Posts mit dem Label Pornographie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pornographie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 13. August 2011

Lohndiskriminierung gegenüber Männern

Existieren krisensichere Frauenberufe? Ausser dem der Beamtin scheint es genau drei zu geben, die jedem Finanzdesaster trotzen: Pornodarstellerin, Prostituierte und Model. Sie verdienen in jungen Jahren nicht nur gut, wenn sie einmal im Geschäft sind, sondern auch weitaus besser als männliche Kollegen, die den gleichen Beruf ausüben. Was besonders bei Pornostars erstaunlich ist, wo der Mann viel mehr Stress hat als die Frau, auf Kommando zu funktionieren. Dieser ungerechte Umstand erklärt sich über die Nachfrage.
Beatrice Schlag in der WeWo32.11, Seite 15.

Freitag, 29. April 2011

Wie Internet-Pornografie die Sexualität zwischen Mann und Frau beeinflusst

Vor allem junge Männer sagen immer unumwundener: «Warum soll ich in Klubs stundenlang Girls anbaggern, wenn ich im Internet die schärfsten Frauen finde, gratis, ohne Aufwand und ohne das Risiko, dass sie am ­Ende des Abends dann doch abwinken?» Der amerikanische Sänger John Mayer bezeichnete Internet-Pornografie in einem Interview mit dem Playboy als «völlig neue synaptische Leitung. Du wachst am Morgen auf und klickst eine Website an. Es gab Tage, da hatte ich ­bestimmt schon dreihundert pussies gesehen, bevor ich aus dem Bett kam. Internet-Pornografie hat die Erwartungen meiner Generation völlig verändert. Du siehst ein Bild und denkst: Das ist das Heisseste, was du je gesehen hast, und dann suchst du doch weiter, bevor du einen ­Orgasmus hast. Wie soll das deine Beziehung mit einer Frau psychologisch unberührt lassen? Es muss sie verändern.»
Beatrice Schlag in der WeWo12.11.

Samstag, 8. Januar 2011

7 Todsünden sind top aktuell

  • Fresslust
  • Habsucht (oder Geiz)
  • Hochmut
  • porneia (Unzucht)
  • Zorn
  • Eitelkeit
  • Dämon des Überdrusses, Mittagsdämon, Trägheit
  • Traurigkeit
Euagrios Pontikos, 345-399

Überwindung dieser Todsünden durch "Hungern, körperliche Anstrengung, Einsamkeit, das Singen von Psalmen, aber auch die intensive Beschäftigung mit der Heiligen Schrift.

Papst Gregor I. übernahm seinen Katalog und der populären Zahl wegen nur sieben Todsünden. Den achten Dämon von Pontikos, die Traurigkeit, liess er fallen.

Die Furcht vor dem Fegefeuer ist weg, die Laster sind es nicht. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte leiden mehr Menschen an Übergewicht als an Hunger. Völlerei wird zum globalen Wohlstandsboten. Pornografie steht im Internet für jeden und allzeit zur Verfügung. Die Gier der Banker nach Millionenboni ist sprichwörtlich geworden. «Eigenschaften wie Habgier, Neid oder Völlerei sind zu Triebfedern des kapitalistischen Wirtschaftssystems geworden», schreiben die Berner Ausstellungsmacher.
Peter Keller in der WeWo42.10, Seite 50ff

Samstag, 22. Mai 2010

Feminismus, Sexyness und Fantasie

Das eigentliche Unheil des Feminismus ist die Feminisierung der Männer. Ein Kind, das männliche Orientierung sucht, entdeckt verunsicherte Schwächlinge, die über die richtige Frisur nachdenken. Schalten Sie das Fernsehen ein: In neunzig Prozent aller Hollywood-Filme ist der Mann der Idiot und die Frau on top.

Seither bin ich ein Spezialist für die Wechselbeziehung zwischen Prüderie und erotischer Besessenheit. Erotik, wie ich sie schätze, gibt es nur im Zusammenspiel mit Tabus. Sex ist für mich total uninteressant. Ich mache es mir selber viel besser. Selbstbefriedigung ist ohnehin das Beste, was es gibt. Du wirst nicht krank und hast keine verrückten Frauen am Hals. Mein Gefühl ist, dass die Erotik durch die sexuelle Freizügigkeit mehr und mehr verschwindet. Wenn alles Sex ist, wird Sex unsexy.

Männer haben einen Führer zwischen den Beinen, der uns mit seiner Zwangsherrschaft tyrannisiert. Das ist wie Hunger ohne Essen. Gleichzeitig sehnen wir uns nach diesem Diktator. Ohne Fantasie führt Sex aber nur zu einem Teelöffel Flüssigkeit. Hätten die Menschen mehr Mut, ihre erotischen Fantasien auszuleben, gäbe es keine Pornografie mehr.

Tomi Ungerer im Interview von Sven Michaelsen in der WeWo19.10, Seite 48ff.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

treibende Kraft

Die technische Entwicklung der Massenmedien ist untrennbar mit der Pornographie verbunden. Von der Erfindung des Buchdrucks über die Fotographie bis zum Internet - die Darstellung sexueller Handlungen ist eine der treibenden Kräfte der medialen Evolution.
Lukas Egli im NZZ Folio 10/2008, Seite 51f.