Secondos mit Wurzeln in der Türkei oder dem Balkan rücken zwar überdurchschnittlich zahlreich ins Militär ein, sie brechen den Dienst aber auch viel häufiger wieder frühzeitig ab. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Psychologisch-Pädagogischen Dienstes der Armee, über welche die «Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift» berichtet.Untersucht wurde der Dienstverlauf von über 800 Rekruten aus sieben Rekrutenschulen. Demnach waren Eingebürgerte türkischer und balkanischer Abstimmung zu Beginn der RS mit 5,9 Prozent deutlich stärker vertreten als in der Durchschnittsbevölkerung. Ihre Dienstmotivation entwickelte sich darauf aber «signifikant schlechter» als jene der einheimischen Rekruten. Die Zahl derer, die in der Folge aus psychologischen Gründen für dienstuntauglich erklärt wurden, war fünfmal so hoch wie bei den einheimischen Deutschschweizern.Daniel Friedli in der NZZaS vom 5.2.12, Seite 15.
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Sonntag, 4. März 2012
Doch untaugliche Secondos
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Mittwoch, 16. November 2011
Simulantensport Fussball
Als sich vor 150 Jahren Fussball und Rugby trennten, wurde Rugby, das Spiel mit dem Ei und den freieren Regeln, die auch den harten Kampf Mann gegen Mann zuliessen, eine Sportart der Eliteschulen. Gewaltsame Massierungen sind eine taktische Variante des Rugby wie ein Flügellauf oder eine blitzschnelle Passkombination. Brutalität wird auf dem Platz ohne Wehleidigkeit akzeptiert, auch vom Publikum. Im Soccer, dem Spiel des neuen Industrieproletariats, hielten Fouls und Schauspielerei als taktische List Einzug und heizten das Publikum auf. Auch die überfällige Einführung des Videobeweises würde das Gewaltpotenzial entschärfen.
Peter Hartmann in der WeWo45.11, Seite 16f.
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Mittwoch, 14. April 2010
grösster Fehler der 90er: Import unqualifizierter Ausländer
Wollen wir in Zukunft schlecht integrierte Secondos verhindern, sind die einzigen Qualifizierungsmassnahme, die langfristig wirkt, Massnahmen im Vorschulalter.
Die Arbeitslosenquote der Ausländer ist mit 8.9% fast dreimal höher als jene der Schweizer.Ab dem Jahr 2000 sind Akademiker und Lehrabgänger nur noch halb so häufig arbeitslos wie Ungelernte. Die Hälfte der Arbeitslosen heute sind gänzlich ungelernt.Und Ungelernte sind eher Ausländer?Genau. Vor allem ältere Ausländer - und schlecht integrierte Secondos. Deshalb sind prozentual mehr Ausländer als Schweizer arbeitslos. Bis 1990 holte die Wirtschaft fast nur ungelernte Arbeitnehmer ins Land.Den hohen Anteil [an ausländischen Arbeitslosen] hat uns die verfehlte Ausländerpolitik der Vergangenheit eingebrockt: nämlich der hohe Import an Ungelernten.Stimmt es, dass arbeitslose Ausländer nicht heimkehren?Die Ausländer, die heute arbeitslos sind, haben meist eine Niederlassungsbewilligung, weil sie vor langer Zeit kamen. Zu Recht bleiben sie hier. Die Wirtschaft hat sie geholt, dann fallengelassen, und nun trägt die Allgemeinheit die Kosten.George Sheldon im Interview mit Calotte Jacquemart in der NZZaS vom 14.2.10, Seite 37f.
Gerade der letzt Punkt geht gar nicht: Die Wirtschaft holte Arbeiter. Arbeiten Arbeiter nicht mehr, kann man für die anfallenden Kosten nicht die Wirtschaft verantwortlich machen. Schuld sind jene, welche die Einwanderungspolitik konstituierten.
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Freitag, 4. April 2008
Das Hip-Hop-Milieu
Die goldene Hip-Hop-Regel: Man schildert missliche Dinge, die man als Angehöriger einer sozial benachteiligter Minderheit erfährt.ma meuf, ma banlieue, ma solitude, ma haine, wie Stress rapt.
Seine angestammten Fans: viele darunter Ausländer und arbeitslose Secondos.
Zur Befindlichkeit des Landes befragt, antwortete er dem Tages-Anzeiger: «Es gibt weniger Sicherheit, mehr Multikulturalität und mehr Gewalt. Das Leben ist verwirrend geworden.» Die Antwort des Journalisten: «Jetzt tönen Sie wie ein SVP-Vertreter», fand Stress nicht lustig.Das gleiche in den USA. Darf ich jetzt nie mehr Hip-Hop hören, weil ich mich damit automatisch mit sozial benachteiligten Minderheiten sympathisieren würde?
Franziska K. Müller in der WW14.08, Seite 40ff.
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Urteil im Fall Seebach
Die Zürcher Staatsanwaltschaft und die Jugendanwaltschaft setzen mit ihrer Anklage gegen bloss zwei der insgesamt 13 beteiligten Jugendlichen im Fall Seebach ein falsches Signal, was den Schutz junger Frauen vor Gruppendruck und Nötigung zu sexuellen Handlungen betrifft. Ihr Entscheid unterstellt, dass im Falle der elf Beteiligten, die ungeschoren oder mit erzieherischen Massnahmen davonkommen, das Mädchen mit den sexuellen Handlungen einverstanden war.Der gute Glaube an das unschuldige Mädchen ist ungebrochen. Angesichts früherer Adoleszenz und einer Sexualisierung der Gesellschaft, ist dies aber nicht haltbar.
Res Strehle im Tagi
Laut Martin Killias hat der Europäische Gerichtshof vor vier Jahren Bulgarien genau deswegen gerügt. Drei Jugendliche waren nach einem ähnlichen sexuellen Missbrauch freigesprochen worden, weil keine direkte Gewalt angewendet worden war. Der Schweiz droht nach diesem Entscheid eine ähnliche Rüge.Aus meiner Sicht liegt hier der Europäische Gerichtshof falsch. Vergewaltigung setzt Gewalt voraus. Diese war offensichtlich nicht in allen Fällen vorhanden. Dies verdeutlicht auch die Werteabwägung bei der Befragung des "Opfers". Dieses wurde in die fremde Wohnung gelockt in der Hoffnung, ein ausgeliehenes iPod-Kabel zurück zu erhalten.
Res Strehle im Tagi
Als am Ende der Einvernahme die Polizistin fragte, ob das mit dem Kabel ihr mehr zu schaffen machte als die Vergewaltigung selber, lautete die Antwort «Ja». (...) Auf die Bemerkung der Polizistin, dass man Aussagen habe, dass Ähnliches schon früher einmal passiert sei, antwortete sie, das sei freiwillig gewesen.Ich zweifle immer noch an den "Qualen des Opfers". Niedere soziale Schichten werden früher sexuell aktiv. Das können die Intellektuellen, die in den Medien darüber diskutieren und die in (internationalen) Gerichten darüber urteilen, nur schwer nachvollziehen.
Stefan Hohler im Tagi
Die Fachstelle für Kinder- und Jugendforensik der Uni Zürich bietet ein dreimonatiges «Therapieprogramm zur Erlernung eines angemessenen Sexualverhaltens» an.
Was aber heisst «angemessenes Sexualverhalten» bei einem 15-Jährigen? Bessler holt aus: Thematisiert in den Therapiestunden würden kulturelle Werte und Haltungen, Frauenbilder, Pornografie und deren Auswirkung, dann die eigentliche Aufklärung, die eigene sexuelle Entwicklung und die eigenen Bedürfnisse, Reize, Übergriffe und vieles mehr.Der ganze Kursinhalt ist für mich auf ein kulturelles Verständnis zurückzuführen, welches durch die Erziehung und Sozialisierung vermittelt wird. Wuchsen die "Gören" in einem destruktiven Umfeld auf oder wurde die Erziehung vernachlässigt, ist ein Abweichen von einem akzeptieren Verhalten nicht überraschend.
Martin Gmür im Tagi
Schuld daran ist wieder einmal die linke Migrationspolitik der 90er-Jahren, welche Massenmigrationen mit sich zog und in den heutigen Ausmassen eine Integration verunmöglicht. Und Multikulti haut offensichtlich auch nicht.
Die Fachstelle existiert seit 2004 und bietet Therapien verschiedenster Art an. 90 Prozent aller bisher etwa 600 Klienten waren Knaben und junge Männer. Zahlen über den Anteil an Jugendlichen mit ausländischem Hintergrund seien vorhanden, so Bessler, würden aber nicht öffentlich gemacht.
Martin Gmür im Tagi
Dynamik in einer jungen Männergruppe von Balkan-Secondos mit krudem FrauenbildIch teile hingegen genau die gegenteiligen Ansichten zu seinem/diesem Kommentar:
Kommentar von Res Strehle im Tagi.
- An der Rolle des "Opfers" muss gezweifelt werden.
- Gewalt soll auch weiter ein Tatbestandesmerkmal von VerGEWALTigung bleiben.
- Die Secondo-Problematik ist akuter als weitgehend kommuniziert.
- Integration ist mit einer derart grossen Anzahl von Kulturfremden nicht mehr möglich.
- Eigene, nach Schweizer Werten/Kultur erzogene Kinder dürfen nicht in Kontakt mit dieser Gruppe von Leuten kommen. (Entweder man obliegt den eigenen Kindern ein Rayonverbot oder man schafft die desktruktiven Elemente aus. Gibt es vielversprechende Zwischenlösungen?)
- Die Schule muss die Aufgabe der Aufklärung und Sexualerziehung übernehmen, sobald sie vermutet, dass diese zu Hause zu kurz kommt.
- Die Medien haben die neue Realität zu akzeptieren und sollen nicht weiterhin von "Gotthelf"-Werten träumen. Die Schweiz ist nicht mehr wie früher.
Montag, 3. Dezember 2007
Ausländerkriminalität
Ende des Jahres 2005 lebten rund 1,7 Mio. Ausländer in der Schweiz, was 21,9 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Seit dem 2.Weltkrieg stieg dieser Anteil von damals gut 5% fast ohne Unterbruch stetig an und ist heute im internationalen Vergleich sehr hoch. So haben in Europa nur Liechtenstein und Luxemburg höhere Ausländeranteile.
Anzahl verurteilte Erwachsene (unbereinigt), pro 1000 Pers. ständige Wohnbevölkerung, Daten: BFSBereinigt werden müssten:
- Kriminaltourismus (20%)
- Verurteilungen aufgrund des ANAG (10-12 %)
- Ausländer in der Schweiz sind besonders häufig jung und männlich --> per se krimineller?
In den einzelnen Bereichen gibt es aber auch nach der Bereinigung teilweise markante Unterschiede. Vor allem wegen Gewaltdelikten des Strafgesetzbuchs wurden junge ausländische Männer (18-29 Jahre) mit Wohnsitz in der Schweiz im Jahre 1998 bis zu 2.6 mal häufiger verurteilt als Schweizer der gleichen Altersgruppe.
Extrem war die Situation bei den männlichen Asylsuchenden, die separat erfasst werden. Diese wurden bei fast allen Vergehen (Ausnahme: Strassenverkehrsgesetz) zwischen 3 bis fast 14mal (bei Verstössen gegen das BetmG von über 39-jährigen) häufiger verurteilt als gleichaltrige Schweizer Männer.
Innerhalb der Gruppe der Ausländer wurden zudem Osteuropäer verhältnismässig häufiger verurteilt als Westeuropäer.
Teilweise wird argumentiert, der Unterschied in der Kriminalität sei in der Realität grösser als in den Statistiken, weil ein Grossteil der kriminellen Schweizer eingebürgerte Ausländer seien. (Nicht überprüfbar, da entsprechende Daten nicht erhoben werden.)
Quelle: Vernunft Schweiz.
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