Mittwoch, 11. April 2012

Ideologische, lachhafte Hochschulen für soziale Arbeit

Nach 2 Jahren erleben sie eine Reduktion ehemaliger Berufswünsche.
Ob dies ein normaler jugendlicher Reifeprozess und unter Schweizern auch so ist, wurde von den beiden Autorinnen der Luzerner Hochschule (für soziale Arbeit?) in ihrer qualitativen Umfrage unter 50 Ausländerkindern für das Bundesamt für Migration nicht abgeklärt.

Sie versuchten "die Thematik sozialer Ungleichheit konsequent zu integrieren". Dies gelang ihnen auch: Der Ausgangspunkt ist dann auch das Ergebnis: Ungleichheit, Opferstatus, soziales Kapital, unten- oben.

In Anlehnung an Beat Kappeler in der NZZaS vom 29.1.12, Seite 36

Nazikeule + Moralismus = Skandal

Der Unwillen, selbst nach einem halben Jahrhundert Wiedergutmachung zu leisten, ist eine moralische Schande für die Schweiz.
Elan Steinberg 
Elan Steinberg, ein führender jüdischer Vertreter im Streit um nachrichtenlose Vermögen auf Schweizer Banken, ist in New York einem Krebsleiden erlegen. Er war Direktor des jüdischen Weltkongresses und führte den Kongress aus der Diplomatie der stillen Versöhnung zu einem "forschen, amerikanischen Stil", wie erst selbst sagte.
Roman Elsener in der NZZaS vom 8.4.12, Seite 3. 
Wenn die Nazikeule auf Moralismus trifft, gibts 1.25bnUSD für x-beliebige Juden, erpresst aus Schweizer Banken ohne entsprechende rechtliche Grundlage. Rechtsstaatliche Prinzipien wie Beweislast und Verjährung werden ausgehebelt.

Die Zahlungen Schweizer Banken an jüdische Kreise ohne ausreichende rechtliche Grundlage bleibt einer der grössten Skandale der letzten Jahrzehnte.

Kulturinfarkt: Von allem zu viel und überall das Gleiche.

Nicht nur in Frankreich drängt fast jeder uns bekannte junge "Bobo" (Bourgeois-Bohėme) in die Kultur, die dann auch bitte sein Auskommen sichern soll (wofür ist der Staat sonst da). Auch hierzulande sind ähnliche Trends zu beobachten: "Etwas mit Medien", aber noch besser "etwas mit Kultur" zu tun haben, das ist auch bei uns das Lebensziel sehr vieler junger Leute.
Gottlieb F. Höpli in der NZZaS vom 8.4.12, Seite 18.

Deutsche Rechtsgrundlage zur Schweizer Souveränität

Die vollziehende Gewalt ist an Gesetz und Recht gebunden.
Artikel 20 III, deutsches Grundgesetz 
Die allgemeinen Regeln des Völkerrechts sind Bestandteil des deutschen Bundesrechts.
Artikel 25, deutsches Grundgesetz 
Zu den Fundamenten des Völkerrechts zählt die Achtung der Souveränität anderer Staaten.
Wilhelm Hansen in der NZZaS vom 8.4.12, Seite 19.

Sonntag, 8. April 2012

Deutschlands Beamte verleiten zu Steuerhinterziehung und verhindern deren Behebung

Ausgangslage
Deutschland kämpft wie die meisten Staaten der EU mit einem riesigen Schuldenproblem. 2000 Milliarden Euro türmen sich, spätere Rentenverpflichtungen noch nicht eingerechnet. ­Anstatt den Haushalt zu sanieren, bewirtschaftet die Politik die Einnahmeseite durch Enteignung. Man erfindet neue Steuern, erhöht die alten.
Deutschlands Qualifikation für eine vorbildliche Fiskal- und Steuerpolitik 
Deutsche Entrüstungspolitiker übersehen und verdrängen: Ihr Staat hat in den letzten hundert Jahren dreimal Konkurs gemacht. Grös­senwahnsinnige Regierungen, die sich im Verbund mit höchsten moralischen Idealen wähnten, trieben das Land auf Kosten der Bürger mehrfach in den Ruin. Zwei Weltkriege und ­eine Hyperinflation löschten wiederholt das hart erarbeitete Volksvermögen aus.
Ursache ist schwindendes Vertrauen in den Beamtenapparat
Steuerflucht ist immer ein Beweis für Missstände und schwindendes politisches Vertrauen in den Staat. Es ist wie in allen verkrachten Beziehungen: Wenn sich der Mann schlecht benimmt, dann geht die Frau und umgekehrt. Es spielt eine Rolle, wie sich die Politik anfühlt. Die Schweiz hat eine hohe Steuermoral, weil die Leute selber darüber entscheiden, wie viel Geld sie dem Staat überlassen wollen. In Deutschland entscheidet der Staat, wie viel Geld er den Bürgern wegnimmt. Das ist der wesentliche Unterschied. 
Erfahrungswerte 
Die Deutschen sind nicht dumm, im Gegenteil. Sie haben längst gemerkt, dass auch das jüngste Prestigeprojekt ihrer Elite an die Wand zu fahren droht: Sie sehen ihre Ersparnisse verschwinden in den schwarzen Löchern wirkungsloser Euro-Schirme. Sie wurden nie gefragt, ob sie die Einheitswährung wollen, deren Erhaltung sie heute mit Milliarden bezahlen müssen.
Lösung und Verhinderer (Beamte)
Wenn die Deutschen es nicht ­fertigbringen, dass sich ihre Bürger an die Steuergesetze halten, können sie das Problem nicht lösen, indem sie anderen ihre Gesetze aufnötigen.

Die deutschen Politiker können die Kapitalflucht selber stoppen, ohne Übergriffe. Sie müssen nur zu Hause die Anreize der Steuervermeidung beseitigen. Repräsentative Demokratien neigen zur Verschwendung. Vielleicht ist das Beispiel direktdemokratischer Kostenkontrolle hilfreich. Allerdings: Die deutschen Parlamentarier leben vom Staat. Ihr Kreuzzug gegen die Steuerflucht ist immer auch ein Kampf fürs eigene Portemonnaie. Ihr Interesse, die Lasten zu verringern, hält sich naturgemäss in Grenzen.

Roger Köppel in der WeWo14.12, Seite 5.

Bürokratie behindert Produktivität

Regierungen und Parlamente machen sich heute viel zu wenig Gedanken darüber, mit welchen enormen Kosten die Hektik verbunden ist, mit der heute die Gesetze geändert und neue Regulierungen erlassen werden. Die Bürokratie nimmt laufend zu. Die Profiteure sind die in der Politik sehr aktiven Rechtsanwälte und die Beratungsindustrie. Statt den Unternehmen Raum zur Schaffung neuer Produkte und Dienstleistungen zu geben und sie für den internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu machen, müssen sich Verwaltungsräte und Manager mit neuen Gesetzen, neuen Regulierungen und Überwachungs- und Kontrollaufgaben herumschlagen. Die Banken werden zum verlängerten Arm der Polizei und Steuerbehörden und werden für alles und jedes haftbar gemacht. 
Diese unselige Entwicklung muss gestoppt werden, indem die Kompetenzen der Regierungen, Parlamente und Aufsichtsbehörden begrenzt werden. Als Folge des Wildwuchses in der Gesetzgebung haben in wirtschaft­lichen Fragen wenig kompetente Richter und Bürokraten bei der Lösung wirtschaftlicher Pro­bleme schon bald mehr zu sagen als der Markt. Wenn heute Richter oder Beamte über Löhne, Mieten, Pharma-Preise oder Arztkosten entscheiden, so zeigt dies, wie weit die Demon­tage der Marktwirtschaft fortgeschritten ist. 
Viele Politiker sind vom Gedanken besessen, die Welt zu perfektionieren. Jede Fehlentwicklung gibt ihnen Anlass zu neuen Vorschriften. 
Kurt Schiltknecht in der WeWo14.12, Seite 18

Deutsches Strafmass bei Tod und staatlichem Eigentum

2 junge Männer pöbelten einen 23-Jährigen an einer U-Bahn-Station an, dieser rannte auf die Strasse und wurde zu Tode gefahren. 
--> zwei Jahre auf Bewährung, Berliner Landgericht

43 Jahre alter Mann, der eine stationäre Radarfalle angezündet hatte, an der er wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden war.
--> 1 Jahr Gefängnis, ohne Bewährung, Amtsgericht in Clausthal-Zellerfeld

Etatistischer Steinbrück

Thiel: Herr Steinbrück, was ist ein Rechtsstaat?
Steinbrück: Ein Rechtsstaat ist ein Staat, in welchem die Politiker so viel Steuern eintreiben können, wie sie wollen.
Thiel: Was ist Freiheit?
Steinbrück: Freiheit ist, wenn alle tun, was die Politiker wollen.
Thiel: Was heisst Datenschutz?
Steinbrück: Datenschutz heisst, dass sich der Staat die persönlichen Daten seiner Bürger auf illegale Weise beschaffen darf. 
Thiel: Das Problem sind doch nicht die tiefen Steuern in der Schweiz, sondern die hohen Steuern in Deutschland.
Steinbrück: Tiefe Steuern sind schlecht für die Bürger. 
Thiel: Könnte es sein, dass die Bürger hier mehr haben, weil ihnen der Staat weniger wegnehmen kann?
Steinbrück: Humbug. 
Thiel: Ich weiss, dass Sie noch nie einen Franken zum Bruttosozialprodukt beigetragen haben. Sie waren immer nur in Politik und Verwaltung tätig. Vom Studium sind Sie direkt zum Staat gegangen. Deswegen ist die einzige Möglichkeit für Sie, zu Geld zu kommen, Steuern einzutreiben. Um Ihre Familie ernähren zu können, müssen Sie der arbeitenden Bevölkerung Geld wegnehmen.

Peer Steinbrück in einem immaginären Interview mit Andreas Thiel in der WeWo14.12, Seite 71.

Donnerstag, 5. April 2012

Totale Verrechtlichung südeuropäischer Arbeit

In Nordeuropa nahmen die Gewerkschaften und die einzelnen Arbeitnehmer die notwendigen Umstellungen an, hielten mit dem Lohn zurück und steigerten die Leistung. Heute liegen ihre Einkommen deutlich höher als im Süden. Dieser Orientierung an Produktivität widersprachen die Südeuropäer. Die Doktrin der Gewerkschaftsführer beschwor und beschwört ein Nullsummendenken - was der Firma nützt, schadet dem Arbeiter. Sodann ist Arbeit sowieso eine Last, und da die Arbeit ausgeht, muss die Arbeitszeit verkürzt werden. Ebenso sind Überzeit, Flexibilität sowie Kündigungen zu verbieten.

Beat Kappeler in der NZZaS vom 1.04.12, Seite 33

3 Massnahmen gegen abzockende Parlamentarier

Beschlüsse für die folgende Legislatur
Eine vom Parlament sich selbst gewährte Erhöhung gilt immer erst für die folgenden Legislatur.

Abschaffung von Taggeldern
Von den im Schnitt offenbar 130 000 Fr. Jahresentschädigung ist weniger als die Hälfte fix, der grössere Teil fliesst aus Taggeldern.

Wir haben drei weitere Sitzungstage für eine Untersuchung beschlossen, das gibt grad ein neues Kleid.

Die zweite Schranke wäre also, dass die erwähnten 130 000 Fr. pauschal ausbezahlt werden, ohne jedes Taggeld.

Die Absenzen können bei der Wiederwahl genügend ausgeschlachtet werden.

Rechenschaftspflicht
Viele Parlamentarier setzen Insiderkenntnisse an der Börse um, so dass ihre Aktienvermögen schneller zunehmen als die Indizies.

Es bräuchte eine jährliche Offenlegung der Parlamentarierdepots gegenüber einem Treuhandbüro. Eine jährliche Rechenschaftspflicht für die Mitglieder des Bundesrats, der Bundesgerichte, der Nationalbank, der Regulierungsbehörden und eben auch des Parlaments.

Beat Kappeler in der NZZaS vom 19.02.12, Seite 35

Montag, 2. April 2012

Freitag, 30. März 2012

Dr. Doom ist pessimistisch

Die Politiker werden uns ruinieren! 
Der ganze Mittlere Osten wird eines Tages in Flammen aufgehen. 
Ich bin pessimistisch, manchmal habe ich Selbstmordgedanken.
Marc Faber am 5. INSTITUTIONAL MONEY KONGRESS

Jüdischer Schawinski

Ich definiere mich ganz stark über meine Identität als Jude. Das ist immer präsent.
Quelle: Jüdische Schule NOAM
Schawinski wurde auf einer Werbebroschüre von Radio Energy neben einem Haufen Geld abgebildet. Dies, weil Sie ihre Werbeeinnahmen durch Radio 1 bedroht sahen. Schawinski erhob darauf Klage gegen Ringier wegen Geschäftsschädigung und Antisemitismus. 

Quelle: 20min


Quelle: Tagi

2001 hinterfragte der Blick den Verkaufspreis von Tele24 - auch das empfand Schawinski als antisemitisch.

Nord- und Südeuro

In Deutschland gehört es zur Political Correctness, dass man für den Euro ist. 
"Wir werden den Euro retten – koste es, was es wolle", sagte EU-Ratspräsident José Manuel Barroso, wobei Barroso vergessen hat zu sagen: "Koste es die Deutschen, Österreicher, Holländer und Finnen, was es wolle."
Merkels Aussage "scheitert der Euro, scheitert Europa" ist totaler Unsinn". Europa hat es schon vor dem Euro gegeben. 
Um Gottes Willen, treten Sie [die Schweiz] nie in die Eurozone ein. 
Der Professor plädiert für Alternativen zum jetzigen Euro. Eine Möglichkeit sei, dass Griechenland die Euro-Zone verlasse und zur Drachme zurückkehre. Das hält Henkel aber für zu riskant, weil Griechenlands Bürger die Banken stürmen würden und die «Plünderung» auf andere Länder übergreifen könnte. Seine Vorstellung: Man lässt den Euro jenen Ländern, die den Eurobond wollen und weder Angst vor gebrochenen Stabilitätskriterien noch vor Inflation haben. Den anderen rät Henkel zur eigenen Währung: Er nennt es Nord- und Südeuro. Deutschland, Benelux, Finnland und Österreich in der einen, der ganze Rest in der anderen Gruppe. Dann könnten endlich jene ihre Währung abwerten, die abwerten müssten. Denn: «Der Euro beschädigt Europa.» 
Hamburger Professor Hans-Olaf Henkel am Osec-Forum, via 20min

Montag, 26. März 2012

Sicherheit zu Hause

Ich als ehemaliger Artillerie-Offizier bin bewaffnet mit einer Pistole und wenn jemand in mein Haus einbricht, dann wird er mit einem Blattschuss (Kopf oder Herz) erschossen. Ich frage nicht zuerst, ob er mich umbringen will. In der heutigen Zeit, in der die Kriminalität dermassen brutal geworden ist, muss ich in erster Linie für meine Sicherheit schauen.
John Schnell im Quer von 1998

CS-Bonus, -Malus

Man liest sehr populär in den Headlines jeweils von astronomischen Vergütungen, nicht jedoch von der Kehrseite.

Ich befürworte die variable Entlöhnung. Der Staat sollte höchstens ein paar Rahmenbedingungen vorgeben. Doch wenn nun hohe Kader zu einem grossen Anteil variabel entlöhnt werden, inkl. Sperrfristen (finde ich auch gut), dann laufen Sie auch Gefahr, auf diesen Anteilen Verluste einzufahren - Teil des Spiels:
Walter Berchtold
Seine Anteile fielen 2010 bereits von 25,7 Millionen auf 14,7 Millionen Franken im Wert. Der nahm 2011 weiter auf 7,7 Millionen Franken ab.

Brady Dougan
Sein Wertverlust machte 2010 sogar 70 Prozent oder fast 22 Millionen aus. 2011 verlor er nochmals fast 60 Prozent auf seinen Bonusansprüchen. Diese waren per 31. Dezember 2011 noch 5,1 Millionen Franken wert.

Quelle: FINews

Effizienz der CS-Regionen und der Managing Directors

  • Anteil am globalen Personalaufwand
  • Beitrag zu globalem Ertrag (total 26.2bnCHF)
  • Dichte an Managing Directors (global=100%)
Schweiz
Aufwand: 25%
Ertrag: 33%
MDR: 23%

Americas
Aufwand: 34%
Ertrag: 33%
MDR: 39%

EMEA
Aufwand: 28%
Ertrag: 26%
MDR: 26%

APAC
Aufwand: 13%
Ertrag: 11%
MDR: 12%

Quelle: FINews

Sherlock Holmes analysiert Mary Morstan

Was können Sie über mich sagen?
Eine Gouvernante. Ihr Schützling, ein Junge von 8 Jahren.
Charlie ist ein 7-Jähriger.

Charlie, aha. Dann ist er gross für sein Alter. Er hat Sie heute mit Tinte bespritzt.

Habe ich Tinte im Gesicht?

An deinem Gesicht gibt es nichts auszusetzen. Um genau zu sein, sind da

2 Spritzer an Ihrem Ohr. Indigoblaue Tusche lässt sich nahezu unmöglich abwaschen. Eine höchst ungestüme Tat des Jungen. Aber Sie sind viel zu erfahren, als dass Sie deswegen aus der Haut fahren, was der Grund dafür ist, dass Ihnen die Lady, für die Sie arbeiten, die Kette lieh. Orientalische Perlen, Diamanten, ein lupenreiner Rubin, schwerlich der Schmuck einer Gouvernante. Der Schmuck, den Sie nicht tragen, erzählt uns wesentlich mehr. Sie waren verlobt. Der Ring ist ab, aber die hellere Haut dort, wo er sass, deutet darauf hin, dass Sie einige Zeit im Ausland verbrachten und ihn voller Stolz trugen. Allerdings nur, bis Sie seinen wahren, eher bescheidenen Wert erfuhren, woraufhin Sie die Verlobung lösten, und nach England zurückkehrten, in der Hoffnung auf bessere Aussichten.

In allen Aussagen korrekt, Mr. Holmes, mit Ausnahme von einer. Ich habe ihn nicht verlassen. Er ist gestorben.

Aus Sherlock Holmes (2009)

Sonntag, 25. März 2012

Zerbrechlichkeit und Austauschbartkeit von Beziehungen

Wir sind wie Menschen, die unter Beruhigungsmittel stehen: Durch die Droge "Unverbindlichkeit" schützen wir uns vor Enttäuschungen und Abstürzen, aber auch vor der emotionalen Intensität, die das Leben doch erst lebenswert machen. 
Eva Illouz

Irgendwann kommt der Moment der realen Begegnung, mit all den Regeln, die das Spiel zwischen Verliebten so mühselig und süss machen, und mit all der Regellosigkeit. 
David Signer in der NZZaS vom 18.3.12, Seite 68f.

Fanatische Secondos

Secondos werden viel konservativer als ihre Eltern und schockieren diese mit ihrem religiösen Fanatismus regelrecht. Ihre Radikalisierung rührt von fehlender Akzeptanz her. Die jungen Menschen wähnen sich integriert. Im Unterschied zu ihren Eltern sprechen sie Französisch, besuchen staatliche Schulen, haben französische Freunde. Doch am Ende der Pubertät erfahren sie, dass sie den falschen Namen, die falsche Postleitzahl, die falsche Hautfarbe haben.
Thierry Jobin in der NZZaS vom 25.3.12, Seite 69.