entscheidet Qualität und nicht Quantität. Die Schweiz hat hohe Hürden für Studierende und stellt damit sicher, dass ihre Hochschulabsolventen etwas auf dem Kasten haben. 
Michael Furger in der NZZaS vom 12.2.12, Seite 21.

Sonntag, 26. Juni 2011

Schweizer Lehre wertvoller als internationaler Bachelor

Wenn etwa die Lehrabsolventen von Novartis zum Auslandjahr in der Firmenniederlassung in Boston eintreffen, können die dortigen Kader jeweils kaum glauben, was sie sehen. Die Schweizer Bio- und Chemielaboranten haben, so heisst es, dasselbe Niveau wie ein amerikanischer Hochschulabsolvent mit Bachelor-Abschluss.
Michael Furger in der NZZaS vom 26.6.11, Seite 23.

Montag, 27. Juli 2009

Stipendien bei Wehrdienst

93% der Armeeangehörigen halten den Zeitplan bei der Wehrpflicht nicht ein.

Das Wehrpflichtverhalten der Angehörigen der Armee ist vom Zeitgeist und der Prioritätensetzung in einem Milizsystem abhängig.
Philippe Zahno in einem Artikel von Andreas Schmid in der NZZaS vom 26.07.09, Seite 9.

Ich kenn da einen Soldaten, der hat letztes Jahr zwei WKs gemacht, also sogar noch einen vorgeholt, und muss jetzt noch zwei Diensttage leisten. Am 24. September 2009 wird er voraussichtlich in die Reserve umgeteilt. :-(


Doch noch ein Wort zur allgemeinen Wehrpflicht. Mittlerweile ist offensichtlich, dass zwar an der Urne mit grossem Mehr die Milizarmee gutgeheissen wird, jedoch jene, welche dann wirklich Dienst zu leisten haben, sich davor drücken.

Hier mein Vorschlag:

Die allgemeine Wehrpflicht wird abgeschafft. Damit wir trotzdem noch genügend Soldaten haben, müssen die Anreize angepasst werden. Das Armeebudget bleibt gleich: gut 4 Mrd. CHF. Jedoch soll eine Milliarde CHF des Hochschulbildungsbudgets an den geleisteten Dienst gebunden werden. Statt teuere Schickimickiprofessoren und eine Wasserkopfverwaltung, werden massiv mehr Stipendien gewährt bei gleichzeitiger drastischer Erhöhung der Semestergebühren.

Frauen dürften auch Dienst leisten (nicht in den Kampftruppen, dies müsste also wieder rückgängig gemacht werden), doch würden sie wahrscheinlich weniger euphorisch darauf anspringen. Damit wird ein Studium für eine nicht-dienstleistende Frau ev. etwas zu teuer, was dem Problem Einhalt gewähren könnte, dass immer mehr Frauen Uniabschlüsse machen, und die Männer dabei auf der Strecke bleiben.

Montag, 3. November 2008

Marina Berlusconi

Dabei hat Marina Berlusconi keinen Hochschulabschluss. Erst versuchte sie ihr Glück mit Jura, dann mit politischen Wissenschaften. Die Universität langweilte sie. Sie jobbte lieber in Mailänder Boutiquen. Dann erhielt sie eine Ausbildung ganz besonderer At. Mit Bleistift und Block in der Hand blickte sie Topmanagern ihres Vaters über die Schulter. "Dieses Training war besser als ein Master in Harvard", sagte sie später. Huete gehört Marina Berlusconi zu den 50 mächtigesten Wirtschaftsführerinnen der Welt. Auf der anerkannten "Forbes"-Rangliste steht sie auf Platz acht.
Patricia Arnold in der NZZaS vom 2.11.08, Seite 7.